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Wie können wir den Nürnberger Justiz-Skandal in Sachen GFE und Horst Kirsten lösen? (166/2014)

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Horst Kirsten wurde in Nürnberg im Frühjahr 2014 zu neun Jahren Gefängnis verurteilt, weil er angeblich seine Kunden betrogen hat. Er wollte sie aber um 75 % ihrer Energie-Kosten entlasten, indem er ihnen chinesische BHKW (Block-Heiz-Kraft-Werke) verkaufte, die zu 3/4 mit Wasser und 1/4 mit Rapsöl angetrieben wurden. Weil Minister Schäuble Wasser nicht besteuern kann, wurde die internationale Energie-Mafia aktiv.

Wenige Millionen € Spenden an die unchristliche CSU reichten aus, um eine hoffnungsvolle Technik-Linie zu zerstören. CDU/CSU/SPD/Grüne/Linke/AfD/FDP haben sich aber geirrt. Das Internet ist inzwischen so stark, dass Energie- und obere 1 %-Mafia demnächst nichts mehr zu sagen haben. Durch die “QEG” (bitte googeln) -Technik werden die Kosten für eine kW/h demnächst auf 0,11 Cent sinken, siehe. http://ahlers-celle.de/Energie-und-Klima/qeg-quanten-energie-generator-wurde-in-usa-gebaut-und-demnaechst-in-deutschland-160-2014.

Die Atom-Konzerne sind deshalb bereit, uns Bürgern ihre Atom-Kraft-Werke und ihre Rücklagen in Höhe von über 30 Milliarden € zu schenken; siehe: http://ahlers-celle.de/Energie-und-Klima/wegen-des-qeg-wollen-die-atom-konzerne-uns-buergern-ihre-kraftwerke-und-reserven-schenken-162-2014.

Ich bitte Sie alle sehr herzlich, meinem Brieffreund Horst Kirsten (siehe: http://ahlers-celle.de/Gerechtigkeit/briefwechsel-mit-horst-kirsten-in-der-jva-nuernberg-mannertstr-6-90429-nuernberg-50-2011) zu helfen, indem Sie ihm Brief-Post ins Gefängnis senden. Habe vorhin meinen 38. Brief zu Pfingsten 2014 an ihn geschrieben. Lesen Sie bitte seine Internet-Informationen an die deutsche Öffentlichkeit; siehe unten. Lesen Sie die bitte wie die Tagebücher der Geschwister Scholl. Roland Freisler lebt leider noch in Deutschland. Wahnsinn !!!

Antworten auf mir zugegangene Emails, Facebook-Nachrichten und Briefe (Stand 24.05.2014)
Veröffentlicht am 24. Mai 2014

Liebe Freunde, User und Mitstreiter,

lange habe ich in dieser Rubrik keinen Eintrag mehr getätigt. Das hat, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt, verschiedene Gründe. Zum einen gehen bei mir weitaus weniger Emails ein und zum anderen bin ich derzeit dabei den kompletten Fall der GFE-Group in schriftlicher Form aufzuarbeiten.

Dennoch will ich es nicht versäumen, Euch über die Geschehnisse der letzten Wochen nach der Urteilsverkündung ein klein Wenig zu schildern, denn das kommt schon einem Schildbürgerstreich nahe.

Also kann ich mittlerweile nicht mehr davon sprechen, dass ich entsetzt über das Urteil bin – jedoch bin ich wahnsinnig von der deutschen Gerichtsbarkeit enttäuscht, die damit weiteren Vorurteilen gegen sich selbst Vorschub leistet. Für die Zukunft habe ich mir Prioritäten gesetzt, die sicher nicht jedem recht sein werden. Aber aus der Erfahrung der vergangenen Jahre habe ich sehr vieles gelernt.

Während ich hier in der JVA als U-Häftling die Repressalien der Justiz über mich ergehen lassen musste, haben viele Kunden es sich nicht nehmen lassen, mir und den anderen Beschuldigten noch mehr Steine in den Weg zu legen, in dem sie dafür Sorge trugen, über Zivilgerichte gegen uns vorzugehen. Damit hat man unsere Verteidigungsmöglichkeiten nicht nur erschwert, man hat damit auch schon Urteile der Zivilgerichte erzwungen, die den Strafprozess sicher beeinflussten.

Auch unter den bei Gericht stehenden Beschuldigten gab es nicht unbedingt Einigkeit, die letztendlich in drei unehrlichen Teilgeständnissen mündete. Wenn man sich dann vorstellt, dass jemand, der ein Teilgeständnis in dem Wissen, dass es niemals einen Betrug gab, ablegt und damit den anderen Beschuldigten das „Überleben” vor Gericht maßgeblich erschwert, dann muss ich schon von einem Egoismus ausgehen, der menschlich gesehen nicht mehr akzeptabel ist. Weitere Worte möchte ich mir hier ersparen.

Und dann stellt sich mir bis heute die Frage, warum die Geschädigten nicht ihr gekauftes Handelsgut (Blockheizkraftwerk) zurückforderten. Letzten Endes haben sie damit sich den Schaden zumindest in großem Ausmaß selbst zuzuschreiben. Ich habe mir lange darüber Gedanken gemacht und habe das mal auf die Immobilienbranche bezogen. Wenn ich mir eine Eigentumswohnung kaufe und diese an eine Genossenschaft zur Vermietung verpachte, dann würde ich bei einem Konkurs der Genossenschaft doch auch nicht den Kaufpreis meiner Eigentumswohnung einklagen, sondern sofort meinen Eigentumsvorbehalt bzgl. der Eigentumswohnung geltend machen, um diese dann selbst weiter vermieten zu können oder zumindest selbst zu nutzen. Warum beschritt fast kein einziger unsere Kunden diesen logischen plausiblen Weg?

Ihr seht, ich habe mir sehr viele Gedanken über die Geschehnisse gemacht. Letzten Endes sind wir von einem großen Teil unserer ehemaligen Kunden auf alle Zeiten vernichtet worden, denn diese haben einen Titel gegen uns erwirkt, der bis zu unserem Tod seine Gültigkeit haben wird – da spielt es dann keine Rolle mehr, ob ich schuldig oder unschuldig bin. Hauptsache, der Kunde hat das Gefühl, sich schadlos gehalten zu haben, was ihm jetzt im Nachhinein auch nichts nutzt, zumal die Insolvenzverwalter sein Eigentum verwerteten und uns „Betrüger” auf Lebenszeit in Armut versetzten.

Ich habe meine Verpflichtung zur Wahrheit immer sehr ernst genommen, welches mir aber letztendlich zum Stolperstein wurde. Dennoch bin ich von Natur aus nicht so gestrickt, dass ich mich nun hinstelle und mich als schuldig bekenne und Reue zeige. Das hätte mir sicher ein paar Jahre weniger gebracht – und womöglich wäre ich heute schon auf freiem Fuß, mit dem Nachteil verbunden, dass ich mir im Spiegel nie mehr hätte in die eigenen Augen schauen können. Ja, ich bin unschuldig und bin deshalb, weil ich deswegen kein Geständnis ablegen kann, einer härteren Strafe ausgesetzt, als jeder der einen Deal mit der Justiz eingegangen ist. Ich gelte, wie es das Gericht und die Staatsanwaltschaft des öfteren betonten als uneinsichtig – und allein deshalb soll mich die ganze Härte der Justiz treffen.

Ich bin jetzt schon eine so lange Strecke gegangen und habe es dabei niemals vergessen, gegen das Unrecht, was hier bei der Justiz geschieht, zu kämpfen. Nur irgendwann bemerkt auch der Letzte, dass er einem übermächtigen Gegner gegenübersteht. Meine geliebte Frau und ich mussten dies am eigenen Leibe erfahren.

Das soll aber nicht heißen, dass ich dem nun Kommenden ohne Gegenwehr gegenüberstehe. Ich habe nur meine Prioritäten anderweitig verteilt. In erster Linie kann es mir nur noch darauf ankommen, den Rest meines Lebens mit meiner Frau in Harmonie zu leben. Dafür werde ich kämpfen und bin auch bereit, dafür alles mir Menschenmögliche zu tun. Mir geht es darum, dem sogenannten Rechtsstaat aufzuzeigen, welches Unrecht er an seinen Bürgern vollzieht, die ihm nichts getan haben, aber vermeintlich nicht in das bestehende System passen.

Was den Kampf um die „erneuerbaren Energien” angeht, so werde ich mit Sicherheit nicht mehr mein größtes Augenmerk darauf legen. Ich muss akzeptieren, dass ich diesen Kampf verloren habe, auch wenn ich für diesen „Psycho-Krieg” dem Gegner keine Veranlassung gab. Man muss sich einfach mal vorstellen, was unser Produkt bei den Bürgern bewirkt hätte. Sie hätten auf Dauer keine hohen Strompreise mehr und der Staat müsste sich mit der Problematik der „Energiewende” (die in Wirklichkeit keine ist) nicht mehr herum schlagen. Aber ihm wären zumindest 40 Milliarden € an Mineralöl-Steuer durch die Lappen gegangen.

Ungeachtet dieser Fakten stehen auch noch Großkonzerne mit ihren Lobbyisten auf der Platte, die es niemals zulassen, dass ihnen die Milliardengewinne durch einen Einzigen oder durch eine kleine Firma genommen werden. Wie gesagt, man hat mich bereits darauf aufmerksam gemacht, dass ich froh sein solle, „nur” im Gefängnis gelandet zu sein.

Derzeit bin ich dabei, den GFE-Fall von A-Z aufzuarbeiten und ich habe auch schon die ersten 1400 Seiten geschrieben, bin aber noch nicht fertig. Diese Ausarbeitung, in der jeder beim Namen genannt wird, soll mir evtl. bei einer zukünftigen Revisionsverhandlung den Weg in die Freiheit ebnen. Wenn die Revision abgelehnt werden sollte, dann ist diese Ausarbeitung sicher eine sehr gute Vorlage für ein Buch. Das wird dann für das Rechts- und Justizsystem der Bundesrepublik Deutschland eine Offenbarung sein.

Gleich zu Beginn des Prozesses hatte ich einen weiteren Anwalt, der mir schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt zu verstehen gab, dass selbst tausend Strafverteidiger mich hier nicht mehr über die übliche Verteidigung herausholen können – das wäre einzig und alleine über die politische Schiene möglich. Er machte mich auf viele Punkte aufmerksam, die ich damals nicht allzu ernst nahm. So gab er mir klar zu verstehen, wer meine möglichen Gegner sind und welche Konsequenzen diese hätten, wenn das Produkt der GFE-Group auf den Markt gekommen wäre.

Das größte Leid, dass man mir hier jedoch zugefügt hat, ist die Situation meiner Frau. Zuerst sperrt man sie mehr als zwei Jahre ins Gefängnis und man hat sie erst dann entlassen, als es wirklich keinen triftigen Grund für ihre Haft gab. Schon zwei Wochen nach ihrer Inhaftierung lagen der Staatsanwaltschaft die Beweise ihrer Unschuld vor, aber man quälte sie weiter. Nachdem man sie dann endlich auf freien Fuß setzen musste und sie im Falle der GFE für unschuldig erklärte, setzte man sie einfach vor die Tür und das war es dann. Man nahm keine Rücksicht darauf, dass sie keine Wohnung mehr hatte, sie über keinerlei finanzielle Mittel verfügte und man ihr einen Großteil der sozialen Kontakte genommen hat. Selbst eine Entschädigung hat man ihr bis zum heutigen Tage noch nicht ausbezahlt.

Wenn ich nun einen Strafgefangenen betrachte, dann stellt man fest, dass man ihm seitens des Staates jedwede Hilfe zukommen lässt. Man hilft ihm bereits im Vorfeld vor seiner Entlassung bei der Wohnungssuche und wenn diese bis zur Entlassung noch nicht vorhanden ist, werden ihm Wohnmöglichkeiten in sozialen Hilfswerken angeboten. Weiter verfügt ein Strafgefangener über ein Übergangsgeld, was er sich in der Strafhaft erarbeiten konnte und man bietet ihm jedwede Möglichkeiten an, wo er anderweitige Hilfe bei evtl. Schwierigkeiten erhalten kann.

Was ist das für ein Staat, in dem unschuldig Inhaftierte nach Entlassung weitaus schlechter behandelt werden als jeder Straftäter? Aufgrund dessen, dass meine Frau nicht zuletzt durch diese U-Haft sicher auch traumatisiert wurde, fällt es ihr natürlich um so schwerer wieder neue soziale Bindungen aufzubauen. Denn wenn einem einmal Derartiges passiert ist, dann leidet enorm das Grundvertrauen darunter. Selbst innerhalb der Familie wurde sehr vieles zerstört. Es ist einfach schrecklich. Meiner Frau nicht helfen zu können, weil man mich nach wie vor in Haft belässt, das ist für mich das Grausamste, was mir diese Justiz angetan hat.

Also, vielleicht könnt ihr jetzt meine Resignation verstehen, die allerdings nur auf den Bereich der erneuer­baren Energien beschränkt ist. Für Recht und Gerechtigkeit werde ich immer eintreten, mein Charakter lässt da auch nichts anderes zu. Ich habe das Vertrauen in die deutsche Justiz komplett verloren.

Ich will und werde mich nicht damit abfinden, unser Leben in Armut abzuschließen. Ich erwarte sicher nicht, dass ich das Leben, welches ich einmal führen durfte, wieder erhalte. Aber finanzielle Sorgen zu haben und dauernd irgendwelche Gläubiger im Nacken zu haben, das will und kann ich mir nicht vorstellen. Wie ich das zum Positiven verändern kann, das ist mir leider noch nicht bewusst, aber sicher werde ich wieder eine Möglichkeit finden, um wenigstens unserem Leben ein wenig mehr Sonne zu geben. Denn eines ist für mich fast unerträglich: Ich will von diesem Staat nicht auch noch versorgt werden, der Staat, der sich nur aufgrund einer Vermutung das Recht herausnahm, meiner Frau und mir einen großen Teil unseres Lebens der Freiheit zu berauben, uns zu quälen und sich an dem Vermögen von tausenden Menschen im GFE-Fall vergriff und nicht zuletzt auch an unserem Privatvermögen – und diesen Staat soll ich jetzt um Hilfe bitten? NEIN, das verbietet mir mein Stolz.

Wir, meine Frau und ich, werden auf alle Fälle weiter gehobenen Hauptes durchs Leben und diese Welt gehen, denn wir haben niemals etwas Unrechtes getan, auch wenn die Gerichtsbarkeit Nürnberg versucht, den Menschen eine andere Geschichte aufzutischen.

Einer meiner Anwälte hat zwischenzeitlich Revision eingelegt. Somit ist das Urteil noch nicht rechtskräftig und solange dass Urteil nicht rechtskräftig ist, bin ich nach wie vor als U-Häftling anzusehen, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Das Urteil ist erst dann rechtskräftig, wenn die Revision abgelehnt werden sollte. Dass kann aber noch gut und gerne 1 1/2 Jahre dauern. Sollte der Revision statt gegeben werden, dann wird es wieder einmal zwei Möglichkeiten geben.

Wenn der Revision nur aufgrund der hohen Strafen statt gegeben wird, dann muss seitens des Gerichtes hier eine neue (aber nur kurze) Verhandlung anberaumt werden, in der dann erneute Urteile ergehen. Wenn allerdings der Bundesgerichtshof das gesamte Verfahren bemängelt, dann müsste der Prozess von einer anderen Nürnberger Strafkammer erneut geführt werden. Was das bedeuten würde, das könnt Ihr Euch sicher vorstellen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob dann überhaupt eine Kammer diesen Fall noch einmal verhandeln will. Im Grunde genommen, könnte dann auch der Fall niedergeschlagen werden. Aber warten wir es mal ab.

