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Titelgeschichte von raum&zeit im Entwurf: Wird die Erde immer größer? (15/2010)

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Urerde von Klaus Vogel

Über unsere wachsende Erde – Streit zwischen Erdausdehnungs-Praktikern und
Kontinentaldrift-Theoretikern – Ein Kompromiss ist sehr hilfreich für die Menschheit

Nachschub vom Januar 2013: Ihr lieben SPD-Physiker: 32 Kubikmeter Erdwachstum pro Millisekunde, was bedeutet das für einen Liter Wasser pro Jahr? Lest bitte einmal das Buch “Feinstoffliche Erweiterung unseres Weltbildes” von Klaus Volkamer. Volkamer hat das Wasser-Wachstum mit einer Apotheker-Waage über Jahre gemessen. Ihr wisst: Neutrinos gehen durch unsere Erde. Bisher leugnet Ihr jegliche Reaktion. Die Messungen und Berechnungen zeigen aber: Unsere Erde sammelt 3 % von denen ein, siehe Ursache der Gravitation; unsere Sonne 100 %, weshalb sie irgendwann ein Roter Riese wird. Astronomen wissen das schon lange. Ihr werdet das nicht mehr erleben, bis unsere Sonne bis zum Merkur reicht. Unsere Menschheit wird mit UFO´s rechtzeitig zum Mars fliegen. Der hat heute den halben Erddurchmesser. Schaut Euch die Fotos vom großen Marsgraben an. So sah unsere Erde vor 2 Milliarden Jahren aus, als der erste Ozean entstand. Lasst uns friedlich die nächsten 1 000 Jahre überleben. Mit Magnetmotoren schaffen wir das, siehe: http://ahlers-celle.de/Energie-und-Klima/Herrensteinrunde+Magnetmotor-EMM-HPF+wird+Weltklima+retten

Einschub vom Juni 2012. Es gibt Neuigkeiten aus den USA in Sachen Erdexpansion. Schauen Sie sich bitte diesen gut 4 Minuten langen Film mit leider nur englischem Ton an. In der 3. Minute können sie sehen, wie Nordeuropa die Nordsee geschaffen hat: http://goldstaender.wordpress.com/2012/05/31/warum-es-in-italien-erdbeben-gegeben-hat/

Hatte den raum&zeit-Artikel 2008 entworfen, weil ein deutscher Geologe in seinem raum&zeit-Artikel von 2008 Probleme mit norwegischem Granit im Weserbergland hatte. Seine Theorie: Entweder waren es die Außerirdischen oder eine Sintflut nach dem Kippen der Erdachse. Wie sind die Brocken durch den Boden der Nordsee das Wesergebirge hinaufgerollt ??? In meinem Leserbrief stand: Das war die Erdexpansion. Die heutige Westseite von Norwegen lag damals dort, wo heute Bremen ist. Die Brocken sind also ganz normal den Berg hinuntergerollt, dorthin, wo heute das Weserbergland ist. Daraufhin bekam ich den Auftrag, den Artikel zu schreiben, der zur Titelgeschichte wurde. Natürlich freut das einen vier Jahre später, dass die ganze Internet-Welt das nun auf dem Bildschirm nachvollziehen kann.

Habe deshalb bei Frau Merkel das Bundesverdienstkreuz für Klaus Vogel beantragt. Unterstützen Sie bitte meinen Antrag mit einem Punkt in diesem Artikel: http://direktzu.de/kanzlerin/messages/wann-beantragen-sie-fuer-klaus-vogel-das-bundesverdienstkreuz-40923

Die mysteriösen Neutrinos
Das wahre Wesen der Schwerkraft
Wandernde Erdschollen
Der Urozean
Per Saldo wächst die Erde
Schummelsekunden

Unter den heutigen Geologen gibt es einen erbitterten Streit, ob die Erde sich ausdehnt oder nicht. Sind es pro Jahr ein Gramm Massezuwachs oder pro Millisekunde 300 Kubikmeter? Das ist ein riesiger Unterschied. Über 99 Prozent der heutigen Geologen hält eine Erdausdehnung für unmöglich. „Anders als etwa in der Physik ist in den Geowissenschaften also keine weitere Revolution zu erwarten, die ein völlig neues Weltbild bringt. Allerdings können durchaus noch bedeutende, bisher unentdeckte Komponenten im Räderwerk der Erde zum Vorschein kommen“, schreibt Geologie-Professor Wolfgang Jacoby in seinem Artikel „Dynamische Erde: unser gefährdeter Lebensraum“, Spektrum der Wissenschaft, 11/2008, (1)). Woher soll die zu­sätzliche Masse kommen?

Zu diesen von Jacoby angesprochenen “bisher unentdeckten Komponenten“ könnte eine bestimmte Materieart gehören, je nach Betrachter als Neutrinos, Tachyonen oder Raumäther bezeichnet. Auch aus der Sicht der Schulphysik erscheint nicht unmöglich, dass im Innern der Erde Neutrinos hängen bleiben und sich in Masse umwandeln. Das wäre dann der Umkehrprozess zur Kernspaltung beziehungsweise Fusion, bei der nach der Formel E = mc² Materie in Energie umgewandelt wird.
Die 1 Prozent-Minderheit der Erdausdehnungs-Praktiker bekommt seit ca. 20 Jahren wissenschaftlichen Rückenwind von den Neutrino-Forschern. Denen erscheint sehr wahrscheinlich, dass im Innern der Erde Neutrinos in Masse umgewandelt werden. Ich persönlich halte die Einstein-Gleichung E = mc² für eine Phantasiegleichung nach dem Kinderspruch „Viele, viele, viele.“

Viele Physiker und Astronomen zweifeln daran, dass vor 16 Milliarden Jahren in einer Milliardstelsekunde wie durch ein Wunder die gesamte Masse des Universum entstanden ist. Wahrscheinlicher ist aus meiner Sicht, dass es zu Beginn des Universums vor ca. 10 hoch 100 Jahren nur Energie gab. Dass mit den ersten Neutrinos, die sich gegenseitig in eine Kreisbahn gezwungen haben, das erste Materieteilchen entstand.

