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Alle wollen unser Bestes, unser Geld! (31/2011)

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Geld regiert die Welt. Deshalb werden die Reichen immer reicher und die Armen immer mehr. Wie können wir unseren Politikern helfen, wieder auf dem Boden des Grundgesetzes zu landen?

Das ist doch verständlich, dass alle unser Geld wollen. Also gehen wir verantwortlich mit unserem Geld um. Geben wir es nur jenen, denen wir vertrauen können. Ich bin in sechs Vereinen, einschließlich Kirche und Partei, meine Frau in noch weiteren. In unserer Welt geht es sehr ungerecht zu. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer mehr. Aber wie gut geht es unseren Hartz IV-Empfängern im Vergleich zu den armen Ägyptern, die gerade einen Volksaufstand wagen.

Unser deutsches Sozialsystem funktioniert noch einigermaßen, siehe Abteilung Ökonomie. Die armen Menschen bekommen aus unserer Steuerkasse so viel Geld, dass sie nicht hungern und erfrieren müssen. Aber der Arbeitsmarkt funktioniert seit 1974 nicht so, wie er nach unseren Sozialgesetzen funktionieren sollte. Jeder Mensch soll nach unseren Grundrechten die Chance haben, von seiner eigenen Arbeit einigermaßen leben zu können. Amerikanische und europäische Politiker klagen mit Hochmut Freiheitsrechte in Entwicklungsländern ein. Sie sollten sich an die eigene Nase fassen und an jedem Monatsende die Zahl der offenen Stellen mit der Zahl der Arbeit Suchenden vergleichen. Ein Recht auf Arbeit gibt es in Deutschland nicht, im Gegensatz zur DDR.

Gekündigte Arbeitnehmer könnten das missverstehen und gegen die Kündigung ihrer Arbeit klagen. Der gesunde Menschenverstand sagt uns: Bevor alle Arbeitsplätze einer Firma verloren gehen, soll überzähligen Kollegen gekündigt werden können. Wenn es genug offene Stellen gäbe, wäre das kein Problem. Die böse Welt ist nun aber einmal so, wie sie ist. Weil Geld die Welt noch regiert. Dem normalen Menschen ist das klar. Warum wollen unsere gewählten Politiker das nicht verstehen? Es liegt an der Korruption. Sie ist bei uns in Deutschland nicht so schlimm wie in Ägypten und Tunesien. Wir haben nur eine schleichende, fast unsichtbare Korruption.

Sie fängt in den Kommunen an. Aufstrebende Politiker wollen in den Verwaltungsrat. Dort werden zusätzlich zu den Diäten Posten verteilt, z.B. im Aufsichtsrat der Sparkasse. Bankdirektoren lieben den Staat als Schuldner, weil der jeden Monat pünktlich Zinsen zahlt. So kam es dazu, dass unsere gewählten Politiker über die Hälfte unserer reinen Geldersparnisse zu Staatsschulden gemacht haben. Erst die zweite große Koalition auf Bundesebene unter Merkel/Steinbrück hat mit zweidrittel Mehrheit das Grundgesetz dahingehend geändert, dass eine Schuldenbremse eingeführt wurde.

Nach dem alten Grundgesetz, geändert durch die erste große Koalition vor langer Zeit, durfte in Höhe der staatlichen Investitionen Kredite aufgenommen werden, um angeblich die Konjunktur ankurbeln zu können. Bundeswirtschaftsminister VWL-Professor Dr. Karl Schiller hatte an die Vernunft der Politiker geglaubt. In der Wirklichkeit verteilten Politiker aber lieber Wahlgeschenke auf Kredit denn durch Steuererhöhungen. Die FDP hat unter Westerwelle vor der letzten Bundestagswahl Steuersenkungen versprochen. Kein Journalist hat ihn gefragt, wo er seine Goldesel versteckt hält. Nun ist das Gejammer der FDP-Mitglieder bei den aktuellen Umfragen groß.

In den Medien wird immer wieder geschrieben: Die Staatsschulden sind eine Belastung für zukünftige Regierungen. Das ist eine schlimme Volksverdummung. Denn die Staatsschuldzinsen müssen doch heute jeden Monat gezahlt werden. Wenn der Staat Straßen, Schulen, Universitäten und Krankenhäuser privatisieren würde, hätten wir weniger Staatsschulden. Die Bundesbahn sollte einmal privatisiert werden. Sie hatte deshalb kein Geld für automatische Bremsen auf einspurigen Strecken. Deshalb mussten gerade viele Menschen sterben. Rechnen Sie bitte einmal: 2008 kosteten die Staatsschuldzinsen uns Steuerzahler 68 Milliarden €. Alle Kindergelder zusammen kosteten uns 2007 nur 33,7 Milliarden €. Bedenken Sie bitte: Die Verursacher von Millionenarbeitslosigkeit und Armut (Geldsparer, Politik- und Banksystem) bekamen aus unserer Steuerkasse doppelt so viele Subventionen als alle Kinder. Wenn Sie das einmal durchdenken, verstehen Sie besser, weshalb es bei uns Deutschen so wenige Kinder gibt.

