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Liebe Brita, natürlich hatte Dein guter ah auch gute Seiten (147/2014)

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Aber: Er hat mit dem Hintern umgeschmissen, was er mit den Händen aufgebaut hat.

Ich kann Dir das an meiner Familien-Geschichte beweisen. Nachdem mein Großvater Johann Ahlers glücklich aus dem 1. Weltkrieg zurück nach Dörverden/Weser in sein Geburtshaus von 1777 (wegen Napoleon Dörverden Nr. 1) gekommen war, durfte er Kredite aufnehmen. Das alte Fachwerkhaus wurde rundumerneuert, bekam sogar glänzende Dachziegel, die noch fast 100 Jahre später glänzen. Sein neuer Schweinestall hatte im Dorf den Namen “Schweine-Fabrik”.

Aber dann kam die Welt-Wirtschafts-Krise. Die Schweine-Preise gingen in den Keller. Die Zinsen mussten aber bezahlt werden. Deshalb musste mein Großvater einen sehr guten Acker verkaufen. Und dann kam Dein Heilsbringer. Aus privaten Bankschulden wurden Schulden beim Staat. Ähnlich macht das heute die EZB (Europäische Zentral Bank) mit den Staats-Schulden von Griechenland. Die Mathe-Lehrer versagten auch schon vor 100 Jahren total beim Lehren der Zinses-Zins-Rechnung.

Dabei ist das heute so einfach. In den Taschenrechner 1.000 × 1,06 × 1,06 × 1,06 × 1,06 × 1,06 × 1,06 × 1,06 × 1,06 × 1,06 × 1,06× 1,06 × 1,06 tippen. Da kommt 2.012,19 64 71 heraus. Das bedeutet: Bei einem Zins von 6 % verdoppeln sich die Schulden in 12 Jahren. Deutschland ist derzeit mit über 2 Billionen € verschuldet. Bei einem Zins von 3 % bedeutet das: Jährlich 60 Milliarden € Zinsen; doppelt so viel, als uns die Bundeswehr kostet. Durch die €-Krise hat die EZB die Zinsen dramatisch gesenkt. Bei einem Zins von 1,5 % kosten uns Steuerzahler die deutschen Staatsschulden nur noch die Hälfte: Gut 30 Milliarden €. Ist das eine Belastung für zukünftige Generationen? Durchschaue bitte die Lügen der Medien. Denn wenn die Wohlhabenden mit ihren Erbschafts-, Vermögens-, Zins- und Finanztransaktions-Steuern die Staats-Schuld-Zinsen bezahlen würden, wären die deutschen Staatsschulden das geringste Problem von Deutschland. Bitte dazu diesen Artikel lesen: http://ahlers-celle.de/Gerechtigkeit/was-ist-der-groesste-euro-fehler-68

Wodurch wurde dein guter A.H. zum Adolf dem Schrecklichen? Lies bitte seine Kindheits-Geschichte: http://ahlers-celle.de/Gerechtigkeit/-toedlicher-alltag-strafverteidiger-im-dritten-reich-von-dietrich-guestrow-117. Meine Großmutter las in Hannover sein Buch “Mein Kampf”. Darin fand sie diesen Satz: “Der Sonntag gehört der Familie.” Die Seite hielt sie dem HJ-Führer von Hannover vor die Augen. Danach war meine Mutter am Sonntag vom BDM-Dienst (Bund Deutscher Mädel) befreit. In der nächsten Auflage war der Satz gestrichen. Eltern sollten ihren Kindern heute 1 000 € Leselohn geben, wenn sie das Buch von Adolf dem Schrecklichen von vorne bis hinten durchlesen. Das liest sich furchtbar, nicht so schön wie ein Roman. Da steht auch alles Furchtbare drin, was er plante und ausführte.

