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Neue russische Revolution: Russland schafft die Winterzeit ab! (34/2011)

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Was bedeutet Sommerzeit für uns? Eine Stunde mehr Feierabend in der Sonne im Acht-Stunden-Tag.

Die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit um umgekehrt ist für uns Menschen und Tiere irritierend. Wir stehen eine Stunde früher auf, damit wir den Abend in der Sonne eine Stunde länger genießen können. Der russische Präsident hat nun entschieden, diesen Blödsinn zu beenden. Er wurde eingeführt, um Energie zu sparen. Die Idee war: Wir stehen im Frühling eine Stunde früher auf. Dann können wir das Sonnenlicht am Morgen bei der Arbeit eine Stunde länger nutzen. Alle haben sich gefreut. Der Feierabend in der Sonne war eine Stunde länger.

Wir hätten auch sagen können: Wir in Deutschland führen die Kanaren-Zeit ein. Also: Wir stehen eine Stunde früher auf und haben damit im Sommer am Abend eine Stunde mehr Sonne. Früher war das so: Unsere Vorfahren standen auf, wenn die Hühner aufstanden. Wenn die Sonne schien, wurde gearbeitet. Im Sommer also mehr und im Winter etwas weniger. Dann wurde wegen der Menschlichkeit der acht-Stundentag eingeführt. Da der Tag nun einmal 24 Stunden hat und die Roboter damit keine Probleme haben, gibt es heute drei Schichten pro Tag.

Unsere Autos fahren Tag und Nacht mit Licht. Der Strom kommt aus der Steckdose oder dem Atomkraftwerk. Die Sonne ist unwichtiger geworden. In den Hähnchen-Mastställen ist an 365 Tagen Sommer. Die Tiere können sich also länger satt fressen und sind damit schneller schlachtreif. In meinem Landkreis Celle wird in Wietze gerade die größte Hühner-Schlachterei Europas gebaut, damit die Hartz IV-Familien sich auch in Zukunft noch ein Hähnchen in der Woche leisten können. Das war einmal die Forderung der Französischen Revolution. Das Interessante ist: Die Führer der Linkspartei regen sich am meisten über die angebliche Tierquälerei auf. Im Interesse der armen Menschen müssten sie eigentlich ein Anliegen daran haben, dass die Roboter auch weiterhin Tag und Nacht arbeiten, damit das Hähnchenfleisch bei Aldi, Lidl und Edeka weiterhin preiswert bleibt.

Verrückte Welt. Die reichen Menschen können sich auch in Zukunft das Bio-Hähnchen leisten, das persönlich vom Fleischer geköpft wird. In meiner Kindheit hatten wir einen Hühnerstall. Es war uns eine Freude, für sie Maikäfer zu fangen. Unsere Freilandhühner mit Draht über ihnen, damit sie vor Habicht und Marder sicher waren, lieferten fast jeden Tag ein Ei. Wir Kinder durften sie einsammeln. Mit der Mutter zusammen haben wir Pfannkuchen gebacken usw. Regelmäßig gab es am Sonntag auch Hühnerfleisch. Ein Erlebnis werde ich nie vergessen. Meine Mutter hielt das Huhn auf dem Klotz fest, über dem normalerweise Kleinholz gemacht wurde, damit das Feuer im Küchenofen schneller anging. Sie hatte das Beil in der Hand und schlug zu. Der Kopf des Huhns war ab. Aber es lief weg, ohne Kopf. Es wurde danach wieder eingesammelt, gekocht und gerupft. Und danach gebraten. Die Federn kamen in unsere Kopfkissen.

Was hat das mit der Sommerzeit zu tun? Als ich das erste mal den Winter auf den Kanaren genoss, dachte ich mir: Als Rentner mache ich es wie die Zugvögel. Meine liebe Gisela hat das einmal fünf Wochen ausprobiert, als ich noch arbeiten musste. Da wurde uns klar: Drei Wochen Sonne und Wärme auf Lanzarote, während es im kalten deutschen Winter schneit, reicht uns. Wir haben die Idee, unser schönes Einfamilienhaus mit langem Garten nach Süden zu verkaufen, beerdigt. Und wurde klar: Der deutsche Sommer mit den langen Abenden ist ganz angenehm. Auch wenn es einmal ein paar Wochen regnet und die Temperatur im Hochsommer am Tag nicht über 18 Grad Celsius steigt. Wenn es im kanarischen Winter auf Lanzarote einmal regnet, freuen wir uns. Nach dem Regenbogen scheint wieder die Sonne.

