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Wie war das mit dem Pfingst-Wunder vor 2 000 Jahren wirklich? (221/2016)

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Pfingsten 2016 liegt hinter uns. Und natürlich auch 2. Weihnachtstag, Karfreitag, Ostermontag, Himmelfahrt, Pfingstmontag; alles freie Arbeitstage dank Kaiser Wilhelm.

Warum verheimlichen uns die Kirchen das Geheimnis um das Pfingst-Wunder? Habe in den letzten 40 Jahren ca. 15 000 Post-Briefe versendet, was mich vor der Zeit als Direktor meiner Internet-Uni www.ahlers-celle.de ca. 10 000 € Porto gekostet hat. Bis kurz vor dem Abitur 1966 hätte ich am liebsten Theologie studiert, um Pastor werden zu können. Das war nach fünf Jugendjahren als sonntäglicher Kindergottesdienst-Helfer mein Traumberuf. Wegen Kanzler Ludwig Erhard bekam ich aber drei Jahre lang vor dem Abitur monatlich 50 DM Schülergeld. Jeden Montag konnte ich mir deshalb auf dem Weg zur Schule den SPIEGEL gönnen. Wenn der Unterricht langweilig war, gönnte ich mir unter dem Schultisch die interessantesten Artikel.

SPIEGEL-Eigentümer Rudolf Augstein konnte es sich leisten, jedes Jahr vor Weihnachten, Ostern und Pfingsten durch das Meinungs-Forschungs-Institut Nölle Naumann die Deutschen zu befragen, woran sie noch glauben. Nach der Aufklärung konnte ich nicht mehr an die Jungfrauen-Geburt glauben. Irgendwann glaubte ich den Kirchen gar nichts mehr. Bekam deshalb Skrupel, einmal auf die Kanzel zu steigen und den Erwachsenen Kinder-Geschichten zu erzählen. Ich ging deshalb wie meine Klassen-Kameraden zwei Jahre zur Bundeswehr. Das war für mich ein Rechen-Exempel. Ich zog von 24 Monaten A1-Gehalt 18 Monate Wehrsold ab und teilte die Differenz durch sechs Monate. Da kam sehr viel Geld heraus; mehr als ich nach 40 Jahren Arbeitsleben Gehalt bekommen hätte.

Ich studierte deshalb Volkswirtschaftslehre (VWL). Mein Traum: Ein besserer Politiker als Ludwig Erhard zu werden. Der hatte nämlich sein Wirtschaftswunder nie verstanden; siehe: http://ahlers-celle.de/Oekonomie/ursache-des-wirtschaftswunders-von-1950-war-die-niedrige-sparquote-151-2014. Irgendwann fragte ich Augstein, ob er denn etwas Ahnung von Theologie habe. Als Antwort bekam ich von seinem Büro fünf Exemplare seines Buches “Jesus Menschensohn”; siehe: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/rudolf-augstein-jesus-kunstfigur-des-christentums-a-46489.html.

In der Einleitung dieses extrem kritischen Buches über das neue Testament fand ich: Unser lieber Jesus hieß vor 2 000 Jahren in der damaligen Weltsprache Aramäisch (wie heute Englisch) Jeschua. Dieser Name war eine Kombination von Jahwe und helfen. Als mir klar wurde: Jesus von Nazareth hieß auf Deutsch Gotthilf t, fielen bei mir hundert Groschen. Nach wenigen Jahren war ich in Sachen Glauben wieder päpstlicher als der Papst. Damit hänselte mich mein Beamten-Vater, wenn ich am Sonntag um 8 Uhr zum Frühgottesdienst mit heiligem Abendmahl, danach zurück zum Frühstück, danach zum Hauptgottesdienst mit dem um 11:20 folgenden Kindergottesdienst fuhr. Und danach zurück zum ARD-Frühschoppen und dem folgenden Sonntag-Mittag-Essen. Aber: Ich durfte mit seinem Mercedes zur Kirche fahren, wenn ich ihn vorher gewaschen hatte.

Vom damals einzigen ARD-Fernsehen kannte ich den Chorleiter Gotthilf Fischer. Sein Vorname war eine Bitte. Als ich später ein Computer-Namen-Such-Programm hatte, ließ ich mit vorrechnen: Es gab damals gut 800 Männer mit Telefonschluss mit diesem Vornamen; und gut 22 000 mit dem Vornamen Gottfried. Aber keinen einzigen mit dem Vornamen von Gotthilft von Nazareth. Warum wurde kein Junge auf den Namen des größten Gotteskindes der letzten 2 000 Jahre getauft?