Mittlerweile wurde durch meinen Anwalt auch eine Haftbeschwerde beim OLG Nürnberg eingereicht, denn immerhin steht meine mittlerweile schon seit 3 1/2 Jahre andauernde U-Haft in keinem Verhältnis mehr. Bis zu einer Revisionsentscheidung des BGH wäre ich dann schon seit fast 5 Jahren in U-Haft. Man möge sich nur einmal vorstellen, wenn dann ein Freispruch dabei herauskäme. Also es besteht sehr wohl eine Möglichkeit, dass ich zumindest bis zu einer Entscheidung des BGH wieder auf freien Fuß gesetzt werde.

Hätte ich mich hier vor Gericht für schuldig erklärt, dann wäre ich jetzt Strafgefangener und wäre höchstwahrscheinlich in die JVA Bayreuth verlegt worden. Dort verfährt man in der Regel mit Wirtschaftssträflingen so, dass man ihnen Halbstrafe gibt, was bedeuten würde, dass ich schon heute Hafterleichterungen in Form von Freigängen hätte. Selbst bei einer 2/3-Lösung würde das bedeuten, dass ich nach 4 Jahren und 6 Monaten Haft in diesen Genuss kommen würde. Da ich aber unschuldig bin und deshalb kein Schuldanerkenntnis abgebe, werde ich nun weitaus härter bestraft, so dass einer vorläufigen Aufhebung des Haftbefehls bis zur Revisionsentscheidung doch nichts mehr im Wege stehen dürfte.

Ich habe sehr wohl noch die Kraft um weiterzukämpfen. Wenn ich weiß, wofür ich kämpfe, dann habe ich ungeahnte Kraftreserven. Und das zukünftige „zusammen-Hand-in-Hand-alt-werden” mit meiner Frau ist für mich Motivation genug.

Ich möchte in diesem Zusammenhang gar nicht an den Fall „Ulli Hoeneß” denken. Da soll mir niemals einer mehr sagen, in Deutschland gäbe es keine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Sich darüber auszulassen macht einfach keinen Sinn, denn dann rege ich mich viel zu sehr auf. Logisch verzichtet Hoeneß auf eine Revision, denn sonst würde er Gefahr laufen, dass sein Strafmaß erhöht wird. Jetzt sucht er sich auch noch seinen „Wunsch-Knast” aus.

Ich hingegen bin nach der Urteilsverkündung innerhalb der JVA Nürnberg zum „erhöhten Sicherheitsrisiko” erklärt worden. Das hat für mich sehr starke Auswirkungen. So musste ich erstmal meinen hier in der JVA ausgeübten Job abgeben und verfüge insofern auch über kein Einkommen mehr. Dieses belief sich in der Vergangenheit immer auf ca. 200 € monatlich. Davon wurden immer 100 € gepfändet und mir blieben für den monatlichen Knast-Einkauf von Hygiene-Artikeln, Tabak und Kaffee noch ca. 80 €. Die restlichen 20 € musste ich für den Fernsehanschluss und Strom bezahlen. Das ist mir logischerweise ab sofort nicht mehr möglich. Und von meiner Frau, die da draußen mit einem erbärmlichen Hartz IV-Einkommen mehr schlecht als recht über die Runden kommt, werde ich keine Zuwendungen annehmen. Lieber nehme ich auch noch diese finanzielle Einschränkung hier im Knast in Kauf und kann nur hoffen, dass meine Haftbeschwerde so schnell als möglich von Erfolg gekrönt wird.

Seid mir zukünftig also bitte nicht böse, wenn meine Schreibtätigkeit ein wenig geringer wird, denn die hierzu erforderlichen Utensilien kann ich mir dann nicht mehr leisten.

Heute habe ich leider nur zwei Emails/Briefe zu beantworten:

Absender: H.-P. W. aus Külsheim
Betreff: Im Dienste und für das Volk
Email vom: ohne Datumsangabe
Eingang hier am: 06. Mai 2014

Vielen Dank, Herr W., für dieses Zusendung, die mir wieder einmal vor Augen führt, dass ich nicht alleine gegen dieses Ungerechtigkeit in diesem Staat kämpfe. Ihre sinnbildlich ausgestreckte Hand habe ich gerne angenommen und werde auch Ihrem Wunsch entsprechen, Ihren Brief hier zu veröffentlichen. Ob ich mich bald über eine „neu gewonnene Freiheit” freuen kann, das wage ich allerdings zu bezweifeln. 3 1/2 Jahre Erfahrung mit der Nürnberger Justiz lassen da keine wirkliche Hoffnung aufkeimen. Das höchste Ziel für mich ist, wieder mit meiner Frau und meiner Familie in Frieden leben zu können. Sie, Herr W., haben tatsächlich recht, wenn Sie bemerken, dass ich hier in der Haft zu einem feinfühligeren Mensch geworden bin. Das liegt wohl in der Natur der Sache. Aber ich kann Ihnen versprechen, dass ich die mir wieder neu gewonnene Eigenschaft sicher auch in Freiheit, wann auch immer das sei, nicht mehr ablegen werde. Nun werde ich Ihre(n) Email/Brief zitieren, wobei ich mich sehr darüber freuen würde, wenn sich der ein oder andere Leser dieser Website, kritisch damit auseinandersetzt:

Adressiert ist dieser Brief an die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, Kopien gingen u.a. an

Bürgermeister von Külsheim

Landrat des Main-Tauber-Kreises Landtagsabgeordneter Prof. Dr. W. R. Bundestagsabgeordneter A. G. Bundespräsident a. D. Prof. Dr. R. H. Partei DIE LINKE Bayerisches Justizministerium Botschaft der Russischen Föderation Bistum Würzburg Evangelisch-Lutherische Kirche von Bayern Alpenparlament TV Jupiter-Verlag Ehlers-Verlag Bild-Zeitung

Strafverurteilung, verhandelt am 27.02.2014 beim Landgericht Nürnberg-Fürth gegen Horst Kirsten von der Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien, GFE-Group

[…] „sich einmischen, einen Beitrag zum Allgemeinwohl geben” sind die schönsten Freiheiten einer intakten Demokratie und es ist folgerichtig, danach zu handeln, ansonsten bleibt es nur eine Scheindemokratie mit diktatorischer Führungsgewalt. Nur bei einer Wahl ein Kreuzchen zu machen reicht nicht aus.

Die Justiz ist für die Einhaltung der Gerechtigkeit verantwortlich, doch leider lässt sich feststellen, dass ganz offensichtlich etwas an der Waagschale von Justitia manipuliert wurde. So ist der Fall „Mollath’” und die vielen weiteren ein erweckendes Zeugnis dafür, wie unlogisch, unprofessionell Ermittlungen geführt und danach Recht gesprochen wird „im Namen des Volkes”.

Auch eine Rechtsprechung muss kontrolliert und geprüft werden, denn es gibt sicherlich auch bei der Justiz kriminelle Staatsanwälte und auch Richter, die korrupt und erpressbar sind. Und weil kein staatliches Organ Justitia auf die Finger schaut, bleibt nur das „gemeine” Volk übrig, sich mit den Justizopfern mitfühlend und solidarisch zu zeigen.

Als Staatsbeamter a.D. Habe ich mich einst am Dienste für das Volk und für eine freiheitliche Staatsform entschieden, mit dem Grundgesetz als behütende, ordnende Rechtsnorm. Mein Gewissen verlangt nun, dort Hilfe zu geben wo nach Hilfe verlangt wird, weil Staatsorgane versagen oder einfach wegschauen, wenn unliebsame Bürger „entsorgt” werden.

Ich bitte um die sofortige Freilassung des inhaftierten Herrn Horst Kirsten, die Frist endet am 01.06.2014.

Was im Falle von Horst Kirsten behördlich abgelaufen ist, widerspricht jedem demokratischen Verständnis: Haft auf Verdacht, Beschlagnahmung, menschenunwürdige Behandlung, über 3 Jahre Untersuchungshaft, verurteilt zu 9 Jahren Gefängnis.

Wir hier in Deutschland leben doch nicht in einer Bananenrepublik, wo die Kräfte von Justitia willkürlich walten und schalten können, wie es ihr oder den Schattenkräften im Hintergrund gefällt.

Nur weil Herr Kirsten mit seiner Firma, Blockheizkraftwerke baute, die mit 1 Teil Rapsöl und 3 Teilen Wasser betrieben werden konnten und somit eine große Gefahr für die Energie-Lobby darstellte, wurde er vermutlich, schnellstens „kalt” gestellt.

Falls keine Freilassung erfolgen sollte, werde ich meine natürliche Kreativität als Geschütz in Stellung bringen, und die kann – wie man wissen sollte – „messerscharf und diamantenhart” sein, und sie kommt dabei, ohne körperliche Gewalteinwirkung aus. Gleichzeitig erinnere ich Sie an eine alte Weisheit, die da besagt, dass aus einem Einzelnen gar leicht ein ganzes Heer werden kann.

Ich habe bewusst auf Namensnennungen verzichtet. Wenn der ein oder andere Leser dieser Website Ihren Namen in Erfahrung bringen möchte, dann wird er dies bestimmt aufgrund der hier niedergelegten Daten, erreichen und kann sich dann mit Ihnen selbst in Verbindung setzen. Ich kann mich jetzt nur noch wiederholen: Vielen Dank für Ihre Zivilcourage, die man in diesem Staat bei vielen Menschen vermisst.

Absender: Dipl.-Ing. Hans Ullrich Strunk
Betreff: Verbrauchsreduzierte BHKW etc
Email vom: 07. Mai 201411:56
Eingang hier am: 18. Mai 2014
Brief vom: 14. Mai 2014
Eingang hier am: 18. Mai 2014

Lieber Ulli, mit heutigem Datum habe ich Dir auf Deinen Brief persönlich geantwortet und Dir mitgeteilt, dass ich die diesem Brief beiliegende Email, die als offener Brief gelten soll, hier zitieren werde. Der Inhait ist so brisant, dass er einfach auf meine Website gehört, damit sich jeder User selbst ein Bild über alles machen kann. Ich zitiere:

Adressiert ist diese Email u.a. an

Report-Redaktion des BR und des SWR Panorama-Redaktion des NDR Redaktion „Süddeutsche” Redaktion Compact-Magazin Redaktion „FAZ” Redaktion „WELT Redaktion „BILD” in Nürnberg einige Mitglieder der Bayern-SPD Fraktion der FDP einige Mitglieder der CSU einige Mitglieder der „Grünen” mehrere Anwälte u.v.m.

“[…] nachdem es in den ersten Wochen nach dem „Skandal-Urteil gegen die GFE”[…] etwas still geworden war […], ist das Interesse daran nunmehr umso lebhafter, weshalb ich Ihnen diese Mail schreibe,

Anfang März hatte ich Sie darüber informiert, dass wir die Arbeiten am „Energiepark Hachenburg” wieder aufgenommen haben, http://www.eneraieoark-hachenburq.de

Im März wurde von mir eine weitere Homepage zu dem Thema „Wohnhaus-Kraftwerk” erstellt:

http://www.elektrizitaet-und-waerme. de. de

Hintergrund hierzu ist unsere grundlegende Entscheidung vom 01.03.2014, welche beinhaltet, dass wir bis auf weiteres lediglich neue Energietechniken propagieren werden, die von den Vertretern der herrschenden (falschen !!) Lehre über den Aufbau und die Abläufe in der Natur auch verstanden werden.

Wir sind somit zunächst wieder auf dem Gebiet der sogenannten „klassischen Physik” tätig und hierbei derzeit im Bereich Photovoltaik oder, wie es im EEG heißt, Nutzung der solaren Strahlung.

Wir sahen uns zu dieser Unterbrechung unserer geplanten Aktivitäten genötigt – insbesondere durch die Geschehnisse der letzten Jahre in Sachen

Weberbio

Torpedierung neuer, nachweislich äußerst erfolgreicher Technologien und Techniken im Bereich Landwirtschaft durch die Wissenschaft im Gleichschritt mit Abmahnvereinen

GFE

hohe Haltstrafen gegen Mega-Innovation im Bereich verbrauchsreduzierter BHKWs

NGB

destruktives Vorgehen der Medien und der Wissenschaft gegen neue, nachweislich erfolgreiche Mega-Innovationen in den Bereichen Energie, Ernährung / Landwirtschaft, Medizin

EGM-Prokon

Zerstörung der Firmengruppe Prokon, nachdem diese mit EGM-International eine gemeinsame Firma gegründet hatte zur Herstellung von EG-Diesel, der zu 50% aus Wasser besteht – und derzeit in mehreren Ländern in großem Umfang produziert wird.

Dr. Hartmut Müller (Telefonie), Mike Brady (Magnetmotor) u. v.a., die alle etwas bewegen wollten zur Verbesserung der Lebens- und Umweltsituation von Mensch und Tier, wobei sie sich zwangsläufig gegen das etablierte System der Lobbyisten, Korruption und Herrschaft des Dollars stellen mussten

Entscheidend für unsere Meinungsbildung war das Argument, dass wir unsere Partner nicht der Gefahr aussetzen können und wollen, diskreditiert, finanziell ruiniert und/oder verhaftet und evtl. abgeurteilt zu werden.

DOCH ==> Aufgeschoben ist nicht aufgehoben !!

Es liegen mittlerweile fast 70 Widersprüche vom Freistaat Bayern vor, gegen Mahnbescheide, die Forderungen auf Schadenersatz beinhalten wegen dem unrechtmäßigen und ungerechtfertigten Vorgehen der bayerischen Justiz gegen die GFE-Group in Nürnberg. Noch in diesem Monat werden die ersten Klagen hierzu beim Landgericht Ansbach eingereicht, welches für diese Angelegenheit zuständig ist.

PIKANT: Obwohl die Mahnbescheide fast alle noch im Jahr 2013 eingereicht wurden, erfolgte der Widerspruch gegen diese Mahnbescheide erst ca. 4 Monate später!!

Soviel Zeit gewährt man Privatleuten nicht seitens der Mahngerichte!

Da hat man für den Widerspruch gegen einen Mahnbescheid nur 2 Wochen Zeit!!

Dieser Prozess wird nur von kurzer Dauer sein, da die GFE-Kunden schon mehrfach Zeugnis davon abgelegt haben, dass sie durch die GFE-Group nicht geschädigt wurden, sondern durch das Vorgehen der Justiz des Freistaates Bayern gegen die GFE-Group.

Die Beweislage hierzu lässt sich leicht verifizieren, z.B. durch meine Umfrage vom Sommer 2011. http://gfe-skandal.de/page3.html
Die Beschwerden von ca. 300 GFE-Kunden beim Rechtsausschuss des bayerischen Landtages über das Vorgehen der bayerischen Justiz gegen die GFE-Group www.mainpost de/regional/franken/GFE-Geschaedigte-im-Landtag:art1727.6899908 de/regional/franken/GFE-Geschaedigte-im-Landtag:art1727.6899908 durch Vorlage eidesstattlicher Versicherungen, wenn es sein muss von jedem GFE-Kunden!!

Die Rechtsprechung hierzu ist eindeutig, wie auch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth selbst in einem Zeitungsartikel bekundet:

==> www.mrdbayem.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/gier-der-anleger-kennt-keine-vernunft-1.1425577

Der Freistaat ist der GFE und ihren Partnern direkt schadensersatzpflichtig, dies ergibt sich z.B. aus der ZPO in Verbindung mit der Bayerischen Verfassung.