Viele Menschen in Deutschland sind depressiv. Da ist es geradezu sinnvoll, den Tag eine Stunde früher zu beginnen. Lasst uns die neue russische Revolution mitmachen. Fahren wir im Winter bei Dunkelheit zur Arbeit. Gazprom hat noch genug Ölreserven. Ein Chef der Firma saß mir bei unserer östlichen Mittelmeer-Kreuzfahrt im Januar 2011 bei jedem Abendessen gegenüber. Und im übrigen: Die nächste Energierevolution kommt wie das Amen in der Kirche.

Unsere große schöne Erde dreht sich an jedem Tag einmal um sich selbst. General Napoleon hat das Meter so lange ändern lassen, bis es 40 Millionenmal um unsere Erde passte, damit sich die französischen Schüler den Erdumfang von 40 000 Kilometern leicht merken konnten. Zu wenige Menschen machen sich Gedanken darüber, wie schnell wir derzeit im Universum unterwegs sind. 40 000 km geteilt durch 24 Stunden sind 1 667 Kilometer pro Stunde, also fast mach zwei. Ein Bundeswehrdüsenjäger, der so schnell ist, verbraucht ziemlich viel Kerosin pro Stunde. Wo ist der Motor unserer Erde? Unsere gut bezahlten Physikprofessoren an den deutschen Hochschulen denken keine Sekunde darüber nach. Es ist eben so!

Freunde von mir denken darüber nach, ganz umsonst. Ich auch seit 29 Jahren. Wo steckt der Motor, der nach Goethe die Welt im Innersten zusammenhält? Es sind nach klarer Erkenntnis die Neutrinos. Nachdem ich die Vokabel “Neutrino” in der Internetadresse der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, der größten Zeitschrift in Niedersachsen ein paar mal erwähnt habe, bekam ich Hausverbot wegen verbotener Werbung. Die Politik-, Energie- und Geldmafia zittert. Denn mit den Neutrinos sinken die Energiepreise demnächst allgemein um den Faktor 20.

Ich bekam heute die Stromrechnung für 2010: 890,11 € für 3 935 kWh. 81 m³ Abwasser kosteten mich 188,73 €, das Trinkwasser nur 177,45 €. Darauf bin ich stolz. Ich bezahle mit meinem Badewasser gleichzeitig die Klärung. Die Aller, die durch Celle fließt, hat deshalb fast Trinkwasserqualität bekommen. Als Kind konnte ich noch in der Weser schwimmen, die am Hof meines Großvaters vorbei floss. Ich sah meine Füße, wenn ich im Wasser stand. Jahrzehnte später nicht mehr. Das lag nicht nur daran, dass ich etwas größer geworden war. Als ich studierte, bauten meine Eltern deshalb ein privates Schwimmbad im Garten. Ich transportierte wohl über tausend Schubkarren von unten nach oben. Zur Zeit liegt seit dem Tod meiner Mutter ein Fischernetz darüber. Sie hat bis zum 80. Lebensjahr jeden Tag darin geschwommen. Mein Vater hat eine Solaranlage installieren lassen, damit sie schwimmen konnte, wenn die Sonne einen Tag im Sommer nicht schien.

Zurück zu den Neutrinos. Alle Physiker weltweit wissen, dass es sie gibt. Wolfgang Pauli dachte sie sich 1935 aus, damit die Atombombe denkbar werden konnte. Er bekam 1945 den Physik-Nobelpreis für sein Pauli-Prinzip. In den letzten 20 Jahren gab es vier Physik-Nobelpreise für Neutrino-Forscher. Ich hätte gern den fünften für die Erklärung der Gravitation (siehe http://ahlers-celle.de/Energie-und-Klima/titelgeschichte-von-raumzeit-wird-die-erde-immer-groesser ) und die Erklärung, wie Magnete Kraft produzieren. Ahlers: Magnete wandeln Neutrinos in Magnetkräfte um. Sogenannte Magnetmotoren wandeln Magnetkräfte in elektrischen Strom um.

