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Frohe Ostern 2016 - Oder besser: Frohes Gott-lebt-Tag-Fest (216/2016)

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HAZ-Redakteur Michael B. Berger veröffentlichte heute am Oster-Samstag einen interessanten Leitartikel. Ich antwortete ihm per eMail.

Hallo sehr geehrter, lieber Michael B. Berger,

zuvor besten Dank für Ihren Leitartikel. Ich kann Ihre Fragen ganz einfach beantworten: “Religion kann auf diese Fragen keine einfachen Antworten geben.” Meine Pastorin hat nach meinem Mail sofort protestiert. Als Religions-Lehrerin am Gymnasium würde sie ihren Schülerinnen und Schülern lehren, dass unser Jesus Jeschua hieß. Das ist eine Kombination von Jahwe (Geheimname des Gottes der Juden) und helfen. Nun wissen Sie: Wenn wir Jesus korrekt Gotthilft von Nazareth nennen, können die HAZ-Leser Ostern ganz schnell verstehen. Als Gotthilft tot am Kreuz hing, sagten sich zuerst seine Jüngerinnen: Die Mächtigen konnten unseren geliebten Jeschua töten; aber nicht seinen Namen.

Am Kreuz sagte Jeschua zu dem reuigen Mörder neben ihm: “Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.” Drei Tage nach den Jüngerinnen hatten auch seine Jünger ihre Angst verloren. In jedem hilfsbereiten Menschen erkannten sie ihren Gotthilft (den helfenden Gott) wieder. Bei den anderen Religionen kamen Götter-Söhne erst nach drei Tagen zu ihrem Vater in den Himmel. Deshalb feiern wir drei Tage nach Karfreitag Ostern. Auferstehung ist ein unglücklicher Name. Gott-lebt-Tag wäre besser. Denn in jedem helfenden Menschen ist der helfende Gott lebendig und aktiv.

Alle Menschen aller Völker und Religionen würden gerne an den helfenden Gott glauben. Dann hätte unsere Welt den ewigen Frieden. Das wollen die Generale aber nicht. Die wollen nicht arbeitslos und arm werden. Jeschua wollte vor 2 000 Jahren den strafenden Gott abschaffen. Die Mächtigen wollten den aber behalten, damit sie weiterhin Krieg gegen andere Völker führen können; und die Todesstrafe verhängen; bis heute. Deshalb haben sie ihn am Kreuz ermordet. Wahnsinn, Gott habe ihn geopfert, damit wir von unseren Sünden befreit werden können. Der schlimmste Mörderstaat ist immer noch die USA. Zwar nicht so schlimm wie der christliche Mörder-Staat von Adolf dem Schrecklichen. Frage: Warum haben deutsche Christen-Herrscher fast 2 000 Jahre benötigt, um die Todesstrafe abzuschaffen?

Meine Pastorin war erschrocken, dass ich den Co-Piloten-Mörder mit den Brüssel-Mördern verglichen habe. Aber: Die waren doch alle psychisch krank. Und dass ich Ihren Kollegen mailte: Der hat doch 140 ermordet und die Islamisten nur 30. Da sind wir Christen ganz schön blind. Wenn ein Christ mordet, ist er psychisch krank. Wenn ein Muslim mordet, ist er ein Terrorist. Gott sei Dank hat Karadzik 40 Jahre Gefängnis für seinen Krieg gegen unschuldige Muslime bekommen. Die sind doch nicht schuld daran, dass der Atheist Mohammed den dreieinigen Gott nicht durchschauen konnte.

Ihnen und allen Ihren Kollegen nun ein wunderbares Gott-lebt-Tag-Fest. Wie wunderbar: Wir haben fast alle vier Tage arbeitsfrei und eine Stunde länger Sonne; Ihr Hans-Jürgen Ahlers

PS: Ihre Leser, die am Karfreitag in die Disko wollen, sollten Deutschland dankbar sein und vier Tage Urlaub in Holland machen. Dort können sie durchfeiern, weil die Holländer keinen deutschen Kaiser hatten. Wer Filme sehen will, kann doch in Ruhe Tag und Nacht TV-Filme gratis anschauen und sich dabei besaufen. Zu Hause ist das erlaubt. Wer danach Flüchtlings-Häuser bombardiert, muss aber viele Jahre ins Gefängnis. Warum hat Deutschland so wenige Überwachungs-Kameras? Die Geheimdienste werden wohl von NPD-AfD-Leuten geleitet.


Mär 26, 13:01

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