Nur wenige Menschen wissen bisher, was Neutrinos sind, die Bausteine der Schöpfung. Nach Professor Konstantin Meyl von der Fachhochschule Furtwangen (googeln Sie ihn bitte, schauen Sie sich den TV-Beitrag SWR III vom Maimarkt Mannheim im Mai 2008 und seine Rede in Wien 2010 an.) könnte das durch einen Plasma-Fusionsreaktor im Innern der Erde geschehen, den er statt eines Nickel-Eisenkerns im Zentrum unseres Planeten postuliert. Kosmische Energie in Form von Neutrinos aus Supernova-Ereignissen und den Fusionsprozessen der Sonne werden beim Durchdringen der Erde abgebremst und in dem Reaktor materialisiert.

Neutrinos sind jedenfalls keine spekulativen Teilchen mehr. Den ersten Neutrino-Physiknobelpreis bekam 1988 der US-Amerikaner Leon Ledermann für seine Mitarbeit an der Entdeckung eines Elementarteilchens mit Namen Müon-Neutrino (Leon M. Ledermann und David N. Schramm: Vom Quark zum Kosmos – Teilchenphysik als Schlüssel zum Kosmos, Spektrum der Wissenschaft, 1989 (2.)). 1995 durfte sich Ledermanns Landsmann Frederick Reines (1918-1998) für den ersten experimentellen Nachweis der Neutrinos über die Auszeichnung freuen. Die Neutrino-Physik-Nobel­preise drei und vier gab es 2002. In der SPIEGEL-Titel­geschichte „Die Sekunde Null – Forscher auf der Reise zum Ursprung der Zeit“ vom 30.06.08 gab es in einer Tabelle unter der Gruppe der Leptonen das Elektron, das Elektron-Neutrino, das Myon, das Myon-Neutrino, das Tau und das Tau-Neutrino (3).

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Die mysteriösen Neutrinos
You need a flash player to see this movie.
Dieser 5-Minuten-TV-Film-Bericht des SWR III vom großen Neutrinotreffen 2007 in Villingen-Schwenningen zeigt auf, wie schwer es wissenschaftliche Außenseiter haben. Professor Meyl hat Entdeckungen von Nicola Tesla wieder ausgegraben. Zigtausende Messebesucher konnten mit eigenen Augen sehen, was an den Hochschulen noch verbotenes Wissen ist. Dort entstand auch das Foto von mir mit einer handelsüblichen Tesla-Leuchtstoffröhre in Hand, das Sie auf meiner Startseite sehen konnten. Neben der Röhre sehen Sie einen dünnen Draht, in dem Taschenlampen- bzw. Tesla-Strom fließt. Wenn man die Röhre an den Draht hält, startet sie. Bei uns zuhause benötigt sie 220 Volt und einen Starter. Nach wenigen Metern Entfernung vom Draht erlischt die Lampe wieder. Meyl forscht daran, die Batterien unserer zukünftigen Elektroautos während der Fahrt alle zig Kilo Kilometer wieder aufzuladen. Tesla plante in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, Strom so kostenlos zu machen wie die Luft zum Atmen. Damit machte er sich die US-Milliardäre zu Feinden. Als Ergebnis habe wir heute Atom-Probleme.

Wolfgang Pauli, der Physik-Nobelpreisträger von 1945 (Pauliprinzip), hat das Neutrino 1935 vorhergesagt hat. Ohne das Neutrino wäre die Atombombe theoretisch undenkbar gewesen. Vielleicht haben viele Physiker ein schlechtes Gewissen und stecken deshalb den Kopf in den Sand. Alle Physiker akzeptieren inzwischen, dass diese Dinger einfach so durch 12 756 km Erddurchmesser hindurchgehen als wäre unsere Erde Luft. Gestritten wird nur noch darum, wie viel Prozent davon in der Erde hängen bleibt. Und ob sie sich im Erdinneren zu neuer Materie umwandeln, oder nur zu Wärme. Einige Physiker gehen davon aus, dass Neutrinos eine Art Tachyonen sind. Tachyonen reisen mit Überlichtgeschwindigkeit durchs All.

Der hannoversche Herz- und Krebsspezialist Dr. Hans A. Nieper (1928-1998, Gründer der Deutschen Vereinigung für Raumenergie, DVR, siehe DVR-Raumenergie.de) schrieb 1981 in seinem Buch „Revolution in Technik, Medizin, Gesellschaft“ von Tachyonen, welche die Gravitation bewirken. „Die Gravitationsbeschleunigung ist sicherlich kein „Anziehungsphänomen“, sondern wird durch einen Schub- oder Druckmechanismus erzeugt, welcher im einzelnen zu analysieren wäre.“ (4.) Seite 44. Offen erklärte Revolutionäre werden oft nicht ernst genommen, erst recht nicht in der Wissenschaft. Denn dann müssten Professoren ja umdenken, auf ihr teures Wissen verzichten. Wer blamiert sich schon gern vor seinen Studenten?

Als Mitglied der DVR hatte ich bis 1990 erhebliche Probleme, Nieper logisch zu folgen, zu stark hatte ich noch Newton im Kopf. Erst als ich das Buch „Schneller als das Licht“ von Johannes von Buttlar in der Hand hatte, fand ich darin auf der Seite 84 eine Tabelle mit den Daten der Planeten des Sonnensystems (5.). Als studierter Volkswirt sehe ich Korrelationen schneller als andere. Mit einem Blick sah ich 1991, dass die Gravitation eine Funktion des Durchmessers und der Dichte eines Planeten ist, nicht aber seiner Masse. Ich stellte außerdem fest, dass unser Mond mit 27 Prozent des Erddurchmessers und 61 Prozent der Erddichte 16 Prozent der Erdgravitation produziert und war damals stolz auf meine Erde-Mond-Gleichung: 0,27 × 0,61 = 0,16.

Ein DVR-Mitglied wiews mich darauf hin, dass **Newton und Le Sage* (Willy Ley, Rockets, Missiles & Space Travel, Viking Pres, New York, 1953 (6)), das auch schon wussten. Newton war ein trickreicher Mathematiker. Er erweiterte seine Gravitationsgleichung, nach der die Gravitation G eine Funktion des Durchmessers (2*r, r = Radius) und der Dichte ist, um r². Damit hatte er im Zähler r³, also das Volumen der Erde. Das glaubten ihm seine Zeitgenossen, dass die große Masse der Erde den Apfel vom Baum fallen lässt. Wie kommen wir aus dieser materiellen Sackgasse wieder heraus?

