Suche

Muss Deutschland dumm bleiben? (123/2013)

Kategorie: ,

Im Guttenberg-Skandal dachte ich mir im Blog von Roland Tichy, Chefredakteur der WirtschaftsWoche “Wörterdieb Guttenberg” aus. Drei Tage später hatten die Suchmaschinen das entdeckt. Genießen Sie bitte heute diesen Beitrag vom 17. April 2013.

Hallo lieber Roland Tichy,

die Erholung Ihres Urlaubs ist schon verraucht. Wie können Sie nur von wenigen Fachidioten Besserung erhoffen? Bitte an die eigene Nase fassen. Wie konnte WiWo es zulassen, dass die Grenze der Staats-Schulden an 60 % des Brutto-Inlands-Produktes (BIP) gebunden wurde. “Alternative für Deutschland” blickt doch da auch nicht durch. Mein SPD-Oberarschloch Gerhard Schröder wusste auch nicht, was BIP ist. Er und Frau Merkel sind deshalb bei über 80 % gelandet, Frankreich bei über 90 %, Italien bei über 120 % und Griechenland bei über 170 %.

Das hätte WiWo-Tichy doch wissen müssen: Die richtige Schulden-Grenze ist 60 % der nationalen Geld-Ersparnisse der privaten Haushalte. Denn das Volk weiß: Beim Geld hört die Freundschaft auf. Ihr Jammern mit den Lebensversicherungen ist sehr peinlich. Das sollte uns doch alle sehr erfreuen, dass zwei Billionen € deutsche Staats-Schulden bei einem Zins von 1,5 % nur noch 30 Milliarden € jährlich kosten. Statt 60 Mrd. € bei einem Zins von 3 %. Haben Sie als Chef der WiWo keinen Taschenrechner?

Überlegen Sie doch bitte einmal: Welcher Teufel hat uns deutsches Volk geritten, dass wir Ende 2011 unseren korrupten Politikern erlaubt haben, 58,54 % unserer privaten Geld-Ersprnisse zu Staatsschulden zu machen, 2 088,5 von 3 567,6 Milliarden €; Zahlen aus dem Bundesbankbericht Juni 2012, Seiten 53/54*.* Aber wir können doch noch froh sein. Weniger als 60 % bedeuten für uns: AAA, neue Schulden knapp über 0 %.

170 % BIP von Griechenland bedeuten: 120 % der nationalen privaten griechischen Geld-Ersparnisse. Sie als WiWo-Chef sollten doch wissen: Nach jeder Wahl hätten unsere Politiker gern ein Gesamtergebnis von 120 %, damit keine Partei verloren hat. Sie müssten doch wissen: Oppositions-Politiker denken so: Wir wollen die Wahl mit Geschenken auf Kredit gewinnen. Denn wir wissen ganz genau: Wir werden nicht ewig in der Regierung bleiben. Wenn wir wieder in die Opposition müssen, vererben wir unsere Schulden an die übernächste Regierung.

WiWo sollte die allgemeine Volksverdummung endlich beenden. Nehmen wir doch den Menschen in Deutschland endlich die Angst vor dem Währungsschnitt wie auf Zypern. 58,54 % unserer Geld-Ersparnisse sind sichere deutsche Staats-Schulden. Vermögen werden doch irgendwann vererbt. Wenn die Vermögenden in Deutschland mit Erbschafts-, Vermögens-, Zins- und Finanztransaktions-Steuern jährlich die Staatsschuld-Zinsen bezahlen müssten, wären die Staatsschulden doch das geringste Problem in Deutschland. Warum blickt WiWo da nicht durch? So dumm kann ganz Deutschland doch nicht sein !!! !!! !!!

Oder gilt doch das Gesetz der Kette: “Deutschland ist so dumm wie der dümmste Deutsche, denn eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied.”

Schönen Feierabend noch,

Ihr Hans-Jürgen Ahlers aus Celle bei Hannover

PS: Ihnen wieder mein Rentner-Lebens-Abend-Weisheits-Geschenk zum Schluss: Ich wünsche Ihnen auch weiterhin viel Freude bei der Arbeit, denn dann macht sie mehr Spaß. Bitte weiterverschenken, kostet nichts, ist aber sehr gut für das Betriebsklima.


Apr 17, 18:49

nach oben

Kommentare

Kommentar schreiben
Textile-Hilfe
Das Freischalten der Kommentare, kann etwas dauern,
da ich nicht immer vorm PC sitze. Vielen Dank
 
Ähnliche Artikel
Der 45. Brief meines unschuldigen Freundes Horst Kirsten aus der Haft (190/2015)
Was hat Deutschland der Krieg von Adolf dem Schrecklichen gekostet? (156/2014)
Warum haben wir unteren 99 % in der Merkel-Demokratie nichts zu sagen? (175/2014)
Das Wichtigste für die Menschheit im Rentenrecht (43/2011)
17. Juni 2013: Warum gibt es keinen Volksaufstand wie vor 60 Jahren? (130/2013)
Offenes Mail an den Finanzminister von Sachsen-Anhalt (136/2013)
Wie kann Griechenland und Libyen geholfen werden? (49/2011)
Mail an meinen SPD-Ober-Genossen Nils Schmidt (187/2015)
Was ist faul im Staate Dänemark-Deutschland (siehe Shakespeare)? (191/2015)
Wie können wir den Nürnberger Justiz-Skandal in Sachen GFE und Horst Kirsten lösen? (166/2014)