Für die Personen, weiche durch das Vorgehen der bayerischen Justiz gegen die GFE-Group geschädigt wurden, bedeutet dies, dass umgehend nach Rechtswirksamkeit des Urteils seitens des Freistaates gezahlt werden muss.

Ebenso bedeutend, wenn nicht noch viel wichtiger, ist in diesem Zusammenhang, dass dann auch die zu Unrecht inhaftierten Personen freikommen und die noch laufenden 37 Ermittlungsverfahren gegen GFE-Mitarbeiter und -Partner umgehend eingestellt werden müssen.

[…] Sobald das Gericht terminiert hat, werden wir wieder Präsenz zeigen! […]“

Ich grüße Sie/Euch wie immer in der Erwartung weiterer Zuschriften.
Ihr Horst Kirsten
Veröffentlicht unter Briefe
Antworten auf mir zugegangene Emails, Facebook-Nachrichten und Briefe (Stand 20.05.2014)
Veröffentlicht am 20. Mai 2014

Absender: Ch. R. aus Rohr
Betreff: FW: Freie Energie nun bald verfügbar!? und Gruß von mir
Email vom: 07. April 2014 21:43
Eingang hier am: 30. April 2014

Hallo Ch., du hast mir einen Brief angekündigt. Wenn dieser bei mir ankommt, dann werde ich diesen selbstverständlich persönlich an dich beantworten. Ich dachte tatsächlich schon, von dir überhaupt nichts mehr zu hören. Umso mehr habe ich mich gefreut, zumindest eine email von dir zu erhalten. Auf der anderen Seite war mir aber auch bewusst, dass bei Dir sich auch so Einiges ändert und insofern darfst Du davon ausgehen, dass ich vollstes Verständnis dafür habe.

Das Wunder eines Freispruches ist leider nicht eingetreten. Bei dieser Gerichtsbarkeit hier hätte es mich auch gewundert. Vom ersten Verhandlungstag an konnte ein jeder erkennen, dass das Gericht nur auf eine Verurteilung abzielt und irgendwann hat man dann vor solchen Richtern keine Lust und Laune mehr, gegen Windmühlen anzurennen. Ich hoffe nun, der Bundesgerichtshof sieht das anders und wir haben eine neue Chance.

Ganz lieb ist aber auch Deine Einladung an meine Frau. Ich werde ihr das heute in einem Brief mitteilen. Derzeit können wir uns nämlich nur 2 Stunden pro Monat sehen und der nächste Besuch steht erst in 2-3 Wochen wieder an, worauf ich mich allerdings schon heute freue.

Was die in Deinem Betreff angegebene Freie Energie angeht, so kann ich dies hier nicht in dieser umfangreichen Form wiedergeben. Ich will dennoch dazu beitragen, dass Deine schier unglaublichen Information auch an andere User weitergeht und will hier nur zwei der mir als interessant erscheinenden Web-Adressen aus Deiner Email weitergeben.:

https://www.youtube.com/watch?v=3FqzTW7qh2U&feature=youtu.be

http://wirsindeins.files.wordpress.com/2014/03/qeg_3_dt.pdf

Super wäre es, wenn sich jemand diese Seiten anschaut und mir darüber berichten würde, bzw. mir die deutschsprachige Bauanleitung zum QEG (2. Web-Adresse) zukommen lässt.

Ch., Dir erstmal vielen Dank für die interessante Info und ich hoffe, bald wieder von Dir zu hören.

Absender: T. B. aus Villach
Codename: Tobs
Betreff: GFE BHKW
Email vom: 15. April 201415:00
Eingang hier am: 30. April 2014

Vielen Dank für Ihre Email, die mir allerdings zeigt, dass Sie sich nicht komplett mit unserm Fall beschäftigt haben. Das macht aber nichts, denn ich kann beim besten Willen nicht verlangen, dass ein jeder sich bis ins kleinste Detail damit beschäftigt. Sie fragen in Ihrer Email nach der Funktionsweise des GFE-BHKWs. Dies wollen wir in keinem Falle unter Verschluss halten. Lassen Sie mich hierzu ein paar Worte verlieren. Sie können jedweden Dieselmotor (kein Turbo) statt mit Diesel auch mit anderen Pflanzenölen betanken, was aller Welt schon bekannt ist. Wenn Sie dann diesem Diesel oder Pflanzenöl Wasser in gewissen Mengen beigeben, dann läuft dieser Motor genauso. Die Schwierigkeit ist jedoch, aus den beiden eben genannten Komponenten eine konstante stabile Emulsion herzustellen. Öl und Wasser vertragen sich in der Regel nicht und entmischen sich innerhalb kurzer Zeit wieder. Die Firma egm gmbh hat im Jahre 2009 einen Wirbelwandler hergestellt, mit dem man eine stabile und konstante Emulsion herstellen kann. Derzeit werden auf dieser Basis in Malaysia Diesel und Wasser im Verhältnis 1:1 gemischt. Auch in Deutschland ist It. Presseartikel schon das erste Werk entstanden. Anfangs hat man dort eine Emulsion hergestellt, die aus 75% Wasser und 25% Rapsöl bestand. Das hat sich dann nicht mehr gelohnt, weil der deutsche Markt sich diesbezüglich dieser Technologie verschlossen hat.

Eine andere Methodik, dem Motor Wasser zuzufügen ist mit einem Mischsystem zu arbeiten, welches kurz vor dem Eintritt das Wasser sowie das Pflanzenöl oder den Diesel in einem gasförmigen Zustand in die Brennkammer des Motors einspritzt. Außer dem Mischsystem sind hier spezielle Düsen erforderlich. Beim Pflanzenöl ist es immens wichtig, dass es vorher vorgewärmt wird. Die genauen Daten, was den Druck und die Temperatur angeht, sind sicher im Internet zu finden.

Mittlerweile wurde von dem Entwickler der GFE-Group auch schon ein Patent angemeldet. Im Übrigen möchte ich noch erwähnen, dass es sehr viele Menschen gibt, die eine dieser oder auch andere Techniken nutzen, um ihr BHKW oder ihr Fahrzeug zu betanken. Solange es im Privaten bleibt, interessiert sich die Lobby nicht dafür. Wir hingegen wollten diese Technologie in Serie bauen und vertreiben. Das war dann des Guten zuviel. Wir arbeiten aber schon an einem Wohnhaus-Kraftwerk, dass für jeden Haushalt hochinteressant sein dürfte.

Auf dieser Zeichnung sehen Sie, dass aus zwei Tanks, zum einen Wasser und zum anderen Diesel oder Pflanzenöl über ein Mischsystem dem Brennraum mittels einer speziellen Düse zugefügt wird.

In der Patentanmeldung sind folgende Werte ermittelt worden:

Letztendlich ist das alles nichts Neues. Schon seit Jahrzehnten wird dies genutzt. U.a. auch beim Militär.

Nun bin ich wegen der vermeintlichen Unmöglichkeit der Funktionsfähigkeit für 9 Jahre verurteilt worden und werde sicherlich innerhalb meiner Haftzeit miterleben können, wie sich diese Technologie immer mehr verbreitet. Sie wird definitiv nicht mehr aufzuhalten sein. Eine Farce, was das deutsche Justizsystem mit sich machen lässt. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Wäre schön, wenn ich wieder von Ihnen hören würde.

Absender: Prof. Dr. C. K. aus Berlin
Betreff: Ihr offener Brief
Email vom: 16. April 201411:07
Eingang hier am: 30. April 2014

Frau Prof., vielen Dank, dass Sie mir, wenn auch verspätet, geantwortet haben. Normalerweise bin ich es gewohnt von öffentlichen Personen überhaupt keine Antwort zu erhalten. Ich habe Sie in den letzten Monaten immer wieder in diversen Talkshows wahr genommen und finde es außerordentlich gut, wie Sie sich für die erneuerbaren Energien in diesem Land einsetzen. Sie haben diesbezüglich ein Buch geschrieben und es ist wirklich bewundernswert, wie Sie sich gegen die Lobbyisten zur Wehr setzen. Machen Sie bitte weiter so. Deutschland brauchte viel mehr Menschen wie Sie.

Auch wenn Sie für mich nichts tun können, so werde ich hier auf meiner Seite all das tun, was notwendig ist, damit die Öffentlichkeit endlich aufwacht und bemerkt, was man mit ihr hier macht. Es ist gerade im Bereich der Energie-Politik eine Schande für unseren Staat, wie man die Bevölkerung abzockt oder abzocken lässt. Ich bin mir sicher, dass ein diesbezügliches Umdenken baldigst stattfinden wird.

In diesem Sinne wünsche auch ich Ihnen viel Kraft und Energie – gehen Sie diesen von Ihnen eingeschlagenen Weg weiter. Übrigens: Altmaier und Gabriel sehen in Talkshows alt aus gegen Sie.

Absender: G. S. aus Italien
Email vom: ohne Datumsangabe
Eingang hier am: 30. April 2014

Ihre Email will ich hier nur kurz in Auszügen zitieren, bevor ich dazu Stellung nehme.

„[…] Sie sind ein Held, ich bin Italiener und habe von Ihrer Geschichte gerade erfahren. Das die deutsche Justiz so tief fallen könnte, das Interesse der Konzerne vor die Interessen des deutschen Volkes zu setzen ist beschämend.

[…] Ich möchte hiermit meine Solidarität äußern und ich möchte, dass Sie wissen, dass Sie auch in Italien Freunde haben, die Sie bewundern und respektieren. Was nicht gesagt werden kann von der deutschen Justiz. […]

Das sind schon fast der guten Worte zuviel. Ich fühle mich zwar geschmeichelt, aber im Grunde genommen habe ich nichts anderes getan als das, was die meisten Menschen getan hätten, wenn sie in eine derartige Situation gekommen wären. Als Held würde ich mich auf keinen Fall bezeichnen, denn irgendwo kämpft doch jeder um Gerechtigkeit und Freiheit. Ich habe eben nur den Weg über die Öffentlichkeit gesucht. Dennoch kann ich nicht verhehlen, dass ich mich darüber sehr freue, auch in Italien neue Freunde gefunden zu haben. Sicher wird noch eine Zeit über uns hereinbrechen, in der wir alle zusammenhalten müssen und den Lobbyisten den Kampf ansagen. Dies natürlich ist nur im friedlichen Sinne gemeint.

Also, lieber Herr S,, nochmals vielen Dank für Ihre aufbauenden Worte und seien Sie versichert, der Weg ist noch nicht zu Ende.

Lassen Sie mich am Schluss noch auf einen Artikel hinweisen, der im NET-Journal Jg. 19 Heft Nr. 3/4 (März/April 2014) erschienen ist. Der Titel:

Von den GFE-Blockheizkraftwerken zu dem EGM-Wirbelwandlern nach Viktor Schauberger

Dieser Artikel erstreckt sich über drei Seiten und ist auf alle Fälle lesenswert..

Ich grüße Sie/Euch wie immer in der Erwartung weiterer Zuschriften.
Ihr Horst Kirsten

Veröffentlicht unter Briefe
Antworten auf mir zugegangene Emails, Facebook-Nachrichten und Briefe (Stand 09.04.2014)
Veröffentlicht am 22. April 2014

Absender: H. aus Neuburg
Codename: Andy 27 04
Email vom: 31. März 2014 20:58
Eingang hier am: 06. April 2014

Danke für den Ausdruck des Artikels bzgl. eines Mopeds, welches mit Wasser fährt. Derartige Artikel häufen sich in letzter Zeit immer mehr. Ich erhielt auch schon eine Mitteilung, dass ein ältere Dame sich ihren Rasenmäher auf Wasserbetrieb umbaute. Alles Fakten, die dafür sprechen, dass diese Technologie in verschiedenen Varianten immer mehr in den Vordergrund rückt. Leider aber sind die Justiz und deren Sachverständige nicht auf dem neuesten Stand der Technologie, sodass heutzutage immer noch Menschen ihrer Freiheit beraubt werden, die eine solche Technologie verbreiten wollen. Die Gründe hierfür brauche ich sicher nicht noch einmal zu benennen. Für alle interessierten User hier die Adresse der Website mit dem Titel: „Dieses Moped fährt mit Wasser”:

http.7/den kbonus.wordpress.com/2013/01/04/dieses-moped-fahrt-mit-wasser kbonus.wordpress.com/2013/01/04/dieses-moped-fahrt-mit-wasser

Im Übrigen findet sich darin eine Anleitung, wie man seinen Motor selbst darauf einstellen kann. Der Bauplan ging von dem jungen Erfinder bereits an Wissenschaftler der Nationalen Universität von Asunción.

Absender: G.K. aus Kaltbrunn
Email vom: 27. März 2014 20:33
Eingang hier am: 06. April 2014

Hallo G., vielen Dank für die Zusendung der Beschwerde gem. Artikel 13 EMRK wegen eines Scheinbeschlusses. Es ist wirklich ein interessanter Fall, den Du hier in Verbindung mit unserem Fall bringst. Wenn ich es richtig verstehe, geht es in erster Linie darum, dass Richter es nicht für notwendig erachten, ihre Beschlüsse selbst zu unterschreiben und nicht bereit sind, sich öffentlich zu legitimieren. Das wirft logischerweise eine Menge Fragen auf. Für mich ist diese mir von Dir zugesandte umfangreiche Dokumentation ein weiterer Baustein dessen, was mich bzgl. der schon hier öfter angesprochenen BRD GmbH weiterbringt. Ich freue mich logischerweise über jede diesbezügliche Info, habe allerdings noch keinen einzigen Fall hier vorliegen, der mit dieser These zum Erfolg führte. Sollte ich mich da täuschen, dann würde ich mich riesig freuen, auch derartiges Material zugesandt zu bekommen. Also nochmals vielen Dank. Auch hier für alle interessierten User evtl. eine Möglichkeit den mir zugesandten Fall einzusehen. Geben Sie in Google folgenden Suchbegriff ein:

beschwerde-gem-artikel-13-emrk-wegen-scheinbeschluss-18-w-1166-13-anonymisiert. pdf

Absender: F.M. aus Obertshausen
Email vom: 31. März 2014
Eingang hier am: 06. April 2014

Ihre Email will ich hier wiedergeben, da der Inhalt doch vieles von dem wiedergibt, was auch meinem Gedankengut entsprungen sein könnte:

„[…] ein Urteil in dieser Höhe hätte selbst ich nicht erwartet. Dieses Strafmaß hat nichts mit Recht oder Strafe zu tun, es ist absolute Willkür des amtierenden Gerichtes. Mit einem Gerichtsurteil wegen „Betruges” zur Entlastung und Absicherung der Machenschaften der Staatsanwaltschaft Nürnberg und damit der Bayerischen Staatsverantwortung war mit Sicherheit von vornherein zu rechnen. Eine Rechtsbeugung dieses Ausmaßes bzw. Auslegung der nicht vorhandenen Beweise zum Nachteil aller Geschädigten ist für mich nicht nachvollziehbar. Die „Urteile” haben weder einen Strafsinn noch einen erzieherischen Wert zur Besserung von Straftätern.