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Das wahre Wesen der Schwerkraft

Als die Amerikaner auf dem Mond landen wollten, hatten sie zunächst Probleme damit, wie unser Mond mit etwa einem Prozent des Erdvolumens 16 Prozent der Erdgravitation produziert. Irgendwann haben sie kapiert, dass sie vorher r² kürzen müssen, um landen zu können. Leider steckt der Trick von Newton immer noch in fast allen Köpfen. Physikstudenten müssen lernen, dass die Masse der inneren Erde an deren Oberfläche nur mehr eine stark verminderte Wirkung hat, weil die Gravitation im Quadrat der Entfernung abnimmt. Demnach sind fast nur die äußeren Schichten der Erde für die Gravitation, die uns an der Oberfläche festhält, verantwortlich. Wie aber kann unsere Sonne aus neun Lichtminuten Entfernung unsere Erde um sich drehen lassen?

Seitdem Raumfahrer im Orbit sind, wissen wir von der Schwerelosigkeit im All. Zu wenig Menschen machen sich Gedanken darüber, weshalb geostationäre Satelliten in der Entfernung von einem Erdumfang fest am Himmel hängen. Es gibt Planungen der NASA, einen Fahrstuhl in den Himmel zu bauen, um Raketentreibstoff zu sparen. Zunächst müsste eine Angelleine hoch geschossen werden. Mit ihr könnten danach stärkere Seile hochgezogen werden. Unser Mond ist in ca. zehnfachem Erdumfang von uns entfernt. Er driftet ganz langsam von der Erde weg. Warum hält die große Masse der Erde ihn nicht in der gegenwärtigen Umlaufbahn?

Die Rotationskräfte sind stärker als die angeblichen Anziehungskräfte. Aber was sind das für Kräfte, die unsere Erde um die Sonne zwingen? Die alten Ägypter konnten sich das noch vorstellen, dass ihr Gott die Lampe Sonne am Himmel in einem Schiff am Tag in die eine Richtung fährt und in der Nacht zurück.

Was ist das genaue Wesen der Schwerkraft, die Planeten wie unsere Erde auf eine Bahn um die Sonne zwingt? Eine „spukhafte Fernwirkung“ durch das Vakuum hindurch? Gekrümmter Raum (Allgemeine Relativitätstheorie)? Solche Annahmen erklären im Grunde nichts. Die Physik sollte vielmehr Neutrinos ins Auge fassen.

Wir Menschen des Jahres 2010 müssen uns damit abfinden, dass es Neutrinos (Ahlers: Göttliche Schöpfungsenergiestrahlen) gibt. Sie „drücken“ mit 100 Prozent auf unsere Köpfe (was wir nicht merken). An unseren Füßen drücken sie nur mit 97 Prozent, weil 12 756 km Erddurchmesser unter unseren Füßen sind. Die Gravitation ist demnach also eine „Minuskraft“ und wird erst in dieser Sichtweise anschaulich und verständlich.

Ahlers: „Magnete wandeln Neutrinos in Magnetkräfte um.“ Erfinder haben schon vor sehr vielen Jahren Magnetkräfte genutzt, als es die „Neutrinos“ in ihren Köpfen noch nicht gab. Ausführlich besprochen wird die auf Magnetenergie basierende Energietechnik im Buch „Raumenergie-Technik – Weltweit der vorteilhafteste Weg zur Nachhaltigkeit der Energieversorgung“ von Prof. (em.) Dr. Dr. Dr. h.c. Josef Gruber. (10)

Wissenschaftler haben große Probleme damit, dass der „Schöpfer“ noch heute an seiner Erde bastelt. Doch nicht nur „Außenseiter“ gehen von Ansätzen aus, die der etablierten Lehre widersprechen. Professor Heinz Haber hat den deutschen Fernsehzuschauern vor der Mondlandung von Neil Armstrong im Juli 1969 mit seinen Fernsehserien geholfen, das Universum besser zu verstehen. In seiner Reihe „Unser blauer Planet“ zeigte er in der Folge „Die Expansion der Erde“, wie sich die Ozeane der Erde bildeten. Er hatte die Kontinente ausgeschnitten und auf einen kleineren Luftballon geklebt, der komplett mit Kontinenten bedeckt war. Vor laufender Kamera blies er Luft in den Ballon – solange, bis alle Ozeane zu sehen waren. Eine solche Demonstration einer Außenseiter-Theorie zur Hauptsendezeit wäre heute schlicht nicht mehr möglich! (Heinz Haber, Drei Welten, Der Stoff der Schöpfung, Unser blauer Planet, Unser Mond, DVA 1971 ab Seite 171 (7.)).

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Wandernde Erdschollen

Haber berief sich auf den deutschen Geophysiker Alfred Wegener (1880-1930, Entdecker der Kontinentaldrift) und Ott Christoff Hilgenberg (1896-1976). Wegener und Hilgenberg hatten festgestellt hatte, dass die Küstenlinien von Westafrika wie ein Puzzle mit den Küstenlinien von Süd-Ost-Amerika zusammenpassen. Wegeners Idee von der Kontinentaldrift wurde von der herrschenden Lehre anfangs schnell verworfen, weil er keine befriedigende Erklärung für das Auseinandertreiben der Kontinente angeben konnte. Erst ab den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begann sich Wegeners Theorie durchzusetzen und ist heute weitgehend anerkannt. Als Ursache für die Wanderung der Erdschollen erwägt man heute Konvektionsströme im Erdinnern. Allerdings gerät eine solche Erklärung schnell in Schwierigkeiten, wenn es darum geht, die vielen nur schlecht zusammen passenden Kontineltalverläufe zu erklären.

Der deutsche Physiker Professor Pascual Jordan unterstützte Wegener in der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“, Heft 12, 1965, in seinem Artikel „Die Expansion der Erde“ mit seiner kühnen Hypothese, die Ozeane hätten sich durch eine langsame Ausdehnung der Erde gebildet (Haber, S 177 f.). Auch Haber hatte schon Probleme mit Isaac Newton. Er bringt den englischen Physiker und Nobelpreisträger Dirac ins Spiel. Der hatte „schon vor über 30 Jahren die Vermutung begründet, dass sich das universelle Maß der Schwerkraft im Laufe der Geschichte des Universums langsam, aber stetig verringert“ (Haber, S. 178).