Warum ist das deutsche Volk noch auf Adolf den Schrecklichen (nenne ihn niemals bei seinem Familiennamen, denn sonst freuen sich die Neonazis) hereingefallen? Durch den Arbeitsdienst. Durch diesen Staats-Trick kamen Millionen Menschen aus der Arbeitslosigkeit heraus. GazGerd hat das mit Harz IV auch geschafft. Mein Vater durfte nach seinem Not-Diplom im Arbeitsdienst mit einem Pferdegespann Nahrungsmittel von Deutschland nach St. Petersburg transportieren. Danach war er jüngster Diplom-Ingenieur der Wehrmacht. Ich weiß von seinen vielen Engeln, die ihn aus dem Krieg brachten. Einmal schoß ihm eine Kugel die Kimme vom Gewehr weg. Einmal landete neben ihm ein Blindgänger; eine Granate, die nicht explodierte.

Dann hatte er eine Blinddarmentzündung mit Durchbruch. Das war damals keine Wehrkraftzersetzung, sondern Tapferkeit vor dem Feind. Sein Lohn: Pflege von Schwestern im Lazarett. Und dann seine endgültige Rettung im Kessel vor Moskau, die Urlaubslotterie. Wer beim Bund war, weiß, was durchzählen ist. Da steht die Kompanie vor der Kaserne in Dreierreihe und zählt durch. Danach weiß der Spieß (Kompanie-Feldwebel), ob jemand fehlt. Urlaubs-Lotterie war so: Der Hauptmann dachte sich drei Zahlen über 150 aus. Dann wurde durchgezählt. Wer Glück hatte, durfte im Fieseler Storch (1930 das am langsamsten fliegen könnende Flugzeug mit vier Sitzen) aus dem Kessel nach Hause fliegen. Mein Vater hatte kein Glück. Aber er bekam noch größeres Glück: Sein Hauptmann befahl: “Meier, Sie bleiben hier. Ahlers, ab nach Hause.” Mein Vater hatte kurz voher das Eisere Kreuz bekommen.

Vor dem Krieg floß die Weser auch schon am Grundstück meines Großvaters vorbei. Er kannte deshalb die Inspektoren der Wasser-und Schifffahrts-Verwaltung. Die sagten ihm: “Ihr jüngerer Sohn kann nach Volksschule und Maurerlehre zur Ingenieurschule gehen und danach bei uns Inspektor werden.” Vor dem Krieg war das Geld meiner Großeltern so knapp, dass nur der ältere Bruder zu Real- und Landwirtschafts-Schule gehen konnte. Gratis-Studium war damals undenkbar. Mein Onkel hatte nach der Kriegs-Marine-Zeit keine Lust für die Landwirtschaft. Er sammelte lieber Briefmarken. Sein Kommentar: “Meine Marken sind mehr Wert als der ganze Hof.” So wurde mein Vater Hoferbe und ich beinahe auch. Ich wollte in meiner Jugend aber lieber Pastor werden. Unsere Eltern schickten uns zum Testen in die Voltigierstunde, also zum Reitsport. Nachdem mein jungerer Bruder gebeten wurde, mir im Stand auf das Pferd zu helfen, stand für mich fest: Ich werde kein Landwirt. So wurde mein jüngerer Bruder Hoferbe.

Nach Abitur und zwei Jahren Bund studierte ich sechs Jahre Volkswirtschaftslehre. Mein Mut wurde aber nicht belohnt. Nachdem ich meinen Professoren viele Denkfehler nachgewiesen hatte, ließen sie mich dreimal im Examen im Fach Theoretische Volkswirtschaftslehre fallen. Folge: 40jähriger Geldkrieg der oberen 50 % gegen die unteren 50 %, siehe: http://ahlers-celle.de/Religionsreform/03-oktober-2012-politik-kirche-und-wissenschaft-beendet-endlich-den-geld-krieg-der-oberen-50-gegen-die-unteren-50-76