Die Begründung des Vorsitzenden Richters, Herrn Bernhard Germaschewski, über die Höhe des Strafmaßes von Ihnen als Haupttäter, schlägt allerdings dem Fass den Boden aus. Sie als „Messias der erneuerbaren Energien” zu bezeichnen und dafür das höchste Strafmaß wegen Uneinsichtigkeit zu verlangen, zeigt die wahren Hintergründe des gesamten Verfahrens. Es ging in diesem Verfahren nicht um den angelasteten „bandenmäßigen Betrug”, es ging um die Verhinderung der von Ihnen angestrebten Umsetzung einer neuen Technologie und damit auch zum Nachteil der vielen kleinen Eigentümer (von der Staatsanwaltschaft als Anleger diffamiert). Ich denke, man sollte sich die Namen aller Beteiligten merken, es kommt der Tag der Verantwortung und wenn es der Tag des „jüngsten Gerichtes” ist.

Leider sind Sie nicht der erste und sicherlich auch nicht der letzte, der unter Zuhilfenahme der Justiz von der „Macht” aus dem Verkehr gezogen wird. Eigentlich müssen Sie auf dieses Urteil stolz sein, immerhin wird damit Ihrer Person und Ihren Handlungen ein unwahrscheinlich gefährlicher Charakter für das System zugeordnet.

Meine Kontakte zu den Käufern der BHKWs, den eigentlich geschädigten Eigentümern der BHKWs, blieben unter meinen Erwartungen. Ich konnte diese leider nicht vom Diebstahl ihres Eigentums durch die Justizorgane der Staatsanwaltschaft Nürnberg überzeugen. Sicherlich tragen die eingeschalteten „juristisch” ausgebildeten Rechtsanwälte die Hauptschuld an dem Verlauf und am Urteil dieses Verfahrens und damit an dem Versagen des bayerischen bzw. deutschen Rechts. Sie sollten vor einer Revision gegen das U/teil eine Einigung über eine Ihrem Alter entsprechende Reduzierung der „Strafzeit” anstreben (z.B. bisherige gute Führung usw.). Sprechen Sie mit Ihrem Rechtsbeistand, welche alternativen Möglichkeiten bestehen. Die Chance auf ein „Recht” bei Revision ist für mich nicht erkennbar. […]“

Ich nehme auch gerne Stellung zu diesem Schreiben: Ein derartig hohes Urteil musste man erwarten, zumal schon am ersten Verhandlungstag dieses Strafmaß gefordert wurde – und derjenige, der sich langjährig mit der Justiz in Nürnberg beschäftigt, der wusste, dass das ergangene Urteil schon im Voraus feststand. Es hätte ein Wunder geschehen müssen, wenn dem nicht so gewesen wäre. Selbst ein Richter a.D. der hier beim Landgericht tätig war, bestätigte diese Vorgehensweise. Außerdem hat sich die Justiz noch niemals bzgl. der von ihr verursachten Schäden, insbesondere bei großen Schäden, verantwortlich gezeichnet, zumal dies auch erhebliche Konsequenzen für sich selbst mit sich gebracht hätte. In unserem Falle war die Beweislage doch so, dass wir ausreichend Beweise vorlegen konnten, dass diese Technologie funktioniert. Ein Gericht braucht dann nur noch ein oder zwei Sachverständige, die diese These widerlegen und schon hat man einen vermeintlichen Beweis für das Gegenteil. Das war dann auch letztendlich der Grund für dieses Urteil. Dass weltweit diese Technologie schon fast zum Alltag gehört, wurde dabei vollkommen außer Acht gelassen, weil die weltweit angewandten Technologien offiziell rein gar nichts mit der GFE zu tun hatten. Für mich vollkommener Blödsinn, denn es war seitens der GFE immer gewährleistet, dass der Kunde sein von ihm bestelltes Produkt mit all den versprochenen Eigenschaften erhält. Darüber habe ich hier an dieser Stelle schon öfter geschrieben.

Wenn der Richter mich als „Messias der erneuerbaren Energien” anspricht, so empfinde ich dies zwar als Verhöhnung, komme dabei aber zum gleichen Schluss wie Sie. Es ging bei diesem Prozess eigentlich nie wirklich um die erneuerbaren Energien, vielmehr wurden wir, wenn die Sprache darauf kam, darauf hingewiesen, dass es hier nicht darum ginge, sondern lediglich um den Betrugsvorwurf. Das Problem, dass sich hier auftut, ist tatsächlich, dass ich als uneinsichtig gelte. Herr K., wenn ich all das, was ich zu meiner Verteidigung ins Feld brachte, nicht selbst erlebt und gesehen hätte, dann hätte das Gericht recht. Aber wie soll ich denn einsichtig sein und zugeben, dass die von uns angebotene Technologie nicht funktioniere, wenn ich genau diese Funktionstüchtigkeit mit eigenen Augen wahrnehmen konnte. Wenn ich mich in diesem Bereich dann als unschuldig betrachte, bin ich in den Augen des Gerichtes ein Uneinsichtiger – so einfach macht man sich das, was auch zur Folge hatte, dass man mich während der gesamten Untersuchungshaft, bis zur Verkündung eines Urteils, nicht wieder auf freien Fuß setzte. Ich sollte die ganze Härte der Justiz spüren. Normalerweise werden Straftäter so lange gebeugt, bis sie einsichtig werden und dann lässt sich die Justiz auf sogenannte „Deals” ein, was auch in unserem Falle bei einigen Mitbeschuldigten funktioniert hat, die irgendwann bereit waren, ein unwahres Teilgeständnis abzulegen. Diese Herren befinden sich derzeit auf freiem Fuß.

Ich will auch nicht verhehlen, dass ich sogar glaube, dass dem Gericht die Geschädigten eigentlich vollkommen egal sind. Mit Geschädigten hat sich das Justizpersonal täglich zu beschäftigen und irgendwann ist man dann völlig immun. Mitgefühl entsteht da schon lange nicht mehr. Und wenn diese Geschädigten dann auch noch durch die Justiz selbst zu Schaden kommen, umso mehr ist das ein Grund hierfür andere verantwortlich zu machen, um über die eigenen Fehlhandlungen hinweg zu täuschen. Man muss sich nur mal vorstellen, was passiert wäre, wenn wir hier alle frei gesprochen worden wären. Damit hätte sich die Justiz nicht nur selbst bloßgestellt, nein sie hätte damit auch bestätigt, dass die Schuld der Schädigungen bei den Staatsanwälten und der beteiligten Richter liegt. Schon alleine aus diesem Grund war mit einem Freispruch niemals zu rechnen.

Inwiefern da höhere „Mächte” mit im Spiel waren, das vermag ich nicht zu sagen, wobei der Verdacht doch sehr nahe liegt. Wen dem so sein sollte, dann stellt sich immer noch die Frage, ob dieser Lobbyismus bis zum BGH (Bundesgerichtshof) Einzug hielt. Auch darüber bin ich mir nicht im Klaren. Es wird sich wohl auch nie beweisen lassen – zumindest befürchte ich das. Auch die Höhe des über mich ausgesprochenen Urteils lässt diese Rückschlüsse zu. Ich selbst würde mich mittlerweile nicht mehr als gefährlich einstufen, zumal ich bereits öffentlich bekundet habe, dass ich mit Sicherheit keine weiteren Produkte aus dem Bereich der erneuerbaren und alternativen Energieerzeugungstechniken auf den Markt bringen werde. Aber bis zur Urteilsverkündung musste man seitens des Gerichtes davon ausgehen, dass ich mich diesbezüglich erneut engagiere und einbringen werde.

Wenn ich nun den Bereich der erneuerbaren Energien betrachte, so haben wir nur vermeintlich eine Schlacht verloren, nicht den Krieg. Allerdings habe ich für mich entschieden, dass ich nach dieser Schlacht, die durch die Revisionsmöglichkeit eine zweite Chance erhält, mich aus diesem Krieg zurückziehe. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man mich dann als Deserteur betrachtet. Ich sehe nur die wirklichen Gegebenheiten: In diesem Krieg stehen sinnbildlich viele unbewaffnete Idealisten einem riesigen bewaffneten Heer gegenüber. Natürlich wissen wir alle, dass dieses Heer nur den macht- und profitgierigen Politikern und Wirtschaftsbossen Folge leisten. Und diese verfügen über Verbindungen, die der Einzelne nicht imstande ist zu überwinden.

Das Einzige was ich mir in diesem Bereich noch vorstellen kann, ist eine Beratertätigkeit, damit Menschen, die ähnliches planen, nicht die gleichen Fehler begehen, wie ich sie in meiner Naivität begangen habe. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Meine Naivität war darin begründet, dass ich mir niemals, selbst nicht im Traum, hätte vorstellen können, dass ein ordentlicher Geschäftsbetrieb mit mehreren tausend fest angestellten und freiberuflichen Mitarbeitern, seitens des deutschen Staates und nur aufgrund eines Verdachtes, dem Erdboden gleichgemacht wird. Es ist mittlerweile wirklich schon so weit, dass ich an die Rechtsmäßigkeit dieses Systems nicht mehr glaube.

Weiterkämpfen werde ich sicher nach wie vor für die Gerechtigkeit. Hier den Kopf in den Sand zu stecken wäre mehr als fatal, denn hier geht es nicht nur um die Existenz, sondern oft auch um das Leben einzelner Mitmenschen. Das mussten meine geliebte Ehefrau und ich am eigenen Leibe spüren. Nach meiner Haft werde ich diesbezüglich sicher Informationen verbreiten, die diesem Rechtssystem nicht schmecken werden. Selbst zu einer politischen Talkshow wurde ich schon eingeladen. Und ich bin ein Mensch, wenn man mich zu Wort bittet, der sicher nicht die Klappe hält, sondern das ausspricht, was er wirklich erlebt, gefühlt und erlitten hat. Und das ist, was die Justiz angeht, schon mehr als ungerecht und grausam. Es wird eine Offenbarung des Justizsystems der Bundesrepublik Deutschland sein – das kann ich Ihnen versichern.

Was die Käufer der BHKWs angeht, so will ich hier nochmals zum Ausdruck bringen, dass ich womöglich auch nicht anders gehandelt hätte als viele dieser Geschädigten. Diesem Personenkreis ging es nach unserer staatlich angeordneten Vernichtung doch nur darum, sich so weit wie möglich schadlos zu halten. Aber Sie haben recht, Herr K., die meisten derer haben vergessen, dass sie bei der GFE keine Anlage tätigten, sondern sich lediglich ein BHKW mit besonderen Eigenschaften kauften. Es waren auf dem Betriebsgelände, auf diversen Standorten, in den Häfen Nürnberg und Hamburg ausreichend BHKWs vorhanden, um dem Großteil der Geschädigten ihr Eigentum zurück zu geben. Für ca. 1.000 Geschädigte von ca. 1.400 hätte kurzfristig seitens des Insolvenzverwalters, wenn er denn seine Aufgabe richtig ausgeführt hätte, ein BHKW zur Verfügung gestanden. Der eingezahlte Kaufpreis der restlichen 400 Geschädigte war noch auf den Konten der GFE-Group vorhanden. Es wäre also kein großer Schaden entstanden. Jetzt will ich allerdings dem Insolvenzverwalter nicht zu nahe treten, denn er wurde in vielen Bereichen nicht ausreichend von der Staatsanwaltschaft informiert. Ich will hier nur die Zuordnungslisten, die die GFE führte, benennen, woraus ersichtlich ist, welches BHKW im Eigentum welches Kunden steht. In diesem Zusammenhang darf ich noch einmal kurz aus meinem Prozess-Tagebuch (19. Verhandlungstag) zitieren, was die Vernehmung der beiden Insolvenzverwalter RA Raab und RA König vor Gericht angeht:

„Heute warder Tag der Insolvenzverwalter. Der Insolvenzverwalter RA Herr Hans Raab (zuständig für die GFE – Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH) berichtete über seine Tätigkeit, soweit er dies aufgrund seiner Unterlagen nachweisen konnte. In seinen Ausführungen war häufig zu hören, dass er über das ein oder andere seitens der Staatsanwaltschaft und des Gerichts nicht informiert war. Einen Insolvenzantrag musste er stellen, It. eigenen Aussagen, weil er über keinerlei Unterlagen (diese wurden seitens der Staatsanwaltschaft am 30.11.2010 beschlagnahmt), keinerlei finanzielle Mittel (diese wurden ebenfalls im November 2010 seitens der Justiz blockiert) verfügte. Die Mitarbeiter der GFE-Group irrten „führungslos” umher, da die Führungskräfte allesamt am 30.11.2010 inhaftiert wurden. Herr Raab äußerte sich in der Form, dass er gerne den Geschäftsbetrieb hätte weiterlaufen lassen, was jedoch aus den vorgenannten Gründen nicht möglich war. Herr Raab wurde von 09.15 h bis 12.05 h gehört und befragt. U.a. bat er auch darum, die RSW Steuerberatungsgesellschaft mbH (Steuerberater der GFE-Group) von der Verschwiegenheitspflicht zu entbinden.

Von 13.05 h bis um 15.10 h wurde der Insolvenzverwalter RA Herr Jochen König (GFE Production GmbH + GFE Energy AG) gehört und befragt. Im Großen und Ganzen waren ähnliche Worte von ihm zu hören wie bereits zuvor von Herrn Raab. U.a. berichtete Herr König von drei Einbrüchen in die Produktionshalle, die in der Zeit von Juni bis November 2011 stattfanden. Dabei wurden u.a. die in der Halle befindlichen Motoren (BHKWs) zerstört, indem man Zucker in die Tanks füllte. Er berichtete (wie zuvor Herr Raab), dass die GFE-Group zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung über mindestens 131 Container verfügte, wobei die im Hamburger Hafen angelieferten 100 Container noch nicht eingerechnet seien. Außerdem sollen sich im Nürnberger Hafen weitere 20 Container befinden bzw. befunden haben, was noch ermittelt werden müsse. Unterm Strich wären also 251 Container im Besitz der GFE-Group. Meines Erachtens hört sich das schon ganz anders an, als alles was die Staatsanwaltschaft bzgl. dieser Anzahl veröffentlichte. Diese sprach immer nur von einer kleinen Anzahl von Containern.

Im Übrigen gaben beide Insolvenzverwalter auch an, dass sie nur vom „Hörensagen” davon Kenntnis hatten, dass unter den einzelnen Gesellschaften der GFE-Group Verträge konzipiert wurden. Die Insolvenzverwalter wurden seitens der Justiz nicht darüber in Kenntnis gesetzt, dass diese Verträge bereits in mündlicher Form ihre Gültigkeit hatten. (Der Staatsanwaltschaft lagen diese Verträge bereits als Entwurf in schriftlicher Form vor.) So wurden die Insolvenzverwalter auch erst zu einem späteren Zeitpunkt seitens der Staatsanwaltschaft über die Eigentumsverhältnisse der Motoren und Container informiert. Immerhin sind die in den Containern und auf dem Betriebsgelände befindlichen BHKWS Eigentum der GFE-Kunden.

Meine Frage an Insolvenzverwalter RA Herr Hans Raab war folgende: Haben Sie mit den anderen Insolvenzverwaltern der einzelnen Gesellschaften der GFE-Group, auch mit Herrn RA Herr Jochen König, eine gemeinsame Gesellschaft bzw. eine Bürogemeinschaft? Diese Frage wurde mit Ja beantwortet.