Als Schüler im Alter von 15 Jahren war mir die These von Dirac, durch weniger Druck von außen hätten die Atome der Erde sich ausgedehnt, wenig glaubwürdig. Aber noch unglaubwürdiger war für uns Schüler die These, alle Kontinente hätten sich als Urkontinent Pangäa auf der einen Seite der Erde befunden und alle Ozeane auf der Rückseite. Das schien uns eine Rückentwicklung zur These zu sein, unsere Erde sei eine Scheibe.

Hilgenberg war der erste, der die Erdexpansion als Erklärung für das Zusammenpassen der kontinentalen Küstenlinien vorschlug. Er postulierte einen kontinuierlichen Ätherstrom aus dem Kosmos, den die Erde absorbierte, in Materie umwandelte und infolgedessen wuchs. Aber den Äther hatte der junge Einstein Jahre vorher abgeschafft, und so war Hilgenberg keine Gunst der Stunde beschert. Der alte Einstein hat den Äther wieder eingeführt, was seine Jünger aber nicht zur Kenntnis genommen haben. Deshalb haben wir heute Energie-, Umwelt und Klimaprobleme.

Haber erwähnt auf Seite 175 den australischen Geologen S. Warren Carey, der die Erdausdehnungsthese stärkte. Dessen These wird nunmehr vom führenden australischen Geologen David R. Oldroyd gestützt. In seinem Buch „Die Biographie der Erde – Zur Wissenschaftsgeschichte der Geologie“ unterstützt er die These der Erdausdehnung sehr massiv im elften Kapitel “Polwanderung und Kontinentaldrift: Wird die Erde größer?“ (8.) Oldroyd S. 337 ff.) Ab Seite 361 würdigt er Carey.

Auf Seite 368 würdigt Oldoyd die Idee der expandierenden Erde von Jordan aus dem Jahr 1966. „Die wahrscheinlich offenkundigsten und faszinierenden Argumente zugunsten einer expandierenden Erde brachte der deutsche Ingenieur Klaus Vogel vor. (Das Foto in raum&zeit ist ungenau. Ich bringe Ihnen beim nächsten Besuch ein genaueres von Vogel mit, das er mir geschickt hat. Und natürlich einen sehr wichtigen Vortrag von ihm. Und massenweise Schriften. Das ist ja der Vorteil des Netzes, dass man seine Leser nicht lange suchen lassen muss. Ich habe auch viele Fotos von ihm bei den Neutrinokongressen. Das eilt aber nicht. Morgen ist auch noch ein Tag) Er wies darauf hin, dass die Kontinente auf einem Erdball der heutigen Größe nicht genau zusammenpassen und einen Superkontinent bilden konnten (ob nun Pangäa, Gondwana, Laurasia oder wie man ihn auch nennen mochte). Wenn die Erde aber damals kleiner war, passten die Kontinente bemerkenswert gut zusammen. Nehmen wir einmal an, wir zeichnen die zusammengefügten heutigen Kontinente auf einen halb aufgeblasenen Luftballon und blasen den Ballon dann zu seiner vollen Größe auf, so dass die Kontinente sich voneinander trennen und eigenständige Landmassen bilden, dann haben wir etwa das, was Vogel sich vorstellte. Abbildung 11.13 zeigt ihn mit einem seiner Modelle: einer kleinen >Urerde < innerhalb eines größeren Erdballs, wie er sich heute darstellt. So gesehen, erscheint die Theorie ausgesprochen plausibel.

Der Mann neben Vogel ist der australische Geologe S. Warren Carey (geb. 1912), emeritierter Professor für Geologie an der Univerty of Tasmania und zu der Zeit, da ich dies schreibe, wohl einer der letzten Verfechter der Expansionstheorie. 1992 hatte ich das Vergnügen, an einem großen Kongress teilzunehmen, der aus Anlass seines achtzigsten Geburtstages von der Geological Society of Australia zu seinen Ehren veranstaltet wurde. Auf diesem Kongress bezeugte ein Redner nach dem anderen seinen Respekt vor dem Doyen der australischen Geologie, um dann sogleich seine Vorstellungen einer Kritik zu unterziehen. Lediglich eine Handvoll Teilnehmer – seine einstigen Studenten, wenn ich es recht sehe – wusste etwas zugunsten seiner Theorie der expandierenden Erde vorzutragen. Daraus schließe ich, dass Careys Theorie sich heute im Zustand der Agonie befindet, soweit es die Gemeinschaft der Geologen betrifft, so dass man sie vielleicht als >degeneriertes Forschungsprogramm < (Lakatos, 1970) bezeichnen sollte. Dennoch ist seine Darstellung gerade erst wieder – reich illustriert – von einem angesehenen amerikanischen Universitätsverlag publiziert worden (Carey, 1988). Und wenn wir Lakatos´ Vorstellungen von der Dynamik der Wissenschaft Glauben schenken wollen, könnte es durchaus sein, dass Careys Theorie sich schon bald wieder wie Phönix aus der Asche erhebt und neue Aufmerksamkeit findet. Allerdings halte ich das für unwahrscheinlich. Dennoch ist Careys Theorie so interessant, dass ich hier etwas ausführlicher darauf eingehen möchte. Als Wissenschaftshistoriker bin ich nicht verpflichtet, nur den Teil der Geschichte zu erzählen, der die in der betreffenden Zeit jeweils >siegreiche < Seite betrifft.“

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Der Urozean

Der von Oldroyd erwähnte Klaus Vogel aus D-08412 Werdau ist ein bewundernswerter 84 Jahre alter praktischer Mann aus den neuen Bundesländern. In der DDR galt er als „Nur-Bauingenieur“ als anerkannter Wissenschaftler. Der Akademie-Verlag Berlin druckte seinen umfangreichen Artikel „Beiträge zur Frage der Expansion der Erde auf der Grundlage von Globenmodellen“ in der ZEITSCHRIFT FÜR GEOLOGISCHE WISSENSCHAFTEN 1984 im Heft 5 ab (9.). Vogel hat anhand von Modellgloben den anschaulichen Beweis erbracht, dass die Erde einst etwa 55 Prozent der heutigen Größe gehabt haben muss. Einen Globus dieser Größe bedecken die Kontinente einschließlich ihrer Sockel ihrer heutigen Form passgenau. Vogel konnte zeigen, dass eine radiale Projektion nach außen genau die Landmassenverteilung von heute ergibt. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Zufall ist, ist vernachlässigbar gering.