Wer im Eigenheim lebt, muss seiner Kommune einmal im Quartal Grundsteuer zahlen. Eine gerechte Sache. Wir Wähler könnten doch fordern: Alle Vermögenden sollen so viele Vermögens- und Erbschaftssteuern zahlen, dass davon die Staatsschuldzinsen bezahlt werden können. Dann wären die Staatsschulden das geringste Problem in Deutschland. Dagegen haben aber die Besitzer der privaten Medien etwas. Nur wenige Millionäre zahlen gern höhere Steuern. Sie setzen deshalb Chefredakteure ein, die dafür sorgen, dass unser Volk noch schlimmer verdummt wird. Warum machen die öffentlichen Medien Radio und Fernsehen uns als Volk nicht klüger? Weil deren Chefredakteure von korrupten Politikern eingesetzt werden. So wie das Mubarak mit Provinzpolitikern in Ägypten machen durfte.

Wir als Volk müssen uns doch immer wieder fragen: Warum waren wir in den letzten 35 Jahren so dumm und haben doppelt so viel Geldsicherheit angespart als Private und Unternehmen Schulden haben wollten. Als Strafe müssen wir heute sieben Millionen Hartz IV-Empfänger mitschleppen. Warum waren wir so dumm, mit unserem Sparwahn die Millionenarbeitslosigkeit zu produzieren? Wer hat schon gerne Schulden? Unkündbare Staatsangestellte können sich ohne Risiko ein Haus auf Kredit bauen. Jede Bank gibt ihnen gern einen Kredit. Manche Bank gibt auch Menschen mit dem Risiko des Arbeitsplatzverlustes einen Hauskredit. Wenn eine Tilgungsrate nicht gezahlt wird, kann der Vertrag an eine andere Bank verkauft werden, wenn das im Kleingedruckten steht. Eine andere Bank kauft den Kredit gern, weil sie dann die Zinsen erhöhen darf. Sie kann dann genussvoll auf die Zwangsversteigerung warten. Wenn eine Bank ein Haus zum halben Preis kaufen und dann zum doppelten Preis wieder verkaufen kann, ist eine Bankrendite von 25 Prozent möglich. Wer Aktien der Deutschen Bank besitzt, kann sich darüber freuen.

Wer schon als Kind eine Aktie besitzt, lernt während der Schulzeit ganz automatisch: Aktien sollte man kaufen, wenn sie billig sind. Und verkaufen, wenn sie teuer sind. Das ist keine Spekulation sondern Belohnung von speziellem Wirtschafts- und Politikwissen! Der Preis für das Barrel Rohöl ist gerade wieder über 100 $ gestiegen. Obwohl die Autoindustrie gerade auf den Elektroantrieb umrüstet. Weil Windräder auch in der Nacht Strom produzieren, wenn keine Hausfrau kocht oder wäscht, wird an der Energiebörse Leipzig seit Jahren die Kilowattstunde in der Nacht zu einem Preis von unter einem €-Cent versteigert. Das freut die Aluminium-Industrie und ärgert die Atommafia. Zum Trost wurden ihr die Laufzeiten verlängert. Der Strom aus abgeschriebenen Atomkraftwerken kostet nämlich 1,5 €-Cent pro kW/h. Wir Normalbürger müssen dafür 21 Cent einschließlich 19 % Mehrwertsteuer bezahlen. Jahrelang hatten die Strom-Monopolisten pro Atomkraftwerk einen Jahresgewinn von 800 Millionen €. Dass sie nun wegen der Konkurrenz der Windräder nur noch einen Jahresgewinn von 500 Millionen € haben, ist das eine staatliche Katastrophe?

Wenn möglichst viele in Deutschland mit einem Elektroauto zur Arbeit fahren, zahlen sie praktisch die ganze Arbeitswoche keine Mineralölsteuer und nehmen damit Druck vom Ölpreis. Und wenn sie einen elektronischen Stromzähler besitzen, können sie in der Nacht ihre KFZ-Batterie für wenige Cents aufladen. Nur im Urlaub müssen sie noch Benzin kaufen und dann Mineralöl- und Mehrwertsteuer bezahlen. Die nächste Technikrevolution ist aber schon auf dem Marsch. Magnetmotoren (bitte googeln) können die Neutrinos des Universums in Strom umwandeln. Es sieht so aus, dass das Wettrennen zwischen Russland und China entschieden wird. In deutschen Medien sind Neutrinos noch etwas Unbekanntes. Obwohl es sie als Wort schon seit 1935 gibt. Der spätere Physik-Nobelpreisträger Wolfgang Pauli von 1945 dachte sie sich als Geschwister der Elektronen aus, damit die Atombombe gebaut werden konnte. In der Wirklichkeit gibt es die Neutrinos aber seit dem Beginn des Universums.