Hier bedarf es sicher keiner weiteren Worte. Erschütternd ist allerdings, auch die von Ihnen angesprochene Tatsache, dass sich Zivilanwälte dies sich zu Nutze machten und die angeblich von der GFE geschädigten Kunden massenhaft anschrieben, ihnen Rechtsbeistand für Forderungen gegen die GFE zur Verfügung zu stehen. Allesamt gingen diese Rechtsanwälte den Weg des geringsten Widerstands. Aufgrund der Anklage konnte es scheinbar nur einen Verursacher des Schadens geben und dieser war bei der GFE zu finden. Obwohl alle Anwälte aufgrund ihrer „juristischen” Ausbildung hätte erkennen müssen, dass es sich hier nicht um eine Finanzanlage, sondern um ein ganz natürliches Handelsgeschäft handelte, ließ man die Mandanten in dem Glauben, sie wären von der GFE betrogen worden. Ich behaupte einfach, hier ging es den Anwälten nur um den Profit, denn Fakt war zu diesem Zeitpunkt schon, dass der Geschädigte seinen Kaufpreis bereits bezahlt hatte und auf der anderen Seite wurden die Kunden zum größten Teil mit den von ihnen erworbenen BHKWs schon beliefert. Der Lieferort wurde von allen Käufern mit GFE-Nürnberg angegeben, das sie das gekaufte Handelsgut dorthin verpachteten. Nach dem unrechtmäßig eröffnetem Konkurs der GFE hätte ein jeder Käufer sein Produkt zurückfordern können, zumal er keine Pachtzahlungen mehr erhielt. Warum also hat ein Großteil der Geschädigten nun den Kaufpreis zurück gefordert – aus einem bis dahin für alle Seiten regulären und erfolgreich abgeschlossenen Kaufvertrag, ohne irgendwelche Beanstandungen? Bei einem Anwalt, das ist aus den Ermittlungsakten relativ leicht zu errechnen, ist mir bekannt, dass er mit dieser Taktik mehrere Millionen € durch seine Mandanten verdient hat. Meines Erachtens leicht verdientes Geld für die Anfertigung ein paar weniger Serienbriefe auf Kosten der dadurch nochmals Geschädigten. Allerdings hat kein einziger Mandant nur einen einzigen Cent als Schadensersatz erhalten. Aber das ist rechtens.

Was Ihren Vorschlag angeht, ich solle zur Reduzierung meiner Strafzeit eine Einigung erzielen, denn Sie würden bei der Revision auch keine Chance sehen – dem kann ich nicht ganz folgen. Wie ich das sehe ist durch die Revision das Urteil erstmal nicht rechtskräftig, was unterm Strich bedeutet, dass ich mich nach wie vor in U-Haft befinde. Mittlerweile sind das schon 3 Jahre und 4 Monate und bis zu einer Revisionsentscheidung des BGH wird daraus dann ganz schnell eine U-Haft von fast 5 Jahren. Hätte ich mich für schuldig erklärt, dann wäre ich jetzt Strafgefangener und würde höchstwahrscheinlich in die JVA Bayreuth verlegt. Dort verfährt man in der Regel mit Wirtschaftssträflingen so, dass man ihnen, bei guter Führung, Halbstrafe gewährt, was bedeuten würde, dass ich schon heute Hafterleichterungen in Form von Freigängen hätte. Selbst bei einer 2/3-Lösung würde das bedeuten, dass ich nach 4 Jahren und 6 Monaten Haft in diesen Genuss kommen würde. Da ich aber unschuldig bin und deshalb kein Schuldanerkenntnis abgebe, werde ich nun weitaus härter bestraft, so dass einer vorläufigen Aufhebung des Haftbefehls bis zur Revisionsentscheidung doch nichts mehr im Wege stehen dürfte. Insofern wurde zwischenzeitlich von meinem Anwalt schon Haftbeschwerde eingelegt.

Herr K., es könnte also möglich sein, dass ich früher als erwartet, auf Ihre Einladung in die „sächsische Schweiz” eingehe, mich würde das riesig freuen. Nochmals vielen Dank für Ihr Schreiben – es könnte sein, dass wir uns bald sehen.

Absender: M.St. aus dem Raum Passau
Facebook vom: 01. April 2014
Eingang hier am: 06. April 2014

Schön, dass Du Dich mal wieder meldest – ich habe mich gefreut und war dennoch sehr verwundert, da ich so lange nichts mehr von Dir hörte. Wie es mir nach dem Urteil geht, das kannst Du dieser Website entnehmen. Sicher geht es jedem Einzelnen da „draußen” besser. Nach wie vor befinde ich mich in der JVA Nürnberg im Haus D. Daran hat sich im Laufe der Zeit nichts mehr getan. Das Einzige, was sich verändert hat, ist dass ich hier in der JVA arbeitslos bin, da ich mit der über mich verhängten Strafe von 9 Jahren als erhöhtes Sicherheitsrisiko gelte. Ich darf keine Tätigkeiten mehr ausüben, da ich dadurch Kontakte weit über meine Zelle knüpfen könnte.

Es freut mich, dass Du wieder Fuß gefasst hast und nun Dein Familienleben intensiv genießen kannst. Sieh zu, dass dies auch auf Dauer so bleibt. Ich verspreche Dir, ich lasse sicher meinen Kopf nicht hängen und Du hast mich auch richtig eingeschätzt: Ich habe das Urteil nicht akzeptiert und gehe nun in die zweite Runde. Also Junge, halte die Ohren steif und passe auf Dich auf.

Und wie beim letzten Mal grüße ich Sie/Euch in der Erwartung weiterer Zuschriften.
Ihr Horst Kirsten
Veröffentlicht unter Briefe
Antworten auf mir zugegangene Emails, Facebook-Nachrichten und Briefe (Stand 30.03.2014)
Veröffentlicht am 3. April 2014

Liebe Freunde, User und Mitstreiter,

heute will ich Ihnen nicht allzu viel mitteilen, außer dass meine Kommunikation nach draußen nun nicht mehr der Kontrolle des Gerichtes und der Staatsanwaltschaft unterliegt. Nur noch die JVA prüft meine Post, was allerdings weitaus formloser und schneller von statten geht. So erhalte ich heuer schon Briefe, der erst vor zwei Tagen mit dem Poststempel versehen wurden. Insofern kann ich natürlich weitaus schneller auf die mir eingehende Post reagieren.

Aber nun will ich zur Beantwortung Ihrer/Eurer Zuschriften kommen:

Absender: H.S. aus N.
Codename: H.S.
Email vom: 24. März 2014 – 22:09
Eingang hier am: 28. März 2014

Ihnen danke ich noch einmal ganz herzlich für die erneute Kontaktaufnahme. In Ihrer Email korrigieren Sie Ihre Email vom 24. Januar 2014, welches ich hier an dieser Stelle in Auszügen wiedergab. Gerne will ich diese Korrektur an alle Leser dieser Seite weitergeben. Ich tätigte folgenden Eintrag:

Auch Ihren Hinweis auf den Film „WATER – Die geheime Macht des Wassers” finde ich sehr interessant. Sie schreiben u.a.:

„[…] Ein japanischer Wissenschaftler wird gezeigt, der ein Auto mit einem Gemisch aus Diesel (79%), Wasser (20%) und einer Emulsion (1%) fährt. Zur Demonstration trinkt er noch einen Schluck des Wassers, bevor er es dem Gemisch beigibt. Das Gemisch alleine bringt schon 20% Kraftstoffersparnis. Zudem sind die Verbrauchswerte auch noch günstiger, als beim Dieselfahrzeug. […]“

Wenn sich einige der User diesen Film anschauen, dann wäre ich diesen sehr dankbar, wenn Sie mir darüber berichten würden. Im Endeffekt ist aber schon alleine daran zu erkennen, dass diese Technologie auf Dauer nicht mehr aufgehalten werden kann – gleich wie viele Personen man noch dafür bestrafen will. Nun will ich Ihren Text der Email betreffend dieses Filmes vom 24. März 2014 hier zitieren:

„[…] Zum Film WATER darf ich noch eine kleine Korrektur anbringen. Der japanische Wissenschaftier ist tatsächlich ein chinesischer und heißt Zhang Guohua und was dem Gemisch aus Diesel und Wasser noch beigemengt wird ist 1% Lösungsmittel. Das Ganze wird dann eine milchige Emulsion und in den Autotank gefüllt. Die Energiegewinnung ist nur ein kleiner Teil dessen, was das Wasser vermag. […]“

Insbesondere möchte ich mich bei Ihnen für Ihr Verständnis danken, dass ich jetzt mehr auf meinen inneren Frieden meinen Fokus lege, wobei ich mir die Einschränkung erlaube, meine Gedanken auf die Verantwortlichen dieser Misere noch nicht aufgegeben zu haben. Dies geschieht jedoch nur indirekt, da ich mich der Ungerechtigkeit nicht beugen werde und nach wie vor um Recht und Gerechtigkeit kämpfe. Da ist es nur natürlich, dass die hierfür Verantwortlichen früher oder später Farbe bekennen müssen. Dennoch kann ich sagen, dass mein Gedankengut nicht von Hass und Zorn beeinflusst wird. Vielen Dank für Ihre Wünsche. Seien Sie versichert, ich habe zwischenzeitlich meine Kraft wiedergefunden und bin sehr zuversichtlich, dass eines Tages die Gerechtigkeit obsiegen wird. Bösartige Gedanken liegen mir fern – ich würde dies eher als traurige Gedanken bezeichnen, aufgrund der großen Enttäuschung, die ich von meinem Heimatland erfuhr.

Absender: U J. aus Krakau/Polen
Codename: Egal
Email vom: 26. März 2014 – 13.58
Eingang hier am: 28. März 2014

Ihre Email ist wieder eine der Zuschriften, die mich besonders bewegen, weil Sie in dieser Nachricht genau das wiedergeben, wovon auch ich überzeugt bin. Aus diesem Grunde werde ich mir erlauben, Ihre Email in Auszügen hier wiederzugeben, was die Leser/User evtl. zum Anlass nehmen können, mir ihre Meinung, gleich ob „Pro oder Kontra” mitzuteilen. Ich zitiere:

„[,..] durch Zufall bin ich auf Ihr Prozesstagebuch aufmerksam geworden. Ich bin selbst­ständig und beschäftige mit mit neuen Technologien zur Energieerzeugung/-einsparung in Polen. Gebürtig stamme ich aus Deutschland.

Ihr Prozess ist ein mit Worten nicht zu beschreibender Skandal, anders kann man das wohl nicht betiteln. Ich kenne die Ungerechtigkeit/Befangenheit der polnischen Staatsorgane, aber das so etwas und in meinem Heimatland möglich ist, hätte ich nie gedacht. Wenn man sich mit neuen Technologien zur Energieerzeugung beschäftigt, stößt man immer wieder auf Verschwörungstheorien, die aussagen, dass in Wahrheit niemand daran interessiert ist und die Energie-Industrie (zu der ich auch den mit immensen Steuereinnahmen daran beteiligten Staat zähle) über Mittel und Wege verfügt, Innovationen und evtl. aufkommende Produkte im Keim zu ersticken.

Bisher habe ich diese Theorien immer als fragwürdig abgetan und für den Technologiestandort und Rechtsstaat Deutschland sowieso ausgeschlossen. Ihr Prozess hingegen hat mir eine neues Bild von „Gerechtigkeit gemischt mit Einfluss” vermittelt. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass die Gerechtigkeit siegt und ihre Revision Erfolg bringt, auch wenn ich nicht wirklich daran glaube. Denn wenn der Prozess darauf ausgerichtet war, wirtschaftliche Interessen zu wahren, dann wird auch die kommende Instanz nicht viel ausrichten (können). Meine Familie und ich wünschen Ihnen, Ihrer Familie und allen Beteiligten, deren Leben durch diese unglaubliche Geschichte zerstört wurde, alles Gute und den Mut sowie die Kraft, sich nicht unterkriegen zu lassen.

Das, was Ihnen widerfahren ist, stellt in meinen Augen bereits eine nicht unerheblich Verletzung des Grundgesetzes und auch gewisser Menschenrechte dar, wie sie unser Land sogern in China, Korea und diversen Diktatorenstaaten anprangert. Reichen Sie ein Klage beim europäischen Gerichtshof ein, machen Sie die Sache so laut wie möglich publik. Nur geben Sie nicht auf, auch wenn Ihnen diese Kraft bereits fehlen mag. Ein solch offensichtlicher „Betrug am Angeklagten” darf nicht ohne Echo verhalten. […].

Ich will Ihnen gerne darauf antworten, zumal Sie sich mit den Technologien der Energieerzeugung befassen und offensichtlich auskennen. Wenn ich nun den Bereich der erneuerbaren Energien betrachte, so haben wir nur vermeintlich eine Schlacht verloren, nicht den Krieg. Allerdings habe ich für mich entschieden, dass ich nach dieser Schlacht, die durch die Revisionsmöglichkeit eine zweite Chance erhält, mich aus diesem Krieg zurückziehe. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man mich dann als Deserteur betrachtet. Ich sehe nur die wirklichen Gegebenheiten: In diesem Krieg stehen „sinnbildlich gesehen” viele unbewaffnete Idealisten einem riesigen bewaffneten Heer gegenüber. Natürlich wissen wir alle, dass dieses Heer nur den macht- und profitgierigen Politikern und Wirtschaftsbossen Folge leisten. Und diese verfügen über Verbindungen, die der Einzelne nicht imstande ist zu überwinden.

Das Einzige was ich mir in diesem Bereich noch vorstellen kann, ist eine Beratertätigkeit, damit Menschen, die Ähnliches planen, nicht die gleichen Fehler begehen, wie ich sie in meiner Naivität begangen habe. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Meine Naivität war darin begründet, dass ich mir niemals, selbst nicht in meinen kühnsten Träumen, hätte vorstellen können, dass ein ordentlicher Geschäftsbetrieb mit mehreren tausend fest angestellten und freiberuflichen Mitarbeitern, seitens des deutschen Staates und nur aufgrund eines Verdachtes, dem Erdboden gleichgemacht wird. Es ist mittlerweile wirklich schon so weit, dass ich an die Rechtsmäßigkeit dieses Systems nicht mehr glaube.

Weiterkämpfen werde ich sicher nach wie vor für die Gerechtigkeit. Hier den Kopf in den Sand zu stecken wäre mehr als fatal, denn hier geht es nicht nur um die Existenz, sondern oft auch um das Leben einzelner Mitmenschen. Das mussten meine geliebte Ehefrau und ich am eigenen Leibe spüren. Nach meiner Haft werde ich diesbezüglich sicher Informationen verbreiten, die diesem Rechtssystem nicht schmecken werden. Selbst zu einer politischen Talkshow wurde ich schon eingeladen. Und ich bin ein Mensch, der sicher nicht die Klappe hält, sondern das ausspricht, was er wirklich erlebt, gefühlt und erlitten hat. Und das ist, was die Justiz angeht, schon mehr als ungerecht und grausam. Es wird eine Offenbarung des Justizsystems der Bundesrepublik Deutschland sein – das kann ich Ihnen versichern.

Eine Klage beim europäischen Gerichtshof hat keine Aussicht auf Erfolg, denn man wird schon mit Antwortschreiben des EGH mehr oder weniger darauf hingewiesen, dass Beschwerden gegen die Bundesrepublik Deutschland keine großen Erfolgsaussichten haben. Evtl. sollte ich nochmals einen erneuten diesbezüglichen Anlauf nehmen. Da ich sowieso gerade dabei bin, den kompletten Fall in einer schriftlichen Form, unter Nennung aller Namen, für die Revision aufzuarbeiten, wäre es sicher sinnvoll, die komplette Aufarbeitung an den EGH zu versenden und dies mit einer Beschwerde zu verbinden. Also, nochmals vielen Dank für diesen Hinweis. Vorher muss ich jedoch alle Rechtsmittel innerhalb Deutschlands ausgeschöpft haben.