Doch wo war dann das Wasser eines kleineren Erdballs? Es bedeckte die ganze Erde (Haber spricht in diesem Zusammenhang von der „phantalassischen Erde.“) Das könnte aber auch erklären, warum sich das Leben zunächst im Wasser entwickelt hat: Es gab schlicht kein trockenes Land, das hat erst im Lauf der weiteren Erdexpansion gebildet. Und zu Beginn des Erdzeitalters Devon breiteten sich die Land bewohnenden Pflanzen spontan aus. Dies lässt sich durch das Auftauchen der Landmassen aus dem Weltozean erklären.

Kritiker der Erdausdehnung rechnen immer wieder vor: „Da die Ozeane derzeit im Durchschnitt ca. 5 km tief sind, hätten die früheren Ozeane 15 km tief sein müssen. Da hätten die Kontinente keine Chance gehabt.“ Dagegen kontert jeder Ausdehnungs-Praktiker: Wenn die Ozeanböden mit Neutrinos Granit produzieren können, kann die ganze Erde mit den Ozeanen auf jeden Fall auch Wasser schaffen.

In der Zeit des Klimawandels sollten wir nicht nur auf Akademiker mit den höchsten Graden hören. Die Expansionisten sind der Meinung, dass ihre Gedankenrevolution nur mit den großen Umbrüchen 1. Die Erde ist keine Scheibe sondern eine Kugel. 2. Die Sonne dreht sich nicht um die Erde sondern es ist umgekehrt. 3. Tiere wurden nicht geschaffen sondern entwickelten sich in der Evolution. zu vergleichen ist.

In der Energietechnologie ist demnächst mit der von Nieper angekündigten Revolution zu rechnen. Erfinder haben schon vor über 60 Jahren festgestellt, dass Magnete Neutrinos in Magnetkräfte umwandeln, ohne etwas von Neutrinos zu wissen. Vor wenigen Jahren war die am meisten Erfolg versprechende Technologie die von Michael Brady. Sie wird ausführlich im Buch von Gruber besprochen. Das Buch in DinA4-Größe 282 Seiten lang, sollte eine Pflichtlektüre für Wissenschaftler, Journalisten und Politiker werden. Das Literaturverzeichnis reicht von Seite 227 bis 259 und enthält 554 Einträge; fast die Hälfte davon mit Internetadresse.

Brady hat einen Magnetmotor angeboten, der den Preis der Kilowattstunde von derzeit 17 €-Cent netto auf unter 0,6 €-Cent abstürzen ließe. Viele „Fachleute“ wunderten sich, dass das Barrel Rohöl von 147 $ im Juli 2008 auf 37,24 $ am 28.12.08 abgestürzt ist. Zu viele Spekulanten hatten auf den Warenterminmärkten mit Rohöl spekuliert. Sie haben solange mit steigenden Preisen gerechnet, bis die Blase platze. Ich wettete im September 2007 mit meinem Klassenkameraden Doktor der Chemie N.N., viele Jahre Chef des N.N. und davor Forschungschef der N.N. AG, dass das Barrel Rohöl wegen der Magnetmotortechnologie innerhalb eines Jahres bis zum nächsten Klassentreffen im September 2008 von unter 100 $ auf unter 50 $ sinken würde. Das Klassentreffen „42 Jahre Abitur“ fand im September 2008 in Münster statt. Ich verlor die Spaßwette um ein Glas Sekt, weil der Preis für ein Barrel Rohöl bis zum Juli 2008 auf den Höchstpreis von 147 $ gestiegen war. Ein Sinken auf 50 $ in den drei Monaten von Juli bis September 08 war unmöglich. Fünf Monate reichten dagegen aus. Ende November hätte ich die Wette gewonnen. Zeugen der Wetteinlösung sind 22 weibliche und männliche Personen mit Hochschulbildung über 60.

Übrigens: Im Herbst 2007 durfte ich der Porsche AG die Weltlizenz für den Brady-Magnetmotor für 1,5 Milliarden € anbieten. Wendelin Wiedeking ließ seine Leute zwei Monate prüfen. Dann kam die Absage; der Kauf von VW war ihm wichtiger. Danach verteilte Michael Brady seine Lizenzen national.

Seit Jahrzehnten wird in den Zeitungen geschrieben: „Die Rohölvorräte in der Erde reichen nur noch für die nächsten 30 Jahre.“ DER SPIEGEL informierte seine Leser in Nr. 21/2007 über den Tesla Roadster, der mit 6 831 Laptop-Akkus über 320 Kilometer fahren kann, zu Stromkosten von einem einem $ für 100 km (11). Diese Tatsache hat die Direktoren der Autokonzerne aktiv werden lassen. Hybridautos verkauften bisher nur japanische Konzerne. Nun gibt es schon den Mercedes S 400 mit 3 Phasen-Drehstrom-Permanentmagnetmotor geben. Die Lithium-Ionen-Batterie drückt den Benzinverbrauch auf 7,9 l/100 km (12).

