Suche

Wie kann Griechenland und Libyen geholfen werden? (49/2011)

Kategorie: ,

Griechenland hat sehr viele Staatsschulden und kein Erdöl. Libyen hat viele Auslandsguthaben und sehr viel Erdöl. Gut möglich, dass es den Menschen in Libyen in wenigen Jahren besser geht als den Menschen in Griechenland. Deshalb ist die richtige EU-Solidarität notwendig.

Die NATO hat gerade gezeigt: Sie kann Aufständischen aus der Luft dabei helfen, sich von einem grausamen Diktator zu befreien. Libyen benötigt keine finanzielle Hilfe von Europa, weil das Land uns noch reichlich Rohöl verkaufen kann. Das wird sich schnell ändern, wenn in wenigen Jahren unsere KFZ, Eisenbahnen, Schiffe und Flugzeuge von Magnetmotoren angetrieben werden, welche die Gratis-Neutrinos des Universums nutzen. Informieren Sie sich in meiner Abteilung Energie und Klima über diese neue Technologie.

Griechenland zu helfen wird für die Menschen dort schwieriger sein, weil die seit über tausend Jahren Demokratie und lügende Politiker kennen. Deutschland ist in Wahlen auf Adolf Nazi herein gefallen. Unsere Eltern und Großeltern mussten dafür bitter bezahlen. Die Griechen sind auf gewählte Politiker herein gefallen, die ihnen Wohltaten auf Kredit verteilt haben. Alte wirtschaftliche Regel ist: Schulden müssen abgezahlt werden. Seit vielen Jahren nicht mehr damit, dass Familienangehörige als Sklaven verkauft wurden.

Jetzt sind €-Bonds im Gespräch. Einige Politiker wollen schon wieder Wohltaten auf Kredit verteilen. Das ist keine gute Hilfe für Griechenland. Deutschland hat noch AAA beim internationalen Kreditranking, weil die Politiker der zweiten großen Koalition die Schuldenbremse wieder ins Grundgesetz geschrieben haben. Die erste große Koalition hatte sie dummerweise gestrichen. Deshalb ist der deutsche Gesamtstaat nun mit über zweitausend Milliarden € Schulden bei den Geldsparern verschuldet. Die Geldsparer würden Deutschland auch weitere Kredite zu einem Zins unter der Inflationsrate verleihen, wenn die Bundesregierung viel Geld mit einem Aufschlag von einem halben Prozent an Griechenland weiter verleihen würde. Das wäre gute und sinnvolle europäische Solidarität.

Aber: Griechenland hat versprochen, sparsamer zu werden. Tatsächlich stiegen im ersten Halbjahr 2011 die griechischen Staatsausgaben. Und die Staatseinnahmen sind wegen der nicht so guten Konjunktur dort gesunken. Das griechische Staatsdefizit ist stark gestiegen. Deutschland muss also harte Bedingungen stellen.

1. Radikale Abrüstung durch Entlassung aller Soldaten und Verschrottung aller Waffen. Die Armee ist für Griechenland ein Luxus, den es sich nicht mehr leisten kann. EU-Solidarität bedeutet deshalb: Griechenland bleibt NATO-Mitglied und steht deshalb unter NATO-Schutz, sollten chinesische Soldaten versuchen, Griechenland zu besetzen. China wird auch im Traum nicht daran denken.

2. Das Schicken von Staatsangestellten in den unbezahlten Urlaub; mit Ausnahme der Leute in den Finanzämtern. Bundesstaaten der USA haben das Griechenland vorgemacht. US-Politiker haben Kriege auf Kredit geführt. China gab bereitwillig Kredite. Die US-Bürger haben selbst schuld, warum haben sie Dabbelju auch zum Präsidenten gewählt? Die ehemalige Großmacht wackelt unter ihrer Verschuldung. Die USA ist ähnlich bankrott wie Griechenland.

3. Griechenland muss ernsthaft an den Verkauf unbewohnter Inseln an die Türkei denken. Die Türkei möchte in die EU. Sie könnte Griechenland auch anbieten, für viel Geld eine bewohnte Insel in der Nähe der türkischen Küste ab zukaufen. Wenn es den Griechen dort danach besser geht; wenn sie Polizisten und Pässe behalten dürfen und dazu einen türkischen Pass bekommen, könnten sie dem in einer Volksabstimmung zustimmen. Natürlich unter der Bedingung, dass kein türkischer Soldat ihre Insel betritt.

Auch Deutschland sollte daran denken, stärker als geplant ab zurüsten. Wofür benötigen wir 180 000 Bundeswehrsoldaten, obwohl wir nur noch von Freunden umzingelt sind. Mein Vorschlag dazu: Umbau der Bundeswehr zu einer Unterabteilung der Bundespolizei im Bundesinnenministerium. Denn die Bundeswehr hat nur noch eine Existenzberechtigung über von der UNO genehmigte NATO-Einsätze. Bundespolizisten werden besser bezahlt als Gefreite und Unteroffiziere im Auslandseinsatz. Der gut gelungene Einsatz der Polizisten der Bundeswehr (genannt Feldjäger) in Afghanistan hat gezeigt: Polizisten sind die besseren Soldaten. Soldaten lernen nach 60 Jahren ohne Krieg leider immer noch: Der Feind muss vernichtet werden.

Das Motto der Polizei ist: “Die Polizei, dein Freund und Helfer.” Frieden schaffen ohne Militär. Unsere Bundesregierung hat gezeigt, wie das geht. Sie hat sich bei der Abstimmung über den Lufteinsatz über Libyen im Weltsicherheitsrat der Stimme enthalten. Sich auf die Seite der Veto-Mächte China und Russland gesetzt. Mit größter Wahrscheinlichkeit war das eine große deutsche diplomatische Meisterleistung. Die größten Dummköpfe in Deutschland durchschauen das noch nicht. Denn wenn sich Deutschland nicht enthalten hätte, hätten Russland und China sicherlich stur mit Nein gestimmt. Dann wäre die Gaddafi-Familie heute noch eine moderne Monarchie-Diktatur wie die in Nordkorea. Die angebliche Spaltung der NATO war sehr gut durchdacht. Das hat die NATO-Feinde in Russland sehr beeindruckt.


Aug 24, 06:05

nach oben

Kommentare

Kommentar schreiben
Textile-Hilfe
Das Freischalten der Kommentare, kann etwas dauern,
da ich nicht immer vorm PC sitze. Vielen Dank
 
Ähnliche Artikel
Briefwechsel mit Horst Kirsten in der JVA Bayreuth, Markgrafenallee 49 95448 Bayreuth (50/2011)
DGB 2017: Rente muss reichen. Wie kann die finanziert werden? (268/2017)
Der Mörder-Staat USA ist krimineller als China (150/2014)
Vernunft sollte die Welt regieren, nicht das Geld! (32/2011)
Pegida-GG-Feinde, wandert aus nach Ungarn (210/2015)
Alle wollen unser Bestes, unser Geld! (31/2011)
Geschriebenes Mail an alle einzelnen SPD-Abgeordnete des Bayerischen Landtages zum "GFE-Kirsten-Justiz-Skandal" von Nürnberg (103/2013)
17. Juni 2013: Warum gibt es keinen Volksaufstand wie vor 60 Jahren? (130/2013)
Die letzten Worte von Horst Kirsten vor Gericht (153/2014)
Der Geldkrieg der oberen 50 % gegen die unteren 50 % tobt seit 1974 (96/2013)