Ich möchte jedoch nun noch einmal erwähnen, dass ich mich sehr über die aufmunternden Schreiben nach der Urteilsverkündung gefreut habe, die mir jetzt schon fast täglich zugehen. Vielen vielen Dank dafür

Und wie beim letzten Mal grüße ich Sie/Euch in der Erwartung weiterer Zuschriften.

Ihr Horst Kirsten

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Antworten auf mir zugegangene Emails, Facebook-Nachrichten und Briefe (Stand 26.03.2014)
Veröffentlicht am 26. März 2014

Liebe Freunde, User und Mitstreiter,

nachdem nun die vielen Verhandlungstage vorüber und ein Urteil ergangen sind, kann ich mich weitaus mehr auf die bei mir eingehenden Nachrichten konzentrieren. Das soll jedoch nicht heißen, dass dieses ungerechte Urteil spurlos an mir vorübergeht. Es dürfte eine logische Konsequenz sein, dass ich mich damit immer noch taglich auseinandersetze. Es bleibt bei mir nur Kopfschütteln und Unverständnis übrig, einhergehend mit einer tiefen Traurigkeit.

Es ist weniger die Strafe, die, wenn man ehrlich ist, von diesem Gericht erwartet werden musste – nein, es ist die lang andauernde Trennung von meiner geliebten Frau. Das ist genau das Tragische, was ich dieser Gerichtsbarkeit vorwerfe. Ob es eine bewusste oder unbewusste Aussprache eines Urteils gab, kann ich nicht belegen. Dennoch werde ich dieses Urteil nicht wehrlos entgegennehmen. Immerhin gibt es noch den Weg der Revision, die meine Anwälte bereits schriftlich angekündigt haben.

Der Bundesgerichtshof wird dementsprechend auch mit unseren Informationen bestückt, damit zumindest dort der Wahrheitsfindung Genüge getan wird. Ich bin gerade dabei, den kompletten GFE-Fall aufzuarbeiten und muss in Folge dessen nur noch mehr feststeilen, wie unfair dieser Prozess wirklich wahr und wie viele maßgebende Punkte in keinster Weise beachtet wurden. Meine diesbezügliche Aufarbeitung, in der alle Personen namentlich ausgewiesen werden, werde ich zu gegebenem Zeitpunkt meinen Anwälten zur Einreichung beim BGH zur Verfügung stellen. Sollte die Revision, aus welchen Gründen auch immer, abgelehnt werden, so werde ich diese umfangreiche Ausarbeitung dazu nutzen, sie in Buchform heraus zu bringen, denn es kann und darf nicht sein, was hier in unserem Vaterland so passiert. Natürlich werde ich dann die Namen der Beschuldigten und Zeugen verändern, nicht aber der Justiz-Beamten bei Gericht.

Leider mussten im Falle der GFE-Group tausende von Menschen am eigenen Leibe verspüren wie grausam die deutsche Justiz sein kann. Man hat einem großen Teil davon die Existenz zerstört und tut nun so, als ob die „Macher” der GFE-Group dies zu verantworten hätten. Meines Erachtens hat man es sich hier zu leicht gemacht – aber immerhin können die entsprechenden Instanzen es sich wirklich leicht machen, denn es gibt für die deutsche Justiz kein wirkliches Kontrollorgan. Auf der anderen Seite hat man die verurteilten Personen derart enteignet, dass für einen Geschädigten dort nichts mehr zu holen sein wird. Da muss man sich doch ernsthaft die Frage stellen, wozu die vielen beschlagnahmten Millionen Euro verwendet wurden. Meines Wissens wurde bis zum heutigen Tag kein einziger (durch die Staatsanwaltschaft) Geschädigter entschädigt. Eine Chance haben die Geschädigten und die Beschuldigten, einschließlich meiner Person, nur dann, wenn der Bundesgerichtshof diese Revision zulässt.

Hat sich einer der Insolvenzverwalter, der sich gleich zu Beginn ein Honorar über mehr als 470.000 Euro von einem Konto der GFE-Group überwies, etwa nur selbst schadlos gehalten oder hat er einen einzigen Cent davon an einen Geschädigten ausgezahlt? Mir ist von einer Entschädigung bis heute nichts bekannt.

Ungeachtet dessen, dass man mir seitens der Behörden bis dato keine schlüssige Antwort darauf geben konnte, warum man nachweislich einen bereits abgesetzten Geschäftsführer für die Insolvenz unterschreiben ließ und weshalb die Insolvenzverwalter nicht über die bestehenden Verträge unter den Gesellschaften der GFE-Group rechtzeitig informiert wurden, muss ich davon ausgehen, dass niemals eine Insolvenz hätte angemeldet werden dürfen. Diese wurde dann absichtlich und bewusst durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth herbeigeführt, weil sie die Konten der Firmengruppe blockierte und somit keinen normalen Geschäftsbetrieb zuließ.

Aber es ging ja noch weiter: Die Staatsanwaltschaft entzog mit ihren Verhaftungen der GFE-Group die gesamte Führungsschiene und ließ die verbliebenen Mitarbeiter führungslos zurück, was im Anschluss daran dann auch zur Ausplünderung der Firma führte. Dies fand ich in den Ermittlungsakten, weil eine damals bei uns angestellte Mitarbeiterin dies bei ihrer Vernehmung bei der Polizei in Nürnberg aussagte. Sie sprach auch Ross und Reiter an und dass sogar mit Waffengewalt Eigentum der GFE-Group abtransportiert wurde.

Mir stellt sich da die Frage, wenn die Staatsanwaltschaft schon das gesamte Führungspersonal festnimmt, alle Geschäftskonten blockiert und alle Geschäftsunterlagen lastwagenweise beschlagnahmt, sodass in keinem Falle mehr ein Geschäftsbetrieb möglich ist, dann hätte sie zumindest Sicherungsmaßnahmen ergreifen müssen, damit das Eigentum der Firma gesichert ist und bleibt. Über Wochen und Monate konnte ein jeder mitnehmen was er wollte und kein Hahn krähte danach. Es war für viele Ex-Mitarbeiter und Nicht­-Mitarbeiter ein rechtsfreier Raum, in dem man sich bedienen konnte. Hätten wir zu diesem Zeitpunkt nicht noch unser Kamerasystem gehabt, dann wüssten wir bis heute noch nicht, wer das ein oder andere gestohlen bzw. geraubt hat. Aber selbst die Kameras wurden dann abgeklemmt bzw. zerschossen.

Wenn man dann weiter nachdenkt und dabei feststellt, dass die Verhaftungen und andere Aktionen der Justiz nur aufgrund eines Verdachtes stattfanden, dann bleibt einem nichts anderes übrig, als an diesem Rechts- und Justizsystem zu zweifeln. Das nun ergangene Urteil kann jetzt nur noch als Rechtfertigung für diese Justiz dienen – und wir alle haben darunter zu leiden.

Aber nun will ich zur Beantwortung Ihrer/Eurer Zuschriften kommen:

Absender: Hans-Jürgen Ahlers aus Celle
Betreff: Mail und Kommentar von R. St. aus Paraguay
Brief vom: 19. März 2014
Eingang hier am: 23. März 2014

Hans-Jürgen, Du schreibst, ich solle mir von R. St. helfen lassen, denn er möchte eine diesbezügliche Aktion starten. Damit die Leser den Kontext hier verstehen, bleibt mir nichts anderes übrig, als die Email von R. St. an Dich (vom 19.03.2014) in Auszügen zu zitieren:

„[…] Mir fehlen einfach die Worte, um das auszudrücken, was ich für Herrn Kirsten empfinde – einerseits, und andererseits, wie ich meine Gefühle im Zaum halten muss, wenn ich an diese „Gerechtigkeit” des deutschen Staates denke. Es ist mir zwar klar, dass alle Beteiligten in der Justiz nicht anders handeln können, wollen sie ihren Arbeitsplatz behalten. Weil sie den „Befehl” ihres jeweiligen Vorgesetzten auch ordentlich ausführen, müssen unzählige Menschen darunter leiden. Sie wissen um die Folge ihres Handelns und tun es trotzdem.

[…] Was ist aber, wenn jemand weiß, wie man sich dagegen wehren kann, wie man solcher Willkür hilfreich begegnen kann, wie man diesen Attacken Paroli bieten Kann?

Herr St. bietet hierin eine Aktion an, die ich mit Sicherheit nicht aufhalten werde, zumal jedwede Aktion, wenn sie denn in friedlichen Schienen läuft, nur begrüßt werden kann – nicht zuletzt im Sinne der Gerechtigkeit für alle in diesem Fall Betroffenen.

Hans-Jürgen, wie Du sicher in der Betreffzeile erlesen kannst, funktioniert die Postzusteilung jetzt erheblich schneller. Das Gericht hat nun endlich die Postkontrolle eliminiert, was allerdings nicht heißen soll, dass die JVA sich nicht jeden einzelnen Brief anschaut, wobei dies nicht so aufwendig wie bei Gericht oder Staatsanwaltschaft betrieben wird.

Du kannst versichert sein, ich verliere nicht den Mut. Ich bin jetzt schon eine so lange Strecke gegangen und habe es dabei niemals vergessen gegen das Unrecht, was hier bei der Justiz geschieht, zu kämpfen. Nur, irgendwann bemerkt auch der Letzte, dass er einem übermächtigen Gegner gegenübersteht. Meine Frau und ich mussten dies am eigenen Leibe bitter erfahren.

Das soll aber nicht heißen, dass ich dem nun Kommenden ohne Gegenwehr gegenüberstehe. Ich habe nur meine Prioritäten anderweitig verteilt. In erster Linie kann es mir nur noch darauf ankommen, den Rest meines Lebens mit meiner Frau in Harmonie zu leben. Dafür werde ich kämpfen und bin auch bereit, dafür alles mir Menschenmögliche zu tun. In erster Linie geht es darum, dem sogenannten Rechtsstaat aufzuzeigen, welches Unrecht er an seinen Bürgern vollzieht, die ihm nichts getan haben, aber vermeintlich nicht in das bestehende System passen.

Es wäre in Abstrichen ja noch zu verstehen, wenn es dabei nur um einzelne Personen geht, aber in unserem Falle hat man tausende von Menschen geschädigt und ihnen teilweise die Existenz genommen. Wenn Du meine Internetseite studiert hast, dann ist Dir ja auch bekannt, dass sich zumindest ein Mensch, der durch diese staatlich angeordnete, zumindest tolerierte, Vorgehensweise geschädigt wurde, das Leben genommen hat. Da kann und darf ich nicht tatenlos zuschauen. Recht muss Recht bleiben.

Was den Kampf um die „erneuerbaren Energien” angeht, so werde ich mit Sicherheit nicht mehr mein größtes Augenmerk darauf legen. Ich muss akzeptieren, dass ich diesen Kampf verloren habe, auch wenn ich für diesen „Psycho-Krieg” dem Gegner keine Veranlassung gab. Man muss sich einfach mal vorstellen, was unser Produkt bei den Bürgern bewirkt hätte. Sie hätten auf Dauer keine hohen Strompreise mehr und der Staat müsste sich mit der Problematik der „Energiewende” (die in Wirklichkeit keine ist) nicht mehr herumschlagen. Aber ihm gehen zumindest 40 Milliarden € an Mineralöl-Steuer durch die Lappen.

Ungeachtet dieser Fakten stehen auch noch Großkonzerne mit ihren Lobbyisten auf der Platte, die es niemals zulassen, dass ihnen die Milliardengewinne durch einen Einzigen oder durch eine kleine Firma genommen werden. Wie gesagt, man hat mich bereits darauf aufmerksam gemacht, dass ich froh sein solle, „nur” im Gefängnis gelandet zu sein.

Hans-Jürgen, was erzähle ich Dir hier? Du weißt ja besser, wie es um derartige Neuentwicklungen steht und wie man mit diesen schon seit Jahrzehnten verfährt. Im Gegensatz zu Dir glaube ich nicht mehr, dass derzeit die „Zeit reif dafür ist”. Vielmehr glaube ich, dass es noch weitere Jahrzehnte andauern wird, bis die neuen Technologien den Zugang zum Markt erfahren dürfen. Nämlich dann, wenn die fossilen Rohstoffe langsam zur Neige gehen – und dann werden die Großkonzerne alles aus ihren Schubladen holen, was sie über die Jahre hinweg an Neuentwicklungen „aufgekauft” haben. Bis dahin bleibt der Bürger, oder besser gesagt der Verbraucher, die Melkkuh, an dem sich der Staat und die Großkonzerne (man kann diese schon fast als Monopolisten bezeichnen) schadlos halten.

Es müsste also wirklich ein Wunder geschehen, wenn ich wieder damit beginnen würde, dementsprechende Technologien erneut auf den Markt zu bringen. Das Einzige, was ich mir noch vorstellen kann, wäre eine Aktivität im Bereich der Informationsveröffentlichungen bzgl. dieser neuen Energiegewinnungsmöglichkeiten. In diesem Fall könnte es auch sein, dass ich mich da mit Dir kurzschließe, wenn ich irgendwann wieder auf freiem Fuße bin. Aber letzten Endes konzentriere ich mich auf meine zukünftige Zweisamkeit mit meiner Frau, die man uns so lange Zeit entzogen hat.

Derzeit bin ich dabei, den GFE-Fall von A-Z aufzuarbeiten und ich habe auch schon die ersten 460 Seiten geschrieben, bin aber noch lange nicht fertig. Diese Ausarbeitung, in der jeder beim Namen genannt wird, soll mir evtl. bei einer zukünftigen Revisionsverhandlung den Weg in die Freiheit ebnen. Wenn die Revision abgelehnt werden sollte, dann ist diese Ausarbeitung sicher eine sehr gute Vorlage für ein Buch. Das wird dann für das Rechts- und Justizsystem der Bundesrepublik Deutschland eine Offenbarung sein.

Deinem Freund aus Südamerika kannst Du gerne mitteilen, dass er, wenn er es will, seine Aktion starten kann. Ich habe definitiv kein Problem damit, dass meine Schlussworte in diesem Verfahren in aller Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Ich habe nichts zu verbergen, denn ansonsten hätte ich diese meine letzten Worte vor Gericht nicht selbst auf meiner Website im Prozess-Tagebuch eingestellt. Es ist und bleibt jedoch die Frage, inwiefern sich der Einzelne überhaupt dafür interessiert. Da sollten wir die Masse der Öffentlichkeit nicht überschätzen.

Gleich zu Anfang des Prozesses hatte ich einen weiteren Anwalt, der mir schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt zu verstehen gab, dass selbst tausend Strafverteidiger mich hier nicht mehr über die übliche Verteidigung herausholen können – das wäre einzig und alleine über die politische Schiene möglich. Er machte mich auf viele Punkte aufmerksam, die ich damals nicht allzu ernst nahm. So gab er mir klar zu verstehen, wer meine möglichen Gegner sind und welche Konsequenzen diese hätten, wenn das Produkt der GFE-Group auf den Markt gekommen wäre. Ich will sie Dir hier gerne benennen, damit Du nicht wie ich, ins offene Messer mit Deinem „Bedini”-Magnetmotor läufst:

Bei den Energiekonzernen würde eine dezentrale Stromversorgung, wie sie die GFE-Group anbot, zu einem Überangebot an Strom und deshalb zu sinkenden Strompreisen führen, was für diese Energiekonzerne zum Wegfall der bisherigen Milliardengewinne führen würde. Wegen des Überangebotes an Strom gäbe es insbesondere auch keinen Grund mehr für längere Laufzeiten der Atomkraftwerke (was damals am 30.11.2010 noch aktuell war).