Liebe Brita, durfte ganz oben nur ah schreiben. CIA und NSA sperrten vorher meinen Klapprechner. Unser lieber Gott hat uns erlaubt, gut oder böse zu sein. Unsere Freiheit ist ihm wichtiger als seine Macht. Lies dazu bitte meine letzte Weihmachts-Botschaft: http://ahlers-celle.de/Religionsreform/ahlers-an-bischof-ralf-meister-warum-gibt-es-reichtum-armut-kriege-und-fluechtlinge-146

Lies unbedingt auch diesen Atikell: http://ahlers-celle.de/Gerechtigkeit/wie-koennen-wir-einen-neuen-adolf-den-schrecklichen-verhindern-106. Unser Hauptproblem als Volk: 99 % wissen nicht, was Geld ist. Auf der anderen Seite der Bilanz nämlich die Schulden der anderen. Aber alle wissen, was sie mit Geld machen können. Leider sagt Mutti Merkel den oberen 50 % nicht: “Spart statt 10 % nur noch 6 %. Dann hat die Durchschnittsfirma mit 10 Leuten nämlich das Lohngeld für den 11. in der Kasse. Weil wir 3,3 Millionen Durchschnittsfirmen haben, hätten wir dann 3,3 Millionen weniger Arbeitslose. Ihr müsstest die und 6 Millionen Hartz IV-Empfänger dann nicht mehr durchschleppen.” Bitte diese Petition unterschreiben: http://ahlers-celle.de/Oekonomie/avaaz-petition-ende-des-39jaehrigen-deutschen-geld-kriegs-der-oberen-50-gegen-die-unteren-50-141

Wenn Du Mutti Merkel wärest? Wer sollte dann 3,7 Billionen € Schulden haben, weil wir alle zusammen 3,7 Billionen € auf der Hohen Kante haben? Ende 2012 waren davon 58,2 % (2 166,3 Milliarden €) Staatsschulden. Durchschaue bitte, was beim € falsch gelaufen ist; siehe: http://ahlers-celle.de/Gerechtigkeit/was-ist-der-groesste-euro-fehler-68. Mein Vater ist nun gut 91 1/2. Im Herbst 2012 wollte er Engel werden. Weil er beim Tablettenschlucken drei Fehler machte, liegt er nun im Pflegebett im Wohnzimmer mit Blick auf seine geliebte Weser. Er liest keine Zeitung mehr, schaut kein Fernsehen mehr. Und seit ein paar Tagen telefoniert er auch nicht mehr. Er wartet auf den Tod. Sein Arzt glaubt auch nicht an das Leben der Seele nach dem Tod. Beide werden sich ganz schön wundern, wenn sie tot sind, dass sie nicht tot sind.