Alle Physiker weltweit wissen, dass es die Neutrinos gibt. Sie durchdringen unsere Erde, als würde sie aus Glas bestehen. Damit produzieren sie die Gravitation. Ich durfte Isaac Newton vor 20 Jahren mit einem Artikel als allergrößten wissenschaftlichen Betrüger der letzten 350 Jahre entlarven, siehe Abteilung Energie und Klima. 2009 durfte ich einen ähnlichen Artikel endlich veröffentlichen. Wenn Deutschland nicht aufpasst, verliert es die technologische Führerschaft in Sachen Automobil. In China werden jährlich 20 Millionen Elektrofahrräder und -roller produziert. In wenigen Jahren werden alle PKW, LKW, Eisenbahnen, Schiffe und Flugzeuge mit Magnetmotoren angetrieben. Ich komme gerade von einer Mittelmeer-Kreuzfahrt zurück. Das riesige Schiff mit 3 900 Passagieren und 1 500 Besatzungsmitgliedern wurde am Heck und an den Seiten mit Elektropropellern angetrieben. Den Strom dafür und die übrige Energie des Schiffes lieferte ein großer Dieselmotor.

Was heute für viele Forscher noch Zukunft ist, wird bald Gegenwart. Die Klimaforscher warnen seit vielen Jahren. Warum werden sie von den Medien nicht entwarnt? Unsere Erde ist ein riesiger Magnetmotor und dreht sich seit Jahrmilliarden. Jeder Leser möge einmal unsere derzeitige Geschwindigkeit berechnen. 40 000 km geteilt durch 24 Stunden ist wie viel km/h? Oder denken Sie an die Galaxien. Die äußeren Sterne drehen sich noch wesentlich schneller. Eine gerechtere Welt ist durch Umdenken möglich. Bedenken Sie bitte, wie viel Salzwasser mit der überschüssigen Magnetmotorenergie entsalzt werden kann. Damit könnte der Hunger von unserer schönen Erde verbannt werden.

Jeder in Deutschland und Europa sollte einmal überdenken, weshalb die übergroße politische Mehrheit, die unteren 99 %, ihre Interessen (Arbeit und Brot) gegen die oberen 1 % nicht durchsetzen können. Auch nicht unter dem angeblichen Volksfreund Adolf, der unter seiner Herrschaft einer der reichsten Deutschen wurde. Welche Mächte besitzen die Nachfolger von Herzögen, Fürsten, Königen und Kaisern noch, dass sie moderne Wissenschaftler, Medien- und Kirchenleute korrumpieren können? Früher argumentierten die Herrschenden, der allmächtige Gott wolle die Herrschaft über das Volk. Der Herrgott stünde auf der Seite der Reichen und Mächtigen. In jedem evangelischen Gottesdienst wird im Glaubensbekenntnis der allmächtige Gott zweimal angebetet, obwohl dies christliche Logik ist: Den allmächtigen Gott gibt es im ganzen Universum nicht gibt. Denn nach Jesus und Paulus hat uns Gott die Freiheit des Christenmenschen gegeben. Das bedeutet: Dem allgegenwärtigen Gott ist die Freiheit von uns Menschen wichtiger als seine Macht.

Auch im Islam hat der barmherzige Allah (Gott auf arabisch) bei der Mehrheit der Gläubigen die Überhand. Nur Islamisten verstehen ihren Allah nicht. Wir Europäer müssen sie deshalb fragen: 1. Wer ist größer, du oder Allah? Und 2. Erlaubst du Allah, dass er seine Meinung ändern darf? Ihnen muss gesagt werden: “Wenn du an den barmherzigen und strafenden Allah glaubst, glaubst du an zwei Götter. Und das ist Juden, Christen und Muslimen verboten. Denn barmherziger und strafender Gott sind Gegensätze. Muslime schätzen unsern Jesus, den sie Isa schreiben und Ißa aussprechen, als großen Propheten. Christen und Muslime sollten Jesus und Isa in alle Sprachen dieser Erde übersetzen. Auf deutsch heißt Jesus Gotthilf t. Wenn wir Christen sagen: “Ich glaube an Jesus.”, meinen wir damit: Ich glaube an den Helfenden Gott. Und wenn Muslime sagen: “Ich verehre Isa.”, meinen sie damit: Ich glaube an den Helfenden Allah.

Alle Menschen dieser Erde möchten gerne an den Helfenden Gott glauben. Zu viele Muslime glauben noch an den strafenden Allah, weil der im Koran so oft vorkommt. Wer an den strafenden Gott (jeder Mensch hat in seiner Sprache einen anderen Namen für ihn) glaubt, bekommt den durch eigene Dummheit auch. Wenn uns Menschen ein Unglück geschieht, fragen wir uns zu oft: “Wollte uns Gott damit strafen?” Wir bilden uns dann ein, Arbeitslosigkeit, Ungerechtigkeit und Armut sei gottgewollt. Das ist es aber doch nicht. Mein Urteil über unsere politische, journalistische und wissenschaftliche Führungsschicht: Sie sind ähnliche Verfassungsfeinde wie die Baader-Meinhof-Bande. Aber: Sie sollen nicht ins Gefängnis oder auswandern. Sie sollen mal nachdenken und sich bessern. Und wenn sie sich nicht bessern, gehören sie abgewählt.


Feb 1, 11:29

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