Lt. seiner Warnung an mich gab er weiter an, dass ein ehemaliger Admiral der Bundeswehr nachweislich mitgeteilt hat, dass die AKWs primär zur Erzeugung uranhaltiger DU-Munition (durchschlagskräftige Munition) und nicht primär zur Energieerzeugung dienen. Da es dann beim Transport der DU-Munition zunehmend zur Verstrahlung von Bundeswehrsoldaten gekommen ist, hatte der Admiral als damaliger oberster Dienstherr der Soldaten Strafanzeige gegen den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder erstattet.

Auch die anderen Großkraftwerke (Kohle, Gas und Öl) hätten auf Dauer keine Daseinsberechtigung mehr. Weiter müsste die Automobilindustrie die bisherige Verhinderung der Elektromobilität aufgeben.

Dieser Anwalt schrieb mir weiter, dass ich mich also nicht darüber wundern soll, wenn ich damit zum sogenannten Staatsfeind geworden bin und deshalb am 30.11.2010 ausgeschaltet werden musste. Er fragte mich, was ich denn erwartet habe, zumal das Bestellvolumen von fast einer halben Milliarde € bei der GFE-Group innerhalb eines halben Jahres schon dazu geführt hätte, dass wir einen zu hohen Marktanteil erreicht hätten. Er beabsichtigte, mich mit der Technikabteilung des deutschen Geheimdienstes zusammen zu bringen und mit einigen Ministern diesbezügliche Gespräche zu führen.

Zu einem späteren Zeitpunkt wollte er mich mit einem Herrn vom BND (Bundesnachrichtendienst) zusammenbringen, was ich wiederum ablehnte, da damit die Geschädigten der Staatsanwaltschaft auf der Strecke geblieben wären. Darüber habe ich mich bereits in meiner Verteidigungsschrift ausgelassen.

Inwiefern das, was er mir alles mitteilte, der Realität entspricht, vermag ich von hier aus nicht zu sagen, aber es gibt einen Satz in seinen vielen Schreiben, der mich sehr nachdenklich stimmt: „Den von der Justiz eingeschalteten Gutachtern ist die von Ihnen verwendete Technik unbekannt, was aber nicht bedeutet, dass so etwas wie Ihre Technik nicht möglich ist. Sie sollten insoweit Unterstützung aus dem technischen Bereich der deutschen Geheimdienste erhalten können.” Das ist für mich ein Zeichen, dass die Funktionsfähigkeit unserer angebotenen Technologie in gewissen Kreisen sehr wohl bekannt ist – sie darf aber nicht in die Öffentlichkeit kommen. Nun bin ich erstmal dafür 9 Jahre ausgeschaltet worden und werde mich hüten, diesen mächtigen Gegnern nochmals in die Quere zu kommen. Denn die wahrscheinliche Konsequenz dessen, wäre sicher dann nicht mehr „nur” ein Gefängnisaufenthalt.

Absender: Hans-Jürgen Ahlers aus Celle
Betreff: Mail an Guy Hary, Radio-Nehrig …
Email vom: 04. März 2014
Eingang hier am: 18. März 2014

Es ist schön, wie Du es ausdrückst, dass ich irrtümlich absichtlich zu neun Jahren Haft verurteilt worden bin, weil meine Richter ihre Pension nach Artikel 34 GG nicht verlieren wollten.

Ein Wiederaufnahme-Verfahren braucht allerdings noch nicht organisiert zu werden, denn vorher müssen wir den Rechtsweg einhalten, der da bedeutet, dass wir in die Revision gehen können. Aber leider dauert das auch noch eine für mich viel zu lange Zeit, denn das Landgericht hier kann sich bis knapp ein halbes Jahr Zeit nehmen, mir und meinen Verteidigern das Urteil in schriftlicher Form mit eingehender Erklärung zukommen zu lassen. Danach brauchen die Anwälte sicher auch ein paar Wochen, um die Revision zu begründen und dann nimmt sich letztendlich der Bundesgerichtshof auch eine lange Zeit, dies alles auf seine Richtigkeit zu prüfen.

Das kann, wenn es schlecht läuft, mehr als ein Jahr dauern. Wenn das so kommen sollte, dann wäre ich bis dahin schon fast 5 volle Jahre unschuldig in U-Haft. Aus diesem Grund werde ich während dieser „Wartezeit” unter Zuhilfenahme meiner Anwälte versuchen, eine Haftbeschwerde beim Oberlandesgericht einzureichen. Das ist derzeit meine einzige Chance vorerst wieder in Freiheit zu kommen – zumindest solange bis der BGH über die Revision entschieden hat.

Absender: Karl
Codename: Irgendwo
Betreff: Ihr Fall macht mich wütend
Email vom: 05. März 2014 01:02
Eingang hier am: 21. März 2014

Ich darf hier sicher einige Worte aus Ihrer Email zum allgemeinen Verständnis zitieren:

„[…] ich habe mich bislang nur oberflächlich in Ihren Fall einlesen können. Aber das, was ich da lesen musste, hat mich unsagbar wütend gemacht. Ich möchte Ihnen hier einmal sagen, wie ich darüber denke:

Die deutsche Justiz (hier anbei einen Gruß an die Schlapphüte vom sicherlich mitlesenden Verfassungsschutz) arbeitet doch nur noch im Auftrag der Oligarchen. Dadurch, dass wir in Deutschland längst in einer Diktatur der Kapitalisten leben und die Politiker auch nur noch Marionetten sind, arbeiten auch Staatsanwaltschaften und Gerichte im Auftrag dieser Oligarchen.

Das, was Ihnen widerfahren ist, geschah meiner Meinung nach zu 100% im Auftrag der großen Energiekonzerne, denen Sie mit Ihrem BHKW eine riesige Menge an Gewinn streitig gemacht hätten. Sie sind ja beileibe nicht der Einzige, der im Auftrag dieser Oligarchen eingesperrt wurde. Es gibt auch Fälle, in denen clevere Erfinder von bezahlten Schlägern so lange fast totgeschlagen wurden, bis sie ihre Erfindungen entweder vernichteten oder gegen ein Trinkgeld an die Konzerne verkauft haben.

Man kann es nur schätzen, aber es gibt mittlerweile sicherlich unzählige erfolgversprechende Erfindungen, deren Patente in den Schubladen der Energiekonzerne verschimmeln, weil sie den Menschen genug billige, erschwingliche Energie gebracht hätten.

Aber solange wir es nicht gemeinsam schaffen, uns gegen die grausame Diktatur der Oligarchen zu wehren, wird auch nichts mehr zum Wohle der Menschheit geschehen, sondern die Unterdrückung schreitet immer weiter fort. […]“

Ich will Ihnen gerne darauf antworten, weil ich oft Briefe erhalte, die den gleichen bzw. einen ähnlichen Tenor widerspiegeln. Wenn Sie hier von Oligarchen sprechen, dann kann ich das nur in einigen Bereichen bestätigen, da ich mich nur in begrenzter Form umfassend informieren kann.

Wenn Sie beispielsweise den russischen Präsidenten als Oligarchen bezeichnen, so haben Sie damit eindeutig recht. Dieser Oligarch ist, wie Sie selbst ermitteln können, auch der Lenker eines der größten Energieunternehmen dieser Welt. Der Name „Gazprom” sagt Ihnen sicher etwas. In diesem Punkt empfehle ich ihnen das hochinteressante Buch vom Autor Jürgen Roth mit dem Titel

Gazprom – Das unheimliche Imperium

Wie wir Verbraucher betrogen und Staaten erpresst werden.

Dieses Buch war auf der Bestsellerliste vom „Der Spiegel” zu finden und ist im Westend-Verlag erschienen. (ISBN 978 – 3 – 86489 – 000 – 0 / Preis 19,99 €). Leider werden diese Art von Büchern viel zu wenig gelesen, aber ich versichere Ihnen, es ist wirklich lesenswert und deckt sehr viele uns unbekannte Verbindungen auf. Darin ist zu erkennen, dass selbst die Justiz an ihre Grenzen stößt und in derartigen Bereichen oder Gefilden in keinster Weise eine Chance hat. Selbst für andere Staaten eine Nummer zu groß.

Wenn Sie weiter recherchieren, dann werden Sie unwillkürlich auch darauf stoßen, dass Sie im Aufsichtsrat einiger großen deutschen Energiekonzerne Vertreter dieser Firma finden. Teilweise sind bereits große Aktienanteile der deutschen Energieversorger schon in dessen Hand. Dass Deutschland mittlerweile zum großen Teil auf die Gaslieferungen derselben Firma aus Russland angewiesen ist, brauche ich Ihnen nicht extra zu erzählen. Einige andere europäische Staaten sind sogar zu 100% davon abhängig. Achten Sie bei Ihren Recherchen bitte einmal darauf, wie schwer sich die europäischen Staaten tun, wenn die aktuelle Thematik Ukraine auf der Agenda steht. Die Regierungsvertreter der Bundesrepublik Deutschland tun sich in diesem Punkt besonders schwer, weil sie zum Einen den Wünschen der USA Folge zu leisten haben und auf der anderen Seite es sich nicht mit Russland bzw. dessen Oligarchen verscherzen dürfen. Wir sind definitiv in eine Abhängigkeit nach allen Seiten gekommen, dass man den Begriff „Demokratie” wirklich in Zweifel ziehen darf. Ich würde nicht so weit gehen und dies als eine Diktatur bezeichnen, denn dann müsste ein eindeutig erkennbarer Diktator vorhanden sein.

Berlin ist andererseits aber auch mit tausenden von Lobbyisten bevölkert, deren Aufgabe nur darin besteht, die Politik zugunsten ihrer Auftraggeber zu beeinflussen. Dass auch hier nicht wenige zu finden sind, die die Interessen ausländischer (auch russischer) Unternehmen vertreten, steht außer Frage. Ich vertrete die Meinung, dass wir in einem politischen Chaos leben, wo es nur noch um Macht und um Geld geht – aber schon lange Zeit nicht mehr um die Bürger. Die wenigen Politiker, die sich dagegen aufbäumen, haben meist ihr Amt nicht lange und sind dann auf Nimmerwiedersehen von der aktuellen Berichterstattung verschwunden.

Dennoch kann ich bis heute nicht bestätigen, ob der von Ihnen genannte Grund wirklich der Auslöser meiner Inhaftierung war. Ich kann es nur vermuten. Selbst ein deutsches Gericht ist nicht in der Lage, die wahren Hintergründe aufzudecken. Es ist für ein Gericht wie ein großer Ozean – das Gericht kann aber nur über den Inhalt einer Badewanne entscheiden.

Weiter möchte ich hiermit nochmals zum Ausdruck bringen, dass das von uns, sprich von der GFE-Group, angebotene Produkt ursprünglich keine Erfindung von uns war. Wir waren lediglich die ersten, die ein solches Produkt für jedermann erschwinglich, auf den Markt bringen wollten und eine Serienfertigung vollzogen. Die Idee des Konzeptes stammt von uns.

Sie erkennen, dass ich hier nicht in der Ich-Form schreibe, denn es sollte an dieser Stelle nochmals verstärkt betont werden, dass das revolutionäre Ergebnis nur durch die Mitarbeit vieler engagierter Menschen zustande kam. Ohne die Entwickler und die vielen anderen Mitarbeiter hätte auch ich dies niemals bewerkstelligen können. Wir waren sozusagen ein wirklich gutes Team, bestehend aus fast 5000 fest- und freiberuflichen Mitarbeitern. All diese Menschen und unsere vielen Kunden wurden von der Justiz derart geschädigt, dass es jedem Einzelnen dieser Personengruppe sehr weh tut. Insofern will ich die positiven Argumente nicht für mich alleine, sondern für alle angewendet sehen.

Warten wir einfach mal die Zukunft ab, denn man kann auf Dauer gewisse Technologien nicht unterdrücken – das geht nur eine bestimmte Zeit lang. Ich danke Ihnen für diese Email, die mich dazu motiviert hat, diese Zeilen zu schreiben.

Absender: H.P.W, aus Külsheim
Betreff: Hilfe zur Selbsthilfe
Email vom: 06. März 201412:23
Eingang hier am: 21. März 2014

Ihnen möchte ich auf diesem Wege für Ihr Angebot, mir spirituelle Hilfe zukommen zu lassen, danken. Sie brauchen mir gegenüber Ihre Wahrheiten nicht verborgen zu halten. Es ist richtig, dass ein jeder Mensch im Laufe seines Lebens immer wieder neue Chancen und Möglichkeiten erhält, die seine Entwicklung fördern. Sich dagegen zu verschließen birgt eine vergebene Chance in sich. Ich nehme Ihre helfende Hand gerne an. Ich gebe aber auch gerne zu, dass Sie mich vor mehr als 3 Jahren nicht mit diesem Angebot erreicht hätten.

Der Gefängnisaufenthalt hat mich in dieser Zeit zu einem, ich will es mal so ausdrücken, weitaus feinfühligerem Menschen gemacht. Man hat mir ausreichend Zeit gelassen, um über mich selbst nachzudenken. Es gab auch eine große Anzahl von lieben Menschen, die es sich nehmen ließen, mir entsprechende Lektüre zuzusenden, die mir sehr viel weiter geholfen hat. Insofern bin ich für alles offen.

Allerdings glaube ich nicht daran, dass Ihr letzter Wunsch in dieser Email, in naher Zukunft zur Realität werden kann. Das sagt mir meine mittlerweile langjährige Erfahrung mit dieser. Ich darf Ihren Wunsch hier sicher zitieren:

„[…] die Wahrheit möge die Justiz erreichen […]“

Die Wahrheit hat die Justiz schon längst erreicht – aber diese hat dies zum Anlass genommen, daraus einen hoch interessanten Kriminalfall zu konzipieren., was schlussendlich zu meiner derzeitigen Situation führte, die mich in die Lage versetzte, meinen Wohnsitz nicht frei wählen zu können.

Absender: Iwona B.
Facebook vom: ???
Eingang hier am: 18. März 2014

Iwona, ich danke Dir für den Ausdruck aus der Website www.carus-deutschland.de

Auf dieser Seite können sich die Kunden der GFE-Group anschauen, wie ihre bereits bezahlten BHKWs, von einer Verwertungsfirma, im Auftrag des Insolvenzverwalters, zum Verkauf angeboten werden.

Meines Erachtens wurden die Käufer der GFE-BHKWs von den Behörden damit um ihr Eigentum gebracht, was man volksläufig wohl „Diebstahl” nennt. Diese BHKWs wurden sicher vor den Einbrüchen in die GFE-Halle beschlagnahmt, denn It. Aussage eines Insolvenzverwalters sind doch alle BHKWs vernichtet worden. Ich verweise hier auf mein Prozess-Tagebuch (19. Verhandlungstag), in dem ich folgenden Eintrag tätigte:

„U.a. berichtete Herr König von drei Einbrüchen in die Produktionshalle, die in der Zeit von Juni bis November 2011 stattfanden. Dabei wurden u.a. die in der Halle befindlichen Motoren (BHKWs) zerstört, indem man Zucker in die Tanks füllte. Er berichtete […], dass die GFE-Group zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung über mindestens 131 Container verfügte, wobei die im Hamburger Hafen angelieferten 100 Container noch nicht eingerechnet seien. Außerdem sollen sich im Nürnberger Hafen weitere 20 Container befinden bzw. befunden haben, was noch ermittelt werden müsse. Unterm Strich wären also 251 Container im Besitz der GFE-Group. Meines Erachtens hört sich das schon ganz anders an, als alles was die Staatsanwaltschaft bzgl. dieser Anzahl veröffentlichte. Diese sprach immer nur von einer kleinen Anzahl von Containern.”