Ende 2010 willen GM in den USA den Volt verkaufen, der mit der Batterie zur Arbeit (60 km pro Tag) gefahren werden kann. Ex-SAP-Manager Shai Agassi will mit Elektroautos Geschäfte machen. Er plant, an über 100 000 Kunden Autos gratis zu verleasen. Er will Windnachtstrom für einen Cent pro kw/h einkaufen und ihn für 17 Cent an seine Kunden verkaufen. Mit der Differenz will er die Leasingkosten finanzieren (Wirtschaftswoche: Bizzzzzness, 30.06.2008, (13)).

http://www.esa.int/SPECIALS/Mars_Express/SEM565R03EF_1.html Alle Rechte bei ESA/ DLR/ FU Berlin (G. Neukum)

Dieses ESA-Foto war 2008 in vielen Zeitschriften zu sehen. “Hebes Chasma”, von “Mars Express” fotografiert, eine beeindruckende Formation, ist Teil des größten Canyons unseres Sonnensystems, des “Valles Marineris”. Das ist ein 3 000 Kilometer langer Grabenbruch am Marsäquator. “Hebes Chasma” ist ein bis zu acht Kilometer tiefer Kessel, in dem ein gut 40 Kilometer langer und über 7000 Meter hoher Bergrücken aufragt. Die offiziellen Forscher rätseln noch. Für die Erdexpansionisten ist das Foto ein Glücksfall. Es zeigt nämlich ganz deutlich, dass der Mars schon lange dabei ist, einen zukünftigen Ozean zu bilden. Der kleinere Mars platzt durch das Einfangen von Neutrinos so, wie unsere Erde vor ca. zwei Milliarden Jahren. Weil sich auf dem Mars z.Z. nur gefrorenes Wasser befindet und es deshalb nicht regnet, sind die Bruchkanten deutlich zu sehen.

Wenn ein Planet durch Umwandlung von Neutrinos in neue Masse wächst, drückt das Innere des Planeten alte Masse nach oben, hier den länglichen Bergriesen “Hebes Chasma”. Auf unserer Erde sind die Risslinien zu vielen und riesigen Ozeanen geworden. Die vielen Regenschauer der letzten 1 000 Millionen Jahre haben die Bruchkanten weggespült und diese zu Sedimentschichten auf den Ozeanböden werden lassen. Noch ist für 99 Prozent der Geologen eine Ausdehnung der Erde undenkbar. Das liegt daran, das ca. 50 Prozent der Menschen in den USA immer noch daran glauben: Gott hat vor 8 000 Jahren unsere Erde so geschaffen, wie sie heute ist. Nur kleine Kinder können daran glauben, dass Gott an einem Tag die Ozeane von den Kontinenten getrennt hat. Dieser Gott-Tag hat in Wirklichkeit zwei Milliarden Jahre gedauert.

In der Physik gibt es das Gesetz der Kette: „Eine Kette reißt am schwächsten Glied.“ Übertragen auf die Menschheit bedeutet dies: „Die Menschheit ist z.Z. noch dümmer als die steindumme Erde. Die Erde wächst mit Neutrinos. Die Menschheit nutzt sie noch nicht technologisch.“ Vielleicht hat Oldroyd sich geirrt. Er hielt es für unwahrscheinlich, dass Careys Theorie sich schon bald wieder wie Phönix aus der Asche erhebt und neue Aufmerksamkeit findet.

Wenn der erste Magnetmotor extrem preiswert Strom produziert, müssen die Kontinentaldrifttheoretiker wohl akzeptieren, dass der Schöpfer mit seinen Neutrinos immer noch an seiner Erde arbeitet. Wir Menschen können sehr lange darüber streiten, wie viele Menschheiten es im Universum gibt. Es gibt 10 hoch 22 Sonnen bzw. Sterne. Wenn jeder Millionste Stern eine Erde wie unsere hat, gibt es nach den Regeln der Mathematik 10 hoch 16 Menschheiten. An welcher Stelle der intergalaktischen PISA-Liste stehen wir? An der letzten oder der vorletzten?

Übrigens gibt es neue Daten der deutschen Schüleratlas-Verlage. Der Haack Weltatlas von 2007 beziffert auf Seite 217 das Auseinanderdriften von Pazifischer und Cocos- bzw. Nazca-Platte mit 12 bis 18 cm pro Jahr. Der Atlantische Ozean wächst um 3 bis 4 cm. Der Indische Ozean wächst um 2 bis 3 cm pro Jahr. Macht zusammen 17 bis 25 cm Äquator-Wachstum pro Jahr. Die Nazca-Platte soll sich pro Jahr 10 cm unter die Südamerikanische Platte schieben. Die Indisch-Australische Platte soll sich jährlich um 7 cm unter die Chinesische Platte und die Pazifische Platte jährlich um 11 cm unter die Philippinische Platte schieben. Macht zusammen ein Minus von 18 cm. 25 cm Wachstum minus 18 cm Untertauchen der Platten bedeutet 7 cm Wachstum pro Jahr (14., S. 217). Mein Klassenkamerad N.N. (Diplommathematiker) schrieb mir, das könne nicht sein. Dann hätte unsere Erde vor ein paar Milliarden Jahren die Größe eines Fußballes gehabt.

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Per Saldo wächst die Erde

Der Dierke Weltatlas von 2008 zeichnet aktuellere Daten. Der Atlantik wächst pro Jahr um 3 bis 4 cm, der Indische Ozean um 4 cm und der Pazifische Ozean um 15 cm, macht zusammen 23 cm. Die Indisch Australische Platte schiebt sich jährlich um 8 cm in nördlicher Richtung unter die Indische Platte, die Australische Platte schiebt sich jährlich um 9 cm in nördlicher Richtung unter die Pazifische Platte. Man kann damit kalkulieren, dass die Hälfte davon in west-östlicher Richtung wirkt. Die Nazca-Platte schiebt sich jährlich um 8 cm unter die Südamerikanische Platte und die Nordamerikanische jährlich mit 1 cm unter die Karibische Platte. Macht zusammen minus 17 cm. Das macht zusammen 6 cm Wachstum pro Jahr.

Es fehlen aber derzeit noch genaue Daten auf der Höhe des Äquators, um den Streit zwischen Erdexpansions- und Plattentektonik-Theoretikern schlichten zu können. Vogel geht von einer Verdopplung des Erddurchmessers aus. Meine Excel-Computerprogramme kommen zu einem durchschnittlichen Jahresumfang-Wachstum von 1,4 cm in den letzten Millionen Jahren (16). 5 bis 6 cm sind eine starke Abweichung davon. Das würde bedeuten, dass die Neutrinostrahlung zur Zeit ca. viermal stärker ist als in den letzten zwei Milliarden Jahren. Das ist grundsätzlich denkbar, dass die Schwarzen Löcher aller Galaxien z.Z. viermal mehr Neutrinos produzieren. Für uns Menschen ist das erst einmal bedeutungslos, weil wir diese Strahlung nur indirekt als Gravitation bemerken. Da sie von allen Seiten auf uns wirkt, hebt sich die Steigerung auf. Die Steigerung wirkt aber auf Erde und Sonne. Unsere Erde würde so von unten und die Sonne von oben mehr Wärme produzieren. Es könnte also sein, dass die verstärkte Neutrinostrahlung für die Veränderung des Erdklimas verantwortlich ist.