Er wird aber einen großen Empfang im Himmel bekommen.
Seine Todesanzeige ist schon fertig:
Unser Vater im Himmel,
der helfende Gott,
hat einen neuen fleißigen Engel:
Dipl. Ing. Fritz Ahlers
Er wird da oben im Himmel dann meine Mutter wiedersehen. Lies mal die Geschichte, wie ich sie im Alter von 15 Jahren zur besten Lehrerin Deutschlands machte. Steht als pdf-Datei bei “über mich”. Nun auch hier:
Als ich meine erste 5 bekam, weil die Stenolehrerin uns nicht erklärt hatte, dass Steno nicht nur gut für Sekretärinnen ist, sondern auch für Studenten (ich wollte damals Theologie studieren), weil die dann gleich schnell schreiben wie die Professoren reden können, sagte ich meiner Mutter zur Unterschrift unter die 5: „Die 5en gebt Ihr Lehrer Euch selbst.“
Als Strafe für meine Frechheit musste ich danach jeden Freitag ihre Deutschdiktate kontrollieren.Ich war aber auch stolz, mit ihrem roten Lehrer-Kugelschreiber die falschen Wörter unterstreichen und einen Strich am Rand machen zu dürfen. Die Kinder schrieben unten auf der Seite Fehler:, Schrift: und Note:. Meine Mutter lag in der Zeit in ihrem Schlafsessel und dachte sich neue Diktate aus, während ich keinen Fehler übersah. Durch meine Hilfe gab es immer mehr 1en und 2er.
Eines Tages kam meine Mutter nach Hause und sagte: „Hans-Jürgen, heute brauchst Du keine Fehler suchen, heute ist zur Strafe das Diktat ausgefallen. Die Kinder waren ungezogen. Danach haben sie geweint.“ Da war ich geschockt. Wir freuten uns immer, wenn eine Klassenarbeit ausfiel bzw. verschoben wurde. Als mir klar wurde, dass wegen der ausgefallenen 1en und 2er auch das Sondertaschengeld zum Wochenende ausgefallen war, verstand ich die Tränen der Kinder.
Irgendwann beschwerten sich die drei Parallelklassenlehrerinnen über die vielen guten Noten meiner Mutter. Der Rektor dachte sich daraufhin für alle vier Klassen ein ungeübtes Diktat aus, nach dem Vorbild des Zentralabiturs in Frankreich. Ich paukte damals Französisch und fand gleich wenig Fehler bei den 40 Schülern meiner Mutter. Die Lehrerkonferenz beschloss daraufhin, dass meine Mutter nur noch eine 1 bei Schrift 2 geben durfte.
Ich sah, wie die Kinder noch schöner schrieben. Und weil sie deshalb langsamer schrieben, machten sie noch weniger Fehler. Meine Mutter hatte damals jahrelang den deutschen Rekord in der Übergangsquote von der Grundschule zum Gymnasium: Über 90 %. Davon können Kultusminister heute nur träumen.
Noch etwas zur Belastbarkeit von Lehrern: Wenn eine Kollegin meiner Mutter wegen der ungezogenen Kinder krank war, vertrat meine Mutter sie. Ihre eigene Klasse bekam Stillbeschäftigung (Meine Mutter konnte sonst 39 Kinder allein lernen lassen und dem schwächsten Schüler in der Schule Nachhilfeunterricht geben.). Als der Rektor dachte, meine Mutter hätte ihre Klasse nach Hause geschickt, weil auf dem Flur von den Kindern nichts zu hören war, öffnete er die Tür und sah 40 Schüler ohne Aufsicht ruhig bei der Lernarbeit.
Als Junge war ich damals sehr stolz auf meine Mutter. Es war ihre Spezialität, dass alle Kinder wegen sehr guter Elternabendarbeit zu Weihnachten im ersten Schuljahr von Vater und Mutter eine Blockflöte geschenkt bekamen. Eine Schulstunde sah so aus: 30 Minuten Deutsch, 5 Minuten Blockflöte, 10 Minuten Rechnen. Es gab kein einziges Kind, dass das Einmaleins und mehr nicht im Kopf parat hatte. Meine Jugendfehlersuche wurde so zur Ursache meiner Fehlersuche bei den Professoren. Als ein Kollege in einer Konferenz unseren Direktor einmal fragte, was denn sei, wenn die Professoren sich irren würden, antworte er: „Das ist dann ein Fall für Herrn Ahlers.“
Als wir meine Mutter vor vier Jahren beerdigten, gab es einen späten Lohn des Landesschulamtes: Einen wunderschönen Blumenkranz mit zwei schwarzrot-goldenen Schleifen, auf einer das Niedersachsenpferd.

Mein Vater schenkte meiner Mutter vor acht Jahren auf ihrem Grabstein eine vergoldete Rose. Deshalb besuche ich ihn seit Monaten jeden Tag. Ich fahre ab 14 Uhr 75 km von Celle/Aller nach Dörverden/Weser, erledige seine Arbeiten, mache ihm das Abendessen, schlafe in meinem alten Gästezimmer, mache ihm am nächsten Morgen das Frühstück und fahre um 9 Uhr nach Hause. Das ist anstrengend. Es ist ein kleiner Dank an ihn, was er alles für mich getan hat.


Jan 21, 04:13

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