Jahwe war vor 2 000 Jahren der Geheimname des jüdischen Gottes. Abraham hatte sich den ausgedacht, nachdem er als Schaf-Herden-Eigentümer oben von den Bergen beobachten konnte, wenn die Militärs der Größmächte Ägypten und Babylon Krieg an der heutigen Küste von Israel machten. Die damaligen Fähnriche trugen ihr Götzenbild vor sich her, damit alle Kameraden sehen konnten, wer Freund oder Feind war. Militär-Strategie war deshalb, möglichst frühzeitig das gegnerische Götzenbild zu klauen oder zu zerstören. Dadurch war nämlich die Moral des Feindes so sehr geschwächt, dass der Krieg zur Hälfte gewonnen war. Jahwe war eine Abkürzung wie heute USA. Wir Menschen lieben Abkürzungen, weil wir damit schneller Wissen vermitteln können.

Der Langname von Jahwe war “Ich bin der Gott, der für Euch da ist.” Dieser Namen-Gott musste natürlich geheim gehalten werden, damit sich die Großmächte nicht über das kleine Judenvolk totlachen konnten; siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Jehoschua. Deshalb wurde der auch heilige Name von Gotthilft von Nazareth nach seinem Tod geheim gehalten. Der Langname von Jeschua ist nämlich: “Ich bin der, der helfend für Euch da ist.” Weil beide Langnamen 3 × 3 = 9 Wörter haben, kam es zum Trinitäts-Glaube. Die Freunde von Gotthilft von Nazareth brauchten nach seinem Tod den Ausländern nur zwei Namen übersetzen. Und schon waren die christianisiert. Nach der sogenannten Himmelfahrt, kam es zum Pfingst-Wunder. Die reformierten Juden sagten sich: “Wenn wir uns helfen, hilft uns Gott.” Daraus wurde der Glaube an den heiligen Geist: “Wir Christen sind diejenigen, die helfend füreinander da sind.”

Nach dem Tod von Gotthilft von Nazareth sagten sich sofort seine Frauen-Freundinnen: Die bösen Römer konnten unseren geliebten Jeschua ermorden, seinen Namen aber nicht. Deshalb dürfen wir Christen über 2 000 Jahre später noch Weihnachten, Karfreitag, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten feiern; mit sehr oft fünf staatlichen arbeitsfreien Tagen. Katholiken und Evangelische könnten eigentlich bessere Reklame für unseren Gotthilft machen; siehe: http://ahlers-celle.de/Religionsreform/wie-heisst-der-helfende-gott-in-allen-sprachen-54-2011.

Unseren muslimischen Landsleuten sollten wir dabei helfen, bessere Muslime zu werden; siehe http://ahlers-celle.de/Religionsreform/glaubt-an-den-helfenden-allah-wegen-gotthilft-von-nazareth-37-2011. Ist Ihnen das auch klar? Alle Menschen aller Völker und Religionen würden sehr gerne an den helfenden Gott glauben. Das ist wie mit der sich selbst verwirklichenden Prophezeiung. Wir könnten uns damit Friede und Wohlstand in den nächsten eine Million Jahren sichern. Nachdem ich einem muslimischen Autohändler in Celle vor Jahren einmal das christliche Weihnachten erklärt hatte, war sein Kommentar: “Ihr Christen macht aber schlechte Reklame für Jesus.” Muslime nennen ihn Ißaah, geschrieben Isa.

Der Koran-Schreiber Mohammed war als Analphabet nie in der Lage, den dreieinigen Gott zu durchschauen. Er bildete sich deshalb ein, wir Christen würden wegen Gott-Vater-Sohn-und-heiligem-Geist an drei Götter glauben. Er gab seinem Gott Allah 99 Namen. Hat schon einmal ein Christ einem Muslim vorgeworfen, an 99 Götter zu glauben? Wir Christen sollten es Muslimen leichter machen, an das richtige Ostern zu glauben; siehe: http://ahlers-celle.de/Religionsreform/frohe-ostern-7-2010.

Auch weiterhin für viele Jahrzehnte bis zu Ihrem Leben im Jenseits: Frohe Pfingsten.


Mai 22, 15:13

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