Klaus Vogel geht bei seinen Globen von einer Verdopplung des Durchmessers der Erde seit ihrer Entstehung aus. (17) Meine eigenen Berechnungen ergeben ein durchschnittliches Jahresumfang-Wachstum von 1,4 cm in den letzten Millionen Jahren. (16) Die oben genannten fünf bis sechs cm sind eine starke Abweichung davon. Das würde bedeuten, dass die Neutrinostrahlung zurzeit ca. viermal stärker ist, als in den letzten zwei Milliarden Jahren.

Grundsätzlich wäre denkbar, dass die Schwarzen Löcher aller Galaxien die Emission von Neutrinos im Lauf der Zeit erhöhen. Für uns Menschen ist das erst einmal bedeutungslos, weil wir diese Strahlung nur indirekt als Gravitation bemerken. Da sie von allen Seiten auf uns wirkt, hebt sich die Steigerung auf. Sie wirkt aber auf die Massen von Erde und Sonne. Nieper sagte mir einmal in einem persönlichen Gespräch: „Wenn man die Körperzellen des Menschen aufschneiden und platt drücken würde, wäre die Fläche größer als 10 Fußballfelder.“ Mit der Zellmembran unserer Zellen können wir Neutrinos in Körperstrom umwandeln. Ärzte sagen: „Neutrinos, das ist was für Physiker.“ Weshalb EKG und EEG möglich sind, interessiert sie nicht. Wir Menschen können ausrechnen, wie viel Prozent wir weniger Neutrinos einfangen als unsere Erde. Habe ich schon einmal ausgerechnet, ca. 0,000 000 000 000 000 000 000 000 ?1 Prozent. Gut möglich, dass unsere Kinder nicht nur wegen der besseren Nahrung größer werden, sondern auch wegen mehr eingefangener Neutrinos.

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Schummelsekunden

Die Theorie von der Erdexpansion wird noch von einer ganz anderen Seite gestützt: der sich verlängernden Dauer der Erdrotation. Die Zeitmessung erfasst dies durch die Einfügung von Schaltsekunden. Neujahr 2009 liegt lange hinter uns. Am 01.01.09 wurde eine „Schummelsekunde“ eingefügt. dpa meldete am 31,12.08 u.a. in der HAZ, unsere Erde wäre um diese Sekunde langsamer geworden. Weil Ebbe und Flut sie schwanken und torkeln lassen würde. In den letzten drei Jahren gab es zusammen nur eine Schaltsekunde. Von 1967 bis 1972 jedoch zehn, also zwei pro Jahr. Torkelt unsere Erde z.Z. sechsmal weniger? Denkbar ist, dass es z.Z. sechsmal weniger Neutrinos aus der Tiefe der Universums gibt. Hatten wir deshalb 2009/10 einen kalten Winter? Sie sehen, Neutrinos sollten auch für unsere Wetterfrösche wichtiger werden.

Der Streit zwischen Erdausdehnungs- und Plattentektonik-Theoretikern kann geschlichtet werden, indem technische Versuche finanziert werden. Die neuen Ozeanböden bestehen aus Basalt. Basaltstraßen waren früher unverwüstlich, weil Basalt ein so harter Stein ist. Die Kontinente bestehen im Untergrund aus Granit und oben aus Sandstein, also versteinerten Meeresablagerungen. Wo heute Alpen und Himalaja sind, war vor langer Zeit Meeresboden. Es gibt einen wissenschaftlichen Streit darüber, welche Kräfte diese Gebirge falteten. Der Streit eröffnet viele Fragen, z.B.: Wie tief war der Ozean unter dem Himalaya, als es ihn noch nicht gab?

Wenn ein Granit-Sandsteinblock zwischen zwei Basaltblöcke gestellt wird und diese von riesigen stählernen Pressen zusammengedrückt werden, wird sich wohl herausstellen, dass Basalt fester als Granit ist, und erst recht fester als Sandstein. Unsere Erde ist gar nicht so dumm. Sie wächst stark an den Ozeanböden und lässt überflüssigen Meeresboden unter den Kontinenten verschwinden, damit sie ohne möglichst wenige Probleme Kugelgestalt behalten kann.

Wenn die Menschheit die Neutrinos technologiewirtschaftlich nutzt, ist es möglich, mit extrem preiswerter Elektroenergie entsalztes Wasser in alle Wüsten dieser Erde zu pumpen. Zukünftige Generationen könnten weiterhin alle Strände dieser Erde im Urlaub genießen. Kriege um Öl und Wasser müssen nicht sein. Der Anstieg der Ozeane um sieben Meter, falls die Gletscher von Grönland komplett schmelzen, muss nicht sein. Zu wenige Menschen wissen, dass Grönland 166mal auf alle Ozeane passt. Und dass die Gletscher dort im Durchschnitt 1 500 Meter dick sind. Das Umdenken in wissenschaftlicher Hinsicht wäre sehr lohnenswert.

Insbesondere benötigen wir genauere Daten über den Erdumfang bzw. dessen jährliche Ausdehnung. Das militärische US-GPS-System ist derzeit zu ungenau, um eine Erdausdehnung von knapp 2 cm pro Jahr feststellen zu können. Die vielen Milliarden € für das europäische Galileo-System wären wirtschaftlich gut angelegt, wenn die Erdausdehnung von knapp 2 cm pro Jahr bewiesen werden könnte. Für eine Kilowattstunde von unter 0,6 €-Cent lohnt sich das neue Denken. Im ökonomisch abgeschriebenen Atomkraftwerk Grohnde kostet eine Kilowattstunde derzeit 1,5 €-Cent. Der DAX-Konzern e.on machte damit vor wenigen Jahren jährlich einen Gewinn von 700 Millionen €. Jetzt sollen es nur noch 500 Millionen € sein, weil der Windnachtstrom in Höhe von 1 Cent pro kW/h den Preis drückt.

