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Was bedeutet dschüs? (19/2010)

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99,9 Prozent aller Deutschen, die dschüs sagen, wissen nicht, was das bedeutet. Für den inneren Frieden ist sehr wichtig: Fast alle sollten das wissen.

Wissen Sie, was dschüs heisst? Es ist eine Abwandlung von ad Jesus. Habe in den letzten 35 Jahren über 15 000 Briefe an Politiker, Bischöfe, Päpste, Gewerkschafter, Unternehmer und Chefredakteure geschrieben. Nachdem ich Rudolf Augstein gefragt hatte, ob er denn etwas Ahnung von Theologie habe, schickte er mir ein Paket mit fünf Exemplaren seines Buches „Jesus Menschensohn“.

Darin fand ich in der Einleitung: Unser Jesus hieß in seiner aramäischen Jeschua. Das war eine Wortkombination von Jahwe (heiliger Geheimname des jüdischen Gottes) und helfen. Auf deutsch hieß Jesus also Gotthilft. Sein Name bedeutet Gottvertrauen. Sie kennen vielleicht vom Fernsehen, den Chorleiter Gotthilf Fischer, den singenden Lockenkopf. Sein Vorname ist eine Bitte.

Das sollten Sie Ihren Kindern sagen: Jedes dschüs sollte ein gegenseitiges Hilfeversprechen sein: „Wenn Du Hilfe benötigst, helfe ich Dir. Und wenn ich Hilfe benötige, hoffe ich auf Deine Hilfe.“

Leider wissen nur ca. 0,1 % aller Deutschen, was dschüs bedeutet. Das ist meine Hoffnung: Helfen Sie dabei mit: Nächstes Jahr 0,2 % in Deutschland wissen, was dschüs bedeutet.

Das ist ungefähr 1 200 Jahre her: Unsere Vorfahren sagen statt adieu (Geh mit Gott, mit welchem Gott?) ad Jesus. Seit über 10 000 Jahren trafen sich in Verden/Aller die Jungbauern zum Pferdetausch gegen die Inzucht, weil die Aller dort eine große Schleife macht. Hinter 10 bis 20 Stangen konnten auf dieser riesigen Wiese über 10 000 Pferde frei herum laufen.

In der Zeit konnten die jungen Männer Bier trinken und sich die Geschichten des letzten Jahres erzählen sowie ihre Schwestern verheiraten; gegen die Inzucht. Das nutzten die Militärführer Karl des Großen aus. Sie brauchten nur wenige Soldaten mit Lanzen vor die Stangen stellen. Auf eine fiese Art wollten sie 5 000 Pferde erben. Mit dieser Methode:

Wenn ihr Christen werdet, könnt ihr mit eurem Pferd nach Hause reiten. Wenn nicht, Kopf ab.

Einen solch grausamen Gott wollten die jungen Männer nicht haben. Dann lieber tot, als Christ sein.

Sie können sich das bestimmt gut vorstellen: Deren Eltern und Geschwistern gefiel diese Chri­stianisierungs-Methode nicht gut. Sie fackelten die von Karl dem Großen gestifteten Holzkirchen ab und veranstalteten Aufstände.

Dadurch wurde Karl der Große gezwungen, christlicher zu werden. Er ließ aus Irland und England Mönche kommen. Die christianisierten unsere Vorfahren auf ganz friedliche und christliche Weise. Sie sagten unseren Vorfahren:

Glaubt nicht mehr an euren strafenden Gott Wotan, sondern lieber an unseren Helfenden Gott Jesus.

Das wissen Sie vielleicht: Franzosen verschlucken heute noch sehr oft den letzten Buchstaben eines Wortes. Sie machten aus ad Jesus adjesü. Im Deutschen gibt es z.B. auch „Um des Namens Jesu wegen.“ Hamburger sagen noch heute ad dschüs.

Ich habe als Kind noch meinen Großvater hinter zwei Pferden pflügen sehen. Bin in einem Bauernhaus von 1777 in Dörverden/Weser, neun Kilometer südlich von Verden, geboren worden. Meine Tanten sagten als Kind zu mir: „Werde man Pastor. Dann brauchst du nur an einem Tag arbeiten.“ Was hat sich die Welt in den Jahren seit dem zweiten Weltkrieg verändert. Pferde ziehen nicht mehr den Wagen. Wagen (Autos) ziehen das Pferd im Anhänger zum Turnier.


Aug 25, 18:00

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Kommentare

  1. Vererter Herr Ahlers. Ihe Vortrag ist angenehm und weich.
    Meine Familie hatt seit 100 Jahren nur Knechtschaft und forderung erlebt . Ich bin gebrandmarkt.
    Klaus Ubechel

    — Klaus Ubechel · Mär 9, 15:57 · #

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