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Buch-Besprechung "Der GFE-Skandal" im NET-Journal November/Dezember 2017 (179/2017)

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Die Gesellschaft für Freie Energie (GFE – Gründer Horst Kirsten) hatte 2010 über tausend BlockHeizKraftWerke in China gekauft und diese Not-Strom-Aggregate in Nürnberg in Dauer-Strom-Maschinen und zusätzlich auf den Papenburger Kraftstoff (3/4 Wasser und 1/4 Rapsöl) umgerüstet. Weil Minister Schäuble Wasser nicht hoch besteuern durfte, konnten seine Kunden ihre Energie 75 % billiger produzieren. Was tat die Energie-Mafia? Der NSA überwachte ein halbes Jahr lang 1 500 Telefonate der GFE. Als er merkte: Die GFE-Technik funktioniert, wurde die bayerische Justiz aufgefordert, die zehn führenden Leute der GFE wegen angeblichen Betrugs in U-Haft zu nehmen. Die dauerte 4 1/2 Jahre. In der Zeit konnten die eingesetzten Insolvenz-Verwalter ca. 50 Millionen € GFE-Vermögen und die GFE-Technik vernichten. Nach 4 1/2 Jahren bekam mein Freund Horst Kirsten in Nürnberg neun Jahre Gefängnis für seine billige Energie. Sechs Jahre musste er bis Ende November2016 unschuldig absitzen. Seitdem lebt er von Hartz IV; seine Ehefrau (sie saß zwei Jahre unschuldig in U-Haft) auch.

Adolf Schneider, Herausgeber des NET-Journals, mailte mir ein Link zur Buch-Besprechung “Der GFE-Skandal” im NET-Journal November/Dezember 2017: file:///C:/Users/Samsung/AppData/Local/Temp/NET1117S55.pdf. Ich bitte um Weiterversendung; Danke.

Hier der Text:
Kirsten, Horst: “Der GFE-Skandal” Es handelt sich beim Autor um den Initianten der Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien GFE, die Blockheizkraftwerke mit einem grossen Teil Wasser und wenig Pflanzenöl (EGM-Treibstoff!) auf den Markt bringen wollte und 2010 wegen Betrugs zu 9 Jahren Haft verurteilt wurde.

In diesem Journal haben wir schon mehrfach über diesen Fall geschrieben, der ähnliche Züge aufweist wie der Prozess gegen Mike Brady von Perendev, den die Redaktoren hautnah miterlebt hatten (immerhin gehörten sie auch zu den Geschädigten, indem sie eine Option für die CH-Lizenz und einen 100-kW-Motor für insgesamt 19’500 Euro gezahlt hatten).

Auch Mike Brady war vorverurteilt worden, weil die Richter und beigezogene Fachleute die Funktion seines Magnetmotors für unmöglich hielten. Bei Horst Kirsten lag der Fall etwas anders, weil die Blockheizkraftwerke bereits existierten und teilweise bereits ausgeliefert worden waren. Begonnen hatte alles im Jahr 2010, als die Gesellschaft den Wundermotor präsentierte und damit gleich einen unglaublichen Erfolg hatte.

Nach Horst Kirsten waren es die Neider, die schliesslich gegen ihn aktiv wurden, so dass die Staatsanwaltschaft Nürnberg eingriff. Weder die GFE noch er persönlich hätten jemanden betrogen oder dies auch nur geplant, erklärte er von der Untersuchungshaft heraus. Aus dem Buch, das den Untertitel “Wie der deutsche Rechtsstaat eine Energierevolution verhinderte” trägt, geht hervor, dass er sich als Justizopfer sieht, und er pocht auch heute noch darauf, dass es ein seriöses Geschäftsmodell war und man sein Lebenswerk zerstört habe, so sein Verteidiger Markus Kruppa.

Das Geschäftsmodell funktionierte so: Die GFE verkaufte ihren Kunden Blockheizkraftwerke (BHKW) mit Motoren, die wenig Rapsöl und ganz viel Wasser besonders effizient zu Strom umwandeln sollten. Sodann pachtete die GFE die BHKW zurück und versprach den Anlegern 20 Jahre lang grosse Renditen. Wer beispielsweise 40’000 Euro investierte, sollte insgesamt 240’000 Euro zurückerhalten.

Das Gericht kam zum Schluss, dass es diese Technologie nie gegeben hatte – obwohl TÜV-Gutachten dafür vorlagen – und es sich nur um eine Geldmaschine handelte. Zitat aus dem Buch: “Das Gericht ignorierte schlichtweg, dass das von uns angebotene Produkt bereits, und auch mit den versprochenen Renditen, vorhanden war.” Über den Verlauf der Gerichtsverhandlung schreibt er: “Ich vermutete, dass man zu dem Schluss kommen würde, dass wir den Kunden bewusst Gutachten wie das von Prof. Dr. W. vorenthalten hätten, um die Kunden in die Irre zu führen. Das wäre dann eindeutig Betrug und somit zu verurteilen.

Es soll sich ruhig jeder selbst die Frage stellen, was von einer Gerichtsbarkeit zu halten ist, die keine konkreten Beweise von der Staatsanwaltschaft einfordert und den Prozess ohne wirklich bewiesene Betrugstatbestände eröffnet.”Vor allem wirft er dem Gericht suggestive Fragestellungen gegenüber Kunden vor, die den Redaktoren schon vom Fall Mike Brady her bekannt war. Das Buch ist ein detailliert beschriebener Bericht über die Vorgänge vor und während des Prozesses, und zum Schluss des Buches – dessen Druck durch das DVR-Mitglied Hans-Jürgen Ahlers finanziert wurde – versichert der Autor dem Leser: “… dass ich all das, was ich in diesem Buch niedergeschrieben habe, mit reinem Wissen und Gewissen im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte… getätigt habe.” Das Gericht hätte es vielleicht geschafft, ihn und sein Team und damit eine revolutionäre Technologie stillzulegen, aber es sei ihm nicht möglich gewesen, ihm die geistige Freiheit zu nehmen. Es ist ein glaubhafter Bericht, den Horst Kirsten hier geschrieben hat und trotzdem ist es seine Sicht der Dinge und damit nur die eine Seite der Medaille, die Wahrheit liegt immer irgendwo in der Mitte. is ISBN 978-3-947241-06-4, 314 S., geb. www.new-belvedere-verlag.de


Dez 23, 18:39

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