Da ich seit 45 Jahren SPD-Mitglied bin, ist mir bekannt, dass es international eine Politik-, Energie- und Geldmafia gibt. Dieses Konglomerat hat nur ein Ziel: Möglichst hohe Preise, damit möglichst hohe Umsätze, damit möglichst hohe Gewinne und damit möglichst hohe Managergehälter und Boni. Wir unteren 99 % haben ein Interesse an möglichst niedrigen Energiepreisen. Die da oben wollen das Gegenteil, mit Ausnahme der Aldi-Brüder. Hatte mal vorgeschlagen, sie zu Ehrenmitgliedern der SPD zu ernennen. Wenn wir nicht untergebuttert werden wollen, sollten wir auf der Seite der wissenschaftlichen Minderheit stehen, den Erdexpansionisten.

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Literaturverzeichnis:

  1. Wolfgang Jacoby: Dynamische Erde: unser gefährdeter Lebensraum, Spektrum der Wissenschaft, 11/2008
  2. Leon M. Ledermann und David N. Schramm: Vom Quark zum Kosmos – Teilchenphysik als Schlüssel zum Kosmos, Spektrum der Wissenschaft, 1989
  3. DER SPIEGEL, Titelgeschichte „Die Sekunde Null“, Hamburg, 27/2008
  4. Hans A. Nieper: Revolution in Technik Medizin, Gesellschaft, S. 44, illmer-Verlag, # erweiterte Auflage Oktober 1983
  5. Johannes von Buttlar: Schneller als das Licht – Von den grenzenlosen Möglichkeiten des Menschen, Econ Verlag, Lizenzausgabe 1991, S. 84
  6. Willy Ley: Rockets, Missiles & Space Travel, Viking Press, New York, 1953
  7. Heinz Haber: Drei Welten, Der Stoff der Schöpfung, Unser blauer Planet, Unser Mond, DVA 1971, S. 171 ff.
  8. David R. Oldroyd: Die Biographie der Erde – Zur Wissenschaftsgeschichte der Geologie, Zweitausendeins, 2. Auflage, Dezember 2007
  9. Klaus Vogel, Beiträge zur Frage der Expansion der Erde auf der Grundlage von Globenmodellen, Berlin, 1984
  10. Josef Gruber: Raumenergie-Technik – weltweit der vorteilhafteste Weg zur Nachhaltigkeit der Energieversorgung, Michaelsverlag, 2008
  11. Der Spiegel, Automobile – Sause mit Starkstrom, Hamburg, 21/2007
  12. HAZ: Ein Schrittmacher für das Luxusherz, Hannover, 23.10.08
  13. Wirtschaftswoche: Bizzzzzness, 30.06.2008
  14. Haak Weltatlas, Klett-Perthes Verlag, Gotha – Stuttgart, 2007
  15. Dierke Weltatlas, Westermann Schroedel Diesterweg Verlag, Braunschweig, 2008
  16. Excel-Berechnung des Erddurchmesserwachstums in den letzten zwei Mrd. Jahren
  17. Klaus Vogel: Modelle und Versuche zur Expansion der Erde, 2008
  18. dpa: Neujahr wird eine Sekunde länger – Erde und Atomuhr sind aus dem Gleichtakt geraten, HAZ 31.12.2008


Aug 20, 14:08

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Kommentare

  1. Hallo Herr Ahlers,

    es freut mich, bei Ihnen endlich eine Erklärung für die Triebfeder der so offensichtlichen Erdexpansion zu finden.

    Auch werde ich künftig den Energiemakt besser im Auge behalten.

    Was sich mir noch nicht ganz erschließt, ist die Erklärung der Gravitation:

    Bezongen auf die Erde kann ich das Beispiel nachvollziehen, dass die Erde einen Teil der Neutrinos abfängt und den Druck vermindert. Das hat Ähnlichkeit mit hydraulischen Effekten. Vorraussetzung ist dafür ein gleichmäßiger Druck von allen Seiten.
    Wie aber hält die Sonne die Planeten in Umlauf, wenn die Sonne selbst die Neutrinos emittiert? Sie erzeugt dabei doch einen Neutrinodruck, der sonnenabgewand fehlt!
    Ist der Neutrinodruck aber gelichmäßig, wie bei der Hintergerundstahlung, dann bildet die Sonne einen “Schatten”, der zu einem verminderten Druck aus Richtung der Sonne führt.

    Fazit:
    Entweder emittiert die Sonne Neutrinos. Dann sind diese nicht verantwortlich für die Gravitation.
    Oder die Sonne emittiert keine Neutrinos, sondern schirmt diese ab, was den Gravitationseffekt erzeugt. Dies müsste dann auch für schwarze Löcher gelten.

    Mich interessiert, wie sich dieser Konflikt auflösen lässt und würde mich über eine Antwort freuen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    J. Eggebrecht

    — Dipl.-Ing Janus Eggebrecht · Apr 12, 10:23 · #

  2. Bitte entfernen Sie die schrecklichen Geschichten von dem Brady-Motor, da ich denke der Rest ist zumindestens eine seriöse Theorie die bedacht werden sollte.
    vgl: http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Mike_Brady
    Schliesslich ist es auch eine anerkannte Theorie, dass “Schwarze Löcher” die enorme Masse auf einem geringen Volumen zusammenziehen. Was ist also wenn beim Urknall ein Schwarzes loch explodiert und so aus einem “Stecknadelkopf” unsere Erde entstanden sein könnte?

    — Atomosia de Lumos · Feb 5, 20:14 · #

  3. Um es mal so zu sagen! Ich teile aber viele Ihrer Feststellungen und Beobachtungen, Sie sagen sogar sehr richtige Dinge, aber so können Sie das doch nicht publizieren …. bleiben Sie bitte dran.

    Mic Ruby · Apr 6, 11:13 · #

  4. hallo
    ich interessiere mich für die Expansionstheorie,
    ich wollte fragen ob und wo ich eine Karte oder ein Globus der “UrErde” bekommen könnte, so wie die Erde aussah, als noch alle Kontinentalplatten zusammen waren.
    Kann man so eine Karte kaufen und wenn wo???
    schon mal danke für die Antwort

    — Michel · Apr 18, 11:39 · #

  5. Sehr schöne Ansichten, über eine neue Natur der Dinge.
    Macht nachdenklich und dieses Gefühl ist befreient. Danke.

    — Christof · Jun 1, 20:38 · #

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