Meine Lesen mögen bitte “Magnetmotor” googeln. Da gibt es so viele You Tube-Videos zu sehen, dass man einen Tag damit beschäftigt ist. Ein Apparat ist nicht zu sehen. Der einen Freundes und Nachbarn von mir. Sein Vater und dessen Bruder haben 1939 damit gebastelt. Als ihnen ein Apparat um die Ohren flog, erinnerten sie sich an das Gesetz, dass die Rotationskräfte im Quadrat der Umdrehungszahl steigern. Den Onkel habe ich noch persönlich vor 20 Jahren sprechen dürfen. Von seinem nun über 70 Jahre alten Neffen erfuhr ich: Die beiden Brüder lösten das Problem, indem sie zwei Magnetmotoren auf eine Welle bauten. Der einen drehte sich so rum. Und der andere andere herum. So konnten sie das Ding für Reparaturzwecke anhalten.

Leider wurde ihnen die Erfindung von Adolf-Nazi enteignet. Mit dem Argument, sie sei kriegsverwendungsfähig. Zu einem 100 PS-U-Bootmotor weiterentwickelt wurde sie in die U-Boote der Typen XXI und XXIII noch eingebaut, als Wunderwaffen des Führers. Zu unser aller Glück haben die Nazis den Krieg nicht mehr gewinnen können. Die Atombomben entschieden den Krieg. Leider verschwanden die deutschen Magnetmotoren in den Tresoren des britischen Geheimdienstes. Die wirtschaftlichen Erfolge von BP waren nach dem Krieg wichtiger als die extrem preiswerte Magnet-Energie. Die Physikwelt träumte auch noch von den unendlichen Atomenergie.

Heute wissen wir, welche Folgewirkungen die Atomenergie hat. Zwar kostet die Kilowattstunde aus abgeschriebenen Atomkraftwerken nur 1,5 €-Cent, einschließlich Abrisskosten, aber ohne Endlagerkosten in den nächsten 500 000 Jahren. Unsere Politiker denken nur an die nächsten vier Jahre bis zur nächsten Wahl. Wir haben nun aber eine Zwischenhoffnung. Die teurere Windenergie kostet in der Nacht nur 1 €-Cent, weil die Hausfrauen schlafen, wenn der Wind trotzdem weht. Das hat die Automobil-Industrie dazu bewogen, auf den Elektromotor umzurüsten.

Der Magnetmotor gilt in der Politik noch als Hirngespinst. Auch deshalb, weil er die Finanzen der Staaten durcheinander wirbeln wird. Derzeit kassiert der deutsche Staat noch über 40 Milliarden € an Mineralölsteuern pro Jahr. Die fallen nicht sofort weg, weil es auch in 20 Jahren noch Oldtimer geben wird, die mit Benzin angetrieben werden. Das wird China aber nicht daran hindern, in wenigen Jahren zig Millionen Magnetmotoren zu produzieren, die mit Neutrinos angetrieben werden.

Der Motor des Universums, der Galaxien und der Sonnensysteme; das wird die Energie der Zukunft sein. Schon vor über 25 Jahre dachte ich mir als Ersatz der Mineralölsteuer die Kilometersteuer aus. Damals gab es weder Internet, GPS oder Computer. 2012 fangen die Niederlande damit an. Siemens hat für sie ein Navi in der Größe einer Zigarettenschachtel entwickelt. Der zählt jeden Kilometer, ob in der Stadt, auf der Landstraße oder der Autobahn. Deutschland schlittert nicht in den Konkurs, wenn es die Raumenergie gibt, siehe http://dvr-raumenergie.de/news/index.html


Feb 9, 11:59

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Kommentare

  1. Die Kehrseite der Sommerzeit ist, dass Schulkinder am Anfang und am Ende der Sommerzeit im Dunkeln zur Schule gehen müssen. Für mich das der wichtigste Grund, zu einer einheitlichen Zeit (“Winterzeit”) zurückzukehren!
    Mein Vater – aus Ostpreussen – erzählte mir, dass die Schule im Sommer eine Stunde früher, also um 7 Uhr, anfing. Bei der in vielen Bereichen üblichen gleitenden Arbeitszeit können viele ihre “Sommerzeit” selbst gestalten!

    — Elisabeth Jenders · Mär 23, 08:30 · #

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