Warum die Kunden ihr Eigentum nicht zurückforderten, sondern lieber Schadensersatzansprüche an Unschuldige erwirkten, das ist mir bis heute nicht klar. Das muss aber jeder mit sich selbst ausmachen.

Absender: Sonia A.
Facebook vom: 28. Februar 2014
Eingang hier am: 18. März 2014

Hallo Frau A., schön, dass ich wieder mal was von Ihnen höre. Sie haben mit Entsetzen das Urteil über das TV erfahren. Nicht nur Sie, sondern mit Ihnen noch viele andere glaubten, dass mit der Urteilsverkündung die Gefangenschaft ein Ende nimmt. Leider ist dem nicht so – alle Beschuldigten wurden zu langen Haftstrafen verurteilt und die Anwälte konnten nur noch mit Unverständnis und Kopfschütteln darauf reagieren.

Wie viel Strafe jeder Einzelne erhalten hat, das können Sie auf meinem Prozess-Tagebuch (94. Verhandlungstag) nachlesen. Sie, als ehemalige Mitarbeiterin der GFE-Group, können mit den Kürzeln sicher etwas anfangen. Durch die Bank weg wurde seitens des Gerichts ungerecht abgeurteilt. Unterm Strich heißt das für mich, dass der Kampf immer noch nicht zu Ende ist, denn Recht muss Recht bleiben. Ich würde mich freuen, wenn ich von Ihnen wieder einmal hören darf.

Absender: G.B. aus Berlin
Betreff: Dein Brief vom 25.12.13 – Eingang am 12.01.14
Email vom: 19. Februar 2014 16:51
Eingang hier am: 18. März 2014

Hallo G., leider hast Du Dich geirrt. Als Du nämlich die Gestaltung meiner Briefe wahr genommen hast, glaubtest Du, ich wäre schon wieder in Freiheit. Die Täuschung war wohl perfekt. Aber ich kann das relativ leicht erklären.

Für meine Verteidigung hat man mir seitens der JVA, auf Verfügung des Gerichts, einen einfachen PC mit einem Textverarbeitungsprogramm zur Verfügung gestellt, auf dessen Festplatte sich alle Ermittlungsakten befinden. Ein Drucker war nicht vorgesehen. Jetzt hatte ich allerdings das Problem, dass ich aus diesen vielen Akten einige Ausdrucke, nicht zuletzt für die Verhandlungstage, benötigte. So blieb mir nichts anderes übrig, als einen Drucker zu beantragen, denn ansonsten fühle ich mich in der Verteidigung behindert, was eine erneute Beschwerde beim Gericht mit sich gebracht hätte. Das Gericht hat die Verantwortung dann auf die JVA übertragen und dort war der Beamte einsichtig und gab meinem Antrag statt.

Mein Sohn ließ mir dann einen Drucker in die JVA liefern. Und nun bin ich in der Lage auch meine Post über dieses Medium abzuwickeln. Aber vor allen Dingen ist der Drucker gerade jetzt sehr wichtig, weil ich für die Revision eine Aufarbeitung des Falles vornehme und hierfür muss ich etliche Dokumente aus den Akten ausdrucken, die dann dem BGH von meiner Seite zur Verfügung gestellt werden. Ich habe also noch verdammt viel zu tun.

Du meinst, dass der Vorsitzende Richter meine Verteidigungsschrift nicht gelesen habe. Aufgrund des nun vorliegenden Urteils (welches durch die Revision noch nicht rechtsgültig ist) kann man es tatsächlich vermuten. Allerdings habe ich diese Auslassung gleich zu Beginn an 2 Vi Tagen dem Gericht vorgelesen. Fakt ist: Die Richter sind sich sehr wohl darüber im Klaren, was ich in meiner Verteidigungsschrift alles aufgeführt habe – aber man hat mir hier vor Gericht von Anfang an keinen Glauben geschenkt. Selbst nachdem feststand, dass kein einziger Zeuge anderslautende Aussagen tätigte, wurde ich niemals ernst genommen. AIl Deine anderen Ausführungen und Fragen habe ich bereits in dieser Rubrik anderweitig beantwortet, so dass Du mir sicher nicht böse bist, wenn ich darauf nicht noch einmal eingehe. Du kannst gerne weiterhin über diese Email-Adresse mit mir kommunizieren und erhältst wie hier, die Antwort, über den öffentlichen Teil meiner Website.

Absender: J.M. aus Merkendorf
Codename: JM
Betreff: Osnabrücker Zeitung – Papenburger Kraftstoff
Email vom: 20. Februar 2014 15:47
Eingang hier am: 18. März 2014

Sei mir nicht böse, ich erinnere mich ad hoc nicht an Dich – es ist aber schön und erfreulich, dass Du Dich schon seit längerer Zeit mit dem Drama rund um die GFE-Group beschäftigst. Den Artikel, den Du mir bzgl. des Kraftstoffes mitgeschickt hast, den kenne ich schon seit langem – sogar schon vor der GFE-Zeit war mir dieser bekannt.

Er war u.a. damals ein Ergebnis meiner Recherchen, ob ein BHKW mit der angegebenen Rapsöl-Wasser-Mischung lauffähig ist. Für das erwähnte BHKW in diesem Artikel wurde in Verbindung mit dem von der Firma „egm” hergestellten Treibstoff, der dem Mischungsverhältnis bei der GFE-Group entspricht, der Innovationspreis der Bundesrepublik Deutschland vergeben.

Ist es nicht eigenartig? In einem Bundesland der Bundesrepublik vergibt man für eine solche Entwicklung einen Bundespreis und in einem anderen Bundesland (Bayern) wird den Entwicklern und Initiatoren einer gleichen Entwicklung eine mehrjährige Gefangenschaft auferlegt. Das muss man erstmal verstehen – ich kann es nicht. Auf alle Fälle möchte ich es nicht versäumen, mich dennoch bei Dir zu bedanken und gebe hier noch die Web-Adresse an, damit andere User diesen Artikel ebenfalls nachlesen können:

www.noz.de/archiv/vermischtes/artikel/257594/kraftwerk-lauft-m)t-papenburqer-kraftstoff

Absender: B.K. aus Paderborn
Betreff: Aw: Wie Erfinder vom Staat platt gemacht werden – der GFE- Skandal
Email vom: 24. Februar 2014 02:01
Eingang hier am: 18. März 2014

Wow, Herr K., Sie haben ein Gedicht über den Fall geschrieben. Wenn Sie es wünschen, dann können Sie dieses gerne auf meiner Facebook-Seite teilen. Aber insgesamt war Ihre Email über mehrere Seiten regelrecht gespickt mit sehr vielen Informationen.

Besonderes Augenmerk hatte ich, was den Punkt 4. angeht, in dem zum Besuch der Hauptverhandlung (Urteilsverkündung) eingeladen und aufgefordert wird. Diese Seite zeigt einmal mehr, wie man diesen Fall in gewissen Teilen der Bevölkerung sieht und das freut mich ungemein. Ich darf diesen Teil Ihrer Email, der aus einem Newsletter stammt, sicher zitieren:

„[…] 4. Urteilsverkündung am 27,02.14 (!!!) der Gerichtsprozesse um GFE !

(Prozessbeobachter gesucht!)

Bandenmäßiger BETRUG ?

Vieles spricht dagegen, nichts spricht dafür !

GFE – Neuigkeiten aus dem Verfahren gegen die Gesellschaft erneuerbare Energien:

Am 24. September 2012 wurde nach zwei Jahren Ermittlung das Verfahren gegen die Firma GFE eröffnet. Keiner der Betroffenen hatte das tatsächlich für möglich gehalten. Rund 90 Verhandlungstage und 17 Monate Verhandlungsdauer sind vorüber.

Am 27. Februar um 13.00 Uhr ist nun die Urteilsverkündung.

Sie findet statt im Schwurgerichtssaal 600 im Gerichtsgebäude Fürther Str. 110 in Nürnberg. […]

Ein Ort mit Geschichte. Nicht nur eine Gedenk-Tafel erinnert hier an den Schauplatz der NÜRNBERGER PROZESSE.

Bandenmäßiger Betrug, so der Vorwurf an die Firma. Anfangs wurde von der Staatsanwaltschaft behauptet, die Firma habe nur eine Geschäftstätigkeit vorgetäuscht. Schneeballsystem, Scheinproduktion …so wollte man belegen.

Keiner der Vorwürfe ließ sich nur ansatzweise halten. Wo keine Tatsache, da auch keine Beweise. Hingegen wurden zuhaufvon Seiten der 14 Angeklagten Beweisanträge gestellt, die die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft entkräften sollten. Meist endete der Versuch, Beweise zu erbringen in den Worten des Gerichtes: Antrag abgelehnt! […]

In Ihrer Email folgen dann viele technische Details, die ich hier ausnehme, da diese schon mehrfach auf meiner Website Erwähnung fanden. Ich zitiere weiter:

[…] Jedenfalls wäre das eine Erklärung dafür, dass, wie eine Anwältin in ihrem Plädoyer sagte, die Firma aufgrund von offensichtlich falschen Behauptungen und Protokollinhalten von den Behörden „zerschlagen” wurde.

Wie unterschiedlich doch Menschen sind. Während sich der schwache Charakter zweier als „Angeklagte” bezeichneten Personen darin bewiesen hat, dass sie sich im Hinblick auf die damit zusammenhängende Strafminderung auf spekulative Geständnisse eingelassen haben, blieben die meisten der 14 Angeklagten ihrer Wahrheit treu und ließen sich nicht auf derartige Deals ein.

Die Staatsanwaltschaft blieb bis zum Schluss bei ihren ursprünglich geforderten Freiheitsstrafen von 4 bis 10 Jahren. Diese standen im übrigen vor der Eröffnung der Verhandlung fest, wie ein Gespräch mit einem Informanten bereits im August 2012 belegt.

Fazit: Behauptungen aber keine Beweise, Meinungen aber keine Tatsachen

Der 27. Februar wird zeigen, ob es der deutschen Justiz dennoch möglich ist, 14 Menschen dafür zu verurteilen, dass sie ihr Herzblut für eine, nach menschlichen Kriterien GUTE SACHE gegeben haben.

Es wird sich zeigen, wer in dem Duell Wirtschaft gegen Wahrheit und Geschäft gegen das Leben gewinnt. […]

Dem aufmerksamen Beobachter hat sich im Prozess jeden Tag auf’s Neue gezeigt: Eine Betrugsabsicht ist nach menschlichem Ermessen nicht nachvollziehbar.

Herr K., mittlerweile ist der 27.02.2014 Geschichte und wie Sie unschwer erkennen können, hat die Wirtschaft und das Geschäft diesen Kampf gewonnen, wobei es für diese gar keiner war. Kämpfen musste nur die Wahrheit, die vor Gericht keinen wirklichen Zuhörer gefunden hat. Deshalb bleibt sie nun als Verlierer auf der Strecke. Es würde mich jetzt doch sehr interessieren, was in dem hier erwähnten Newsletter nach der Urteilsverkündung geschrieben steht. Es wäre nett, wenn Sie mich da auf dem Laufenden halten könnten.

Absender: H J.P..B. aus Möckern
Codename: HJP….
Email vom: 24. Februar 2014 08:04
Eingang hier am: 18. März 2014

Auch Ihre Email muss ich zitieren, denn Sie gehören anscheinend ebenfalls zu den anderweitig Beschuldigten, denen wohl noch ein Prozess in Sachen GFE bevorsteht:

„[..] wie ich gelesen habe, geht dieser inszenierte, unmenschliche und einem Rechtsstaat unwürdige Prozess seinem Ende zu. Ich habe diese Inszenierung seit dem 30.11.2010 verfolgt und der Ausgang ist von Anfang an klar gewesen. Ich hoffe und wünsche, dass Sie nach der Urteilssprechung noch die Kraft haben, weiter zu kämpfen. Viele Menschen, die auch kriminalisiert werden, stehen hinter Ihnen und kämpfen mit Ihnen für ein gesetzeskonformes Verfahren. Das ist, wie uns die vergangenen 3 Jahre und auch andere Prozesse zeigten, sicher aber nur außerhalb Bayerns möglich.

Wo keine Beweise anerkannt, die Gesetze für das vorher bestimmte Ergebnis gebeugt und nur machtpolitische Spielchen inszeniert werden, da kann kein Rechtsstaat überleben ohne dass die Bevölkerung sich wehrt. Ich wünsche uns und ganz besonders Ihnen das es doch noch Anwälte, Richter und Journalisten in unserem Land gibt, die sich für Recht und Gerechtigkeit einsetzen und das zu erwartende Urteil korrigieren. […]“

Es steht zu vermuten, dass die Straf-Prozesse gegen die anderweitig Beschuldigten erst dann anberaumt werden können, wenn die Revision, wie sie auch immer ausgehen wird, des Hauptprozesses ihren Abschluss findet. Alles andere kann ich mir nicht so richtig vorstellen, denn es würde keinen Sinn ergeben.

Herr R, Sie dürfen davon ausgehen, dass ich nach wie vor für Recht und Gerechtigkeit kämpfe. Ich will es nicht zulassen, dass viele Menschen wie Sie und ich, aufgrund von Machtspielchen innerhalb der Justiz, als Kriminelle dargestellt werden. Was meinen Kampf von hier drinnen angeht, so berichte ich auf dieser Seite immer über das aktuelle Geschehen. Leider fehlen mir aber Informationen des Kampfes, der da „draußen” stattfindet. Können Sie mich darüber auf dem Laufenden halten? Auf alle Fälle – Danke für Ihre Email, die mich wieder ein wenig mehr bestärkt, diesen Weg weiter zu gehen.

Absender: T. aus dem Hause G. – Fulda
Codename: Tom Pachakutec
Betreff: Ihr Prozess
Email vom: 01. März 2014 19:46
Eingang hier am: 18. März 2014

Hallo, natürlich nehme ich jedwede Hilfe gerne an. Wie Sie schreiben, gehören Sie einer Gruppe Selbstständiger an, die mehrere aufklärende Websites betreiben, wozu auch die Deutsche Pressestelle für Völker und Menschenrechte – dpvm.de (Menschen helfen Bürgern), sowie wakeup-fulda.de gehören. Da ich leider nicht in der Lage bin, Ihre Einladung jeden Mittwoch um 19.00 Uhr an Ihrem Infoabend am Peterstor 13 in Fulda teilzunehmen, bitte ich um nochmalige Meldung bei mir. Danke!!!

Nun, das soll es mal für heute gewesen sein. Aufgrund der weggefallenen Postkontrolle durch das Gericht, bin ich zukünftig in der Lage, weitaus früher die bei mir eingehende Post zu beantworten und selbst nach Kontrolle der JVA ist der Postweg in einem erträglichen Rahmen von ungefähr 2-3 Tage.

Ich möchte jedoch nicht unerwähnt lassen, dass ich mich sehr über die aufmunternden Schreiben nach der Urteilsverkündung gefreut habe, da ich hiermit bemerkt habe, dass der Großteil meiner Briefkontakte nach wie vor hinter der GFE-Group stehen. Ein ungerechtes Urteil scheint tatsächlich an der Meinungsbildung nichts verändert zu haben.

In der Erwartung weiterer Zuschriften grüße ich aus der JVA Nürnberg alle Mitstreiter, User und Freunde, die immer noch den Kopf oben halten und an die Gerechtigkeit glauben.

Ihr Horst Kirsten

Veröffentlicht unter Briefe


Jun